Vergangene Ausstellungen

2. Oktober 2015 bis 29. Mai 2016
abgedreht! Bühnenwelten-Lebenswelten
Chaim Heinz Fenchel 1906-1988

Heinz Fenchel in Tel Aviv, Foto privat

Heinz Fenchel in Tel Aviv, Foto privat

Im Februar 1937 ging in Haifa der Berliner Heinz Fenchel von Bord eines Einwandererschiffes. Im Kofferraum seines Fiats unzählige Zeichnungen aus der Frühzeit des deutschen Ton-Films: eigenhändige Entwürfe und Fotografien für Kulissen und Bühnen von Liebes- und Actionfilmen, von Kriminalfilmen, wie den ersten deutschen Edgar Wallace Verfilmungen, sowie witziger Großstadt-Komödien, häufig im Revuetheater-Milieu spielend.

Für alle diese Produktionen schuf Heinz Fenchel die Räume; Bühnen, auf denen die Schauspieler agierten und die ihn zu einem vielbeschäftigten und erfolgreichen Filmset-Designer der Weimarer Republik machten.

 

 

 

1933 war Heinz Fenchels Karriere als Filmarchitekt beendet, als Jude erhielt er in Deutschland Berufsverbot, einige Zeit konnte er noch – allerdings mit verdeckter Identität – in Dänemark arbeiten. Sein letzter Film in Europa war die niederländische Produktion Komedie om Geld (1936) unter der Regie von Max Ophüls. Anders als viele seiner Kollegen ging Fenchel nicht nach Hollywood sondern entschied sich für Palästina, wohlwissend, dass er in einem Land ohne nennenswerte Filmindustrie als Set-Designer nicht werde arbeiten können.

Im jüdischen Palästina begann er sich als innovativer Architekt und Designer für Interieurs zu profilieren. Seine Entwürfe und Ausstattungen urbaner Kaffeehäuser und Bars, seine eleganten Geschäfte und privaten Residenzen machten ihn ebenso bekannt wie luxuriöse Hotelbauten, die er nicht nur in Israel sondern auch in Afrika realisieren konnte. Damit schuf er Lebenswelten, die von den Bühnenwelten seiner Filmsets nicht zu trennen sind.

Zum ersten Mal, nach fast 80 Jahren, kehren für die Ausstellung
abgedreht! Bühnenwelten-Lebenswelten Chaim Heinz Fenchel (1906-1988) Originalentwürfe und Standfotografien von Tel Aviv nach Berlin zurück: es sind Zeugnisse eines Künstlers, dessen Karriere im Berlin der Weimarer Republik begann und dessen Schaffen in Israel seine Vollendung fand.

Trailer zur Ausstellung:

Momente einer einzigartigen Beziehung – 50 Jahre Deutschland und Israel
vom 19. Oktober bis 05. November 2015 im Bundespresseamt

Am 12. Mai 2015 jährte sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Israel zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentieren das Auswärtige Amt und das Centrum Judaicum eine Ausstellung, welche die bilateralen Beziehungen schlaglichtartig über fünf Jahrzehnte nachzeichnet.

Der Fokus der Ausstellung liegt dabei auf den Themen Anfänge, Historische Verantwortung, „The Games must go on“, Gemeinsame Werte, Partnerschaften und Heimatländer.

Momente einer einzigartigen Beziehung – 50 Jahre Deutschland und Israel
vom 19. Oktober bis 05. November 2015 im Bundespresseamt:

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©BPA

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©Centrum Judaicum

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©Centrum Judaicum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©Centrum Judaicum

Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Bundespresseamt©Centrum Judaicum

 

In anderer Form wird die Ausstellung vom 02. Dezember 2015 bis 29. Januar 2016 im Ben Zvi Institute in Jerusalem zu sehen sein.

Die Ausstellung wurde vom 02. Juli – 15. Oktober 2015 im Centrum Judaicum gezeigt.

