Aktuelle Veranstaltungen

20. August 2014, 11.00 Uhr
Buchpräsentation
„Nachkriegswege nach Volkswagen. Jüdische Überlebende zwischen Befreiung und neuer Identität“

Präsentation
„Nachkriegswege nach Volkswagen. Jüdische Überlebende zwischen Befreiung und neuer Identität“
Band 5 der Reihe „FORSCHUNGEN POSITIONEN DOKUMENTE. Schriften zur Unternehmensgeschichte von Volkswagen“

Mittwoch, 20. August 2014, 11.00 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Seminarraum, 1.OG
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

In dem Essay-Dokumentenband „Nachkriegswege nach Volkswagen. Jüdische Überlebende zwischen Befreiung und neuer Identität“ werden vier Lebenswege vorgestellt, anhand derer deutlich wird, dass Überlebende des Holocaust nach 1945 versuchten, sich mit Unterstützung der Alliierten einen Weg zurück ins Leben zu bahnen. Dokumente aus dem Archiv des International Tracing Service (ITS) illustrieren diese Neuanfänge ebenso wie die davor erlittene Verfolgung. Die Historische Kommunikation der Volkswagen Aktiengesellschaft und der ITS kamen überein, die Nachkriegswege dieser vier Jüdinnen und Juden exemplarisch für den Neuanfang nach der Befreiung zu rekonstruieren. Dabei sollte das Hauptaugenmerk der drei vorgeschalteten Aufsätze auf dem verwaltungstechnischen Umgang im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit, dem Leben im Transit und der Subjektivierung der vormaligen Opfer durch Betonung ihrer aus den dokumentarischen Unterlagen ersichtlichen Entscheidungen liegen. Read the rest of this entry »

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28. August 2014, 17 Uhr
Buchpremiere
Markus und der Golem

25 Jahre nach dem Mauerfall: Die Wiederentdeckung eines berührenden DDR-Kinderbuchklassikers über den Holocaust nach der wahren Geschichte eines jüdischen Kinderheimes in Berlin-Pankow

Markus und der Golem
Buchpremiere mit dem Autor Bodo Schulenburg
Donnerstag, 28. August 2014, 17 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Markus und der Golem, Hentrich & Hentrich Verlag Berlin

Markus und der Golem, Hentrich & Hentrich Verlag Berlin

Im Gespräch: Jürgen Schulz, Vorsitzender von Kinderhilfe e.V. und Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum, über die Geschichte des Heimes, das Schicksal seiner Kinder und Betreuer und wie heute die Erinnerung daran bewahrt und an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann

Moderation: Dr. Nora Pester, Verlegerin

In der Wilhelm-Wolff-Straße in Berlin-Niederschönhausen, wo heute das Kinderhospiz „Sonnenhof“ der Björn Schulz Stiftung beheimatet ist, erinnert eine Gedenktafel an Deutschlands erstes jüdisches Säuglings- und Kleinkinderheim von 1915 bis zur Schließung und Deportation der Kinder im Jahr 1942. Bereits 1987 beschreibt der Schriftsteller Bodo Schulenburg in der DDR mit Markus und der Golem die letzten sieben Tage vor der Deportation der Kinder aus dem Heim. Zu diesem Zeitpunkt hatte die DDR bereits einen kulturpolitischen Wandel vollzogen, der sich auch in einer neuen Sichtweise auf den Nationalsozialismus und den Holocaust manifestierte.
Während frühere Kinderbücher vor allem die faschistischen Täter und kommunistischen Opfer fokussierten und das Schicksal der Juden nur am Rande behandelten, erschienen ab Mitte der 1980er Jahre vermehrt Werke, die sich auch dem Holocaust widmeten. Wiederentdeckt von der Kölner Literatur- und Medienwissenschaftlerin Gabriele von Glasenapp, erfährt diese einzigartige Holocausterzählung für Kinder jetzt endlich ihre Neuausgabe.
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