Aktuelle Veranstaltungen

6. September 2015, 10 Uhr bis 18 Uhr
286. Geburtstag Moses Mendelssohns
Studienexkursion Mendelssohn – Orte in Berlin

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben: „Mendelssohn-Orte in Berlin“
Studienexkursion am Sonntag 6. September 2015 von 10 bis 18 Uhr

Führung von Heide Bergfeld, Eva Ghosh, Thomas Lackmann,
Claudia Malzfeldt und Sebastian Panwitz zu Wohn-, Wirkungs- und
Grabstätten der Familie Mendelssohn aus drei Jahrhunderten

Tickets: 45 €
Anmeldung: reservierung@mendelssohn-remise.de

Tel.: 030-817047 – 26
Fax: 030-817047– 27

Veranstalter: Mendelssohn-Gesellschaft, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
und Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

www.mendelssohn-remise.de
www.evfbs.de

Mendelssohn

ev.Friedhofverband

 

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5. November 2015, um 15 Uhr
Buchvorstellung
Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933
von Max Osborn

Max Osborn_Portrait

Max Osborn_Portrait


Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933
von Max Osborn

 

Buchvorstellung von Thomas B. Schumann, Köln

Centrum Judaicum

Donnerstag, 5.11.2015 / 15 Uhr

 

 

 

 

Max Osborn, 1870 in einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln geboren, war bis 1933 einer der maßgeblichsten deutschen Kunstkritiker. So schrieb er als Erster positiv z. Bsp. über Matisse und Picasso und verhalf Künstlern wie Max Pechstein oder Christian Schad zum Durchbruch. Als Mitglied der Ankaufskommission der Nationalgalerie und der Kunstkommission der Stadt Berlin und als Präsident der Vereinigung der deutschen Kunstkritiker spielte er eine wichtige Rolle im Kulturleben. Das änderte sich schlagartig nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. Zwar konnte sich Osborn noch an der Gründung und Programmgestaltung des Jüdischen Kulturbunds beteiligen, doch musste er 1938 emigrieren, zunächst nach Paris und 1941 nach New York. Dort arbeitete er für den Aufbau und starb 1946. Im Jahr zuvor hatte er in einem kleinen Exilverlag sein Buch Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933 veröffentlicht, das erst rund siebzig Jahre später im deutschen Sprachraum erschien und große Resonanz fand. In einer Mischung aus persönlicher Verbundenheit und Sachlichkeit vergegenwärtigt Osborn darin die kulturelle Blüte der Wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik. Anschaulich, packend und lebendig reiht er in seinen Künstlerporträts etwa über Adolph Menzel, Max Liebermann, Lesser Ury, Max Slevogt oder Max Reinhardt zahlreiche interessante Beobachtungen und teils sehr skurrile Anekdoten aneinander.

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