Vom 7. Mai bis zum 26. Juni 2015 war sie im Lichthof des Auswärtigen Amtes zu sehen:

Eröffnung der Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Auswärtigen Amt ©CJ_Foto Anna Fischer

Eröffnung der Ausstellung_50 Jahre Deutschland und Israel im Auswärtigen Amt ©CJ_Foto Anna Fischer

 

 

7. September 2014 bis 26. April 2015
Kurt Jacobowitz Jasen
Eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte

Jasen-TitelD-Day: am 6. Juni 1944 landen die West-Alliierten in der Normandie,
um Hitlerdeutschland endgültig zu zerschlagen. In einer Spezialeinheit des US-Nachrichtendienstes, den sogenannten Ritchie-Boys ist Kurt Jasen aus New York, vormals Kurt Jacobowitz aus Berlin, mit dabei. Zusammen mit anderen Emigranten wird er in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern deutsche Offiziere, Überläufer und „belastete“ Zivilisten verhören. Die dabei gewonnenen Informationen tragen ganz wesentlich zum Sieg der Alliierten über die deutsche Wehrmacht bei.
2013 hat Familie Jasen aus Forest Hills, New York, dem Centrum Judaicum Kurt Jasens Offiziers-Uniform zusammen mit einer Sammlung von Gebetbüchern und Pessach-Haggadot aus Familienbesitz übereignet: Es sind Zeugnisse einer deutsch-amerikanischen Lebensgeschichte und sie erzählen gleichermaßen von der Transformation deutsch-jüdischer Traditionen in die Neue Welt. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg.
Eintritt: 3,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

 

19. August 2014 bis 31. August 2014
Jewish Child Survivors – Lost Childhood

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Verlängert bis zum 19.01.2015
11. September – 16. November 2014
Gisi Fleischmann (1892 – 1944)
Ein jüdisches Schicksal aus Bratislava

Flyer ausstellungseröffnung

in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Autorin und Kuratorin, organisiert von der Botschaft der Slowakischen Republik und dem Slowakischen Institut in Berlin. Zum 70. Jahrestag des Todes von Gisi Fleischmann (1892-1944).

Die Autorin der Ausstellung Anna Grusková (Theater- und Filmautorin aus Bratislava) zeigt zum ersten Mal der deutschen Öffentlichkeit eine Frau, auf die auch Rabbiner hörten, eine unkonventionelle Persönlichkeit des jüdischen Lebens und des antifaschistischen Widerstandes in der Slowakei.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2014 statt.

Eintritt: 3,50 Euro | ermäßigt 3 Euro

28. April – 31. August 2014
Was stehen blieb – Zerstörte Synagogen im Berlin der Nachkriegszeit

Eine gemeinsame Ausstellung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen des Themenjahrs: Zerstörte Vielfalt

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28. April – 31. August 2014
»Alles brannte!« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Alles brannte
Anlässlich des 75. Jahrestages der »Reichspogromnacht« vergleicht die Ausstellung die Situation der jüdischen Bevölkerung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen miteinander und verdeutlicht, dass die Verfolgung und spätere Ermordung der Juden ähnlichen Mustern folgte. weiterlesen »

Verlängert bis zum 03.08.2014
12. November 2013 – 29. Juni 2014
VON INNEN NACH AUSSEN

Website-Bild Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland 75 Jahre nach den Pogromen widmet sich die Ausstellung den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse im November 1938.

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18. August – 02. März 2014
Bleiben?! Juden im befreiten Berlin


Im Mai 1945 wurden in Berlin etwa 8 000 Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung befreit. Die wichtigsten Fragen drehten sich um die Beschaffung von Nahrung und Obdach. In ehemaligen Gemeindeeinrichtungen schufen Überlebende Suppenküchen und bemühten sich um gegenseitige Hilfe.
Bereits wenige Tage nach der Befreiung fanden sich an verschiedenen Orten Menschen zu gemeinsamen Gottesdiensten zusammen. Bis Ende September 1945 entstand aus diesen Initiativen die Jüdische Gemeinde zu Berlin mit Hauptsitz in der Oranienburger Straße 28. weiterlesen »

08. November 2013 – 02.März 2014
Was stehen blieb – Zerstörte Synagogen im Berlin der Nachkriegszeit
Open-Air-Präsentation – Eintritt frei

Was stehen blieb_Foto Anna Fischer©Centrum Judaicum

Eine gemeinsame Ausstellung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen des Themenjahrs: Zerstörte Vielfalt

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 herrschte in Berlin der Terror: Synagogen brannten, Juden wurden verhaftet und in Konzentrationslager gebracht, jüdische Geschäfte zerschlagen und geplündert. Jedem war klar, für Juden gelten weder Gerechtigkeit noch Rechtsstaat, der einzige Ausweg war, Deutschland auf schnellstem Wege zu verlassen. Doch für viele Berliner Juden war der Weg in die Freiheit versperrt, so fielen mehr als 54.000 Menschen der nationalsozialistischen Mordmaschinerie zum Opfer.

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