Vergangene Ausstellungen

Verlängert bis zum 03.08.2014
12. November 2013 – 29. Juni 2014
VON INNEN NACH AUSSEN

Website-Bild Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland 75 Jahre nach den Pogromen widmet sich die Ausstellung den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse im November 1938.

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18. August – 02. März 2014
Bleiben?! Juden im befreiten Berlin


Im Mai 1945 wurden in Berlin etwa 8 000 Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung befreit. Die wichtigsten Fragen drehten sich um die Beschaffung von Nahrung und Obdach. In ehemaligen Gemeindeeinrichtungen schufen Überlebende Suppenküchen und bemühten sich um gegenseitige Hilfe.
Bereits wenige Tage nach der Befreiung fanden sich an verschiedenen Orten Menschen zu gemeinsamen Gottesdiensten zusammen. Bis Ende September 1945 entstand aus diesen Initiativen die Jüdische Gemeinde zu Berlin mit Hauptsitz in der Oranienburger Straße 28. Read the rest of this entry »

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08. November 2013 – 02.März 2014
Was stehen blieb – Zerstörte Synagogen im Berlin der Nachkriegszeit
Open-Air-Präsentation – Eintritt frei

Was stehen blieb_Foto Anna Fischer©Centrum Judaicum

Eine gemeinsame Ausstellung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen des Themenjahrs: Zerstörte Vielfalt

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 herrschte in Berlin der Terror: Synagogen brannten, Juden wurden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht, jüdische Geschäfte zerschlagen und geplündert. Jedem war klar, für Juden gelten weder Gerechtigkeit noch Rechtsstaat, der einzige Ausweg war, Deutschland auf schnellstem Wege zu verlassen. Doch für viele Berliner Juden war der Weg in die Freiheit versperrt, so fielen mehr als 54.000 Menschen der nationalsozialistischen Mordmaschinerie zum Opfer.

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15. – 17. 09.2013: KEEP ME IN MIND

Keep me in mind_Visual

KEEP ME IN MIND

Ein dialogischer Transit europäischer Geschichte

Wer erzählt die Shoa, wenn die Zeugen des Geschehens nicht mehr vor Ort sind? Fast siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sucht das Projekt KEEP ME IN MIND nach einer neuen Vermittlungsform und stellt die individuellen Lebensläufe von sieben Überlebenden in einer Performance in den Mittelpunkt. Die Regisseurin Christina Friedrich hat anderthalb Jahre mit sieben Überlebenden der Shoa Miriam Kremin, Leakadia Szlak, Siegfried Teller, Benjamin Ginzburg, Josef Künstlich, Sara Zamir und Ester Liber gearbeitet und ihre Geschichten in Form von Zeichnungen „geborgen“. Dort, wo die Sprache nicht hinreicht, wo Traumata gegenwärtig sind, hat sie die Beteiligten zeichnen lassen. Read the rest of this entry »

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10. Mai bis 08. September 2013 geraubt und genutzt. Bücher von verfolgten und ermordeten Juden in Berliner Bibliotheken

geraubt und genutzt. Bücher von verfolgten und ermordeten Juden in Berliner Bibliotheken

Eine Ausstellung der Zentral- und Landesbibliothek und des Centrum Judaicum im Repräsentantensaal der Neuen Synagoge Berlin Read the rest of this entry »

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Temporäre Ausstellungen im Themenjahr 2013 “Zerstörte Vielfalt – Berlin 1933 – 1938 -1945

++++ Temporäre Ausstellungen im Themenjahr 2013 “Zerstörte Vielfalt – Berlin 1933 – 1938 -1945″:

“Aus Kindern wurden Briefe. Die Rettung jüdischer Kinder aus Nazi-Deutschland”

“… auf dem Dienstweg. Die Verfolgung der Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 – 1945

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Der Gelbe Schein. Mädchenhandel 1860 bis 1930

18/08/2012 – 30/12/2012 – VERLÄNGERT bis 27. JANUAR 2013

Eine Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven (27.8.2012-28.02.2013) – ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes.

