Buchvorstellung:
Berlin–Минск. Unvergessene Lebensgeschichten
Ein Gedenkbuch zur Erinnerung an die nach Minsk deportierten Berliner Jüdinnen und Juden
Montag, 3. Juni 2013, 19.00 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28/30
10117 Berlin
Begrüßung:
Dr. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Einführung:
Prof. Dr. Michael Wildt, Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin
Felix Lipski, Überlebender des Ghettos Minsk
Vorstellung des Gedenkbuches und Lesung:
Anja Reuss und Kristin Schneider, Herausgeberinnen und Autorinnen
Am 14. November 1941 deportierten die Nationalsozialisten 1000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Berlin in das Ghetto von Minsk, Ende Juni 1942 wurden weitere 200 Jüdinnen und Juden aus Berlin vermutlich über Königsberg in die Vernichtungsstätte Maly Trostinez nahe Minsk verschleppt und dort ermordet. Heute scheinen diese Opfer vergessen. Die 59 biografischen Texte des Gedenkbuches rufen nun die Lebensgeschichten von 127 Menschen in Erinnerung. Jede von ihnen ist einzigartig und erzählt von individuellen Lebenswegen und Schicksalen. Hintergrundtexte erläutern den historischen Kontext und rücken den bisher wenig beachteten Deportationsort Minsk ins Bewusstsein.
Anja Reuss | Kristin Schneider (Hrsg.)
Berlin–Минск. Unvergessene Lebensgeschichten
Ein Gedenkbuch zur Erinnerung an die nach Minsk deportierten Berliner Jüdinnen und Juden
Metropol Verlag 2013 | ISBN: 978-3-86331-116-2 | ca. 500 Seiten | 24,– Euro