Millionen Mädchen und junge Frauen aus Europa verlassen in den Jahren um 1900 ihre Heimat: Sie reisen aus Hessen nach Kalifornien, aus Russland nach New York oder aus Galizien nach Buenos Aires, um dort ihr Glück und eine neue Existenz zu suchen. Für Zehntausende von ihnen führt der Weg in die Prostitution.

„Der Gelbe Schein. Mädchenhandel 1860 bis 1930“ ist eine gemeinsame Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und des Deutschen Auswanderhauses Bremerhaven. Sie greift ein bislang ungeschriebenes und weitgehend unbekanntes Kapitel der europäischen Massenauswanderung auf. Read the rest of this entry »

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Moses Mendelssohn: Freunde, Feinde und Familie

26/11/2012 – 07/04/2013

Man nannte ihn den „Philosophen von Deutschland“ und kaum ein auf seine Reputation bedachter Gelehrter versäumte die Gelegenheit, die Bekanntschaft Mendelssohns zu machen oder zumindest in Korrespondenz mit ihm zu stehen. Die Bewunderung galt dem Universalgelehrten, der zugleich wie selbstverständlich als orthodoxer Jude lebte u n d die jüdische Tradition in ihrer Integrität auf die Höhe der – aufgeklärten – Zeit zu heben sich bemühte. Doch das Bild der Freunde und Sympathisanten Mendelssohns bliebe unvollständig ohne die Erwähnung seiner entschiedenen Widersacher, die hinsichtlich ihrer Motive und Ziele kaum gegensätzlicher vorstellbar sind.

Die Ausstellung des Centrum Judaicum wird an ausgewählten Exponaten die faszinierende Persönlichkeit Moses Mendelssohns sowie das Wirken des jüdischen Aufklärers beleuchten und dabei nicht nur zahlreiche Bewunderer aus Bürgertum und Adel vorstellen, sondern erstmals den Focus auf die gegensätzlichen Strömungen seiner jüdischen Kritiker lenken. Read the rest of this entry »

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“Mir bleibt keine andere Wahl.” Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag von Raoul Wallenberg

10.10.2012 – 11.11.2012

Verfolgung, Fremdenfeindlichkeit oder Antisemitismus – viele Menschen müssen sich auch heute dagegen zur Wehr setzen. Aber kann das Engagement eines Einzelnen angesichts übermächtiger Strukturen von Unterdrückung und Verfolgung etwas bewirken

Der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg, der am 4. August 100 Jahre alt geworden wäre, hat darauf eine klare Antwort gegeben und gezeigt, wie Kraft und Entschlossenheit eines Einzelnen von großer Wirkung sein können: In einer beispiellosen Aktion gelang es ihm im Jahr 1944, zehntausende Juden in Budapest vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten zu retten. Sein Einsatz kann auch heute Vorbild für Zivilcourage und Verantwortung sein. Read the rest of this entry »

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Synagogen und Tempel – 200 Jahre jüdische Reformbewegung und ihre Architektur”

23/05/2012 – 08/07/2012

Die Ausstellung zeigt die Anfänge der Reformsynagogen und -tempel im Spiegel der allgemeinen jüdischen Reformbewegung, verdeutlicht so den einstigen Reichtum dieser heute zumeist verlorenen Architektur und macht Synagogen als wichtige Baudenkmale und wesentlichen Bestandteil des deutsch-jüdischen kulturellen Erbes erfahrbar:

12 detailreiche Holzmodelle beispielhafter Synagogenbauten verdeutlichen die Entwicklung von den in Hinterhöfen versteckten Bauwerken des Barock über die ersten im Städtebild sichtbaren klassizistischen und späteren eklektizistischen Bauten bis hin zu den monumentalen Bauwerken der Moderne. Text- und Bildtafeln informieren anschaulich über ihre Geschichte und architekturhistorische Bedeutung im Kontext der frühen jüdischen Reformbewegung. Read the rest of this entry »

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