Veranstaltungsarchiv

9. Juli 2014, 19:30 Uhr
Konzert im Centrum Judaicum
New Songs – Neue Lieder

Mittwoch, 9. Juli 2014 um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Oranienburger Str. 28/30, Großer Saal
10117 Berlin

Im Rahmen der FUBiS – Freie Universität Berlin Internationale Sommer- und Winteruniversität haben 14 junge Komponisten/-innen unter der Leitung von Prof. Samuel Adler (The Juilliard School, NY) ihre eigenen Werke geschaffen.

Der sechswöchige Kompositionskurs unter der Leitung von Professor Samuel Adler (The Juilliard School, New York) bietet jedes Jahr talentierten jungen Komponisten die Möglichkeit, eigene Werke zu komponieren und uraufzuführen. Fachliche Anleitung erhalten die Studierenden im wöchentlichen Einzelunterricht sowie durch Meisterklassen, die von international renommierten Komponisten abgehalten werden. Die dabei entstandenen Werke für Gesang und Klavier werden in dem Konzert erstmalig vorgetragen.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.

Kartenreservierung
E-Mail: mail-fubis@fu-berlin.de
Tel: 030 / 83 87 34 71

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Veranstaltungshinweis
06. Juli 2014, 12 Uhr – Jüdischer Friedhof Weißensee
Vortrag und Führung
„Bis der Krieg uns lehrt, was der Friede bedeutet“ – Juden im ersten Weltkrieg

Vortrag und Führung
„Bis der Krieg uns lehrt, was der Friede bedeutet“ – Juden im ersten Weltkrieg

So. 06. Juli 2014, 12.00 Uhr
Jüdischer Friedhof Weißensee
Herbert-Baum-Straße 45 | 13088 Berlin
Eintritt frei

Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges soll aus einigen ausgewählten Feldpostbriefen ehemaliger Zöglinge an Sigmund Feist, Direktor des Reichenheimschen Waisenhauses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, vorgelesen werden. Anschließend erfolgt ein kurzer historischer Abriss zum Ehrenfeld für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges auf dem Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde. Ebenso wird die Biographie eines dort beigesetzten jüdischen Soldaten vorgestellt. Zum Abschluss wird über Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges referiert und in diesem Rahmen das Leben eines Berliner Feldrabbiners dargestellt. Im Anschluss an den Vortrag erfolgt eine gemeinsame Begehung des Ehrenfelds für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Sabine Hank, 1962 in Gera geb., Diplomarchivarin, seit 1995 im Centrum Judaicum. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen und Ausstellungen zum Thema Juden im Ersten Weltkrieg u.a. 2013 „Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges“.

Dr. Hermann Simon, 1949 in Berlin geb., Studium der Geschichte und Orientalia an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1988 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Juden in Deutschland. Herausgeber der Reihen „Jüdische Memoiren“ und „Jüdische Miniaturen“.

Reinhard Männe, 1948 geboren, pensionierter Polizeibeamter und Gründungsmitglied des 2002 gegründeten Fördervereins des Jüdischen Friedhofs Weissensee.

In Kooperation mit dem Förderverein Jüdischer Friedhof Berlin – Weißensee e.V., dem Centrum Judaicum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

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16. Juni 2014, 19.00 Uhr
Johannes Czwalina
Die Gedenkstätte für Flüchtlinge Riehen (Schweiz)

Montag, 16. Juni 2014, 19.00 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum (1.OG)
Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Wer es unternimmt, 2011 die einzige und privat finanzierte Gedenkstätte in der Schweiz zu gründen, die an die Schicksale jener Flüchtlinge erinnert, die zwischen 1933 und 1945 in dem neutralen Land Schutz und Asyl suchten – nicht selten vergeblich, was viele heute gern verschweigen würden – muss zuerst einmal ein unverbesserlicher Idealist sein, der genau wissen sollte, dass er mit solch einem Unternehmen keinen Gewinn machen wird. Johannes Czwalina ist einer, der unbeirrt seinen Weg geht, denn: »Schweigen ist kein Ausweg.«

Johannes Czwalina: geb.1952 in Berlin, ehem. Pfarrer, gründete 1990 die Czwalina Consulting AG für die Beratung von Führungskräften, Autor von Sachbüchern, u.a. »Das Schweigen redet. Wann vergeht diese Vergangenheit?« (Brendow Verlag, 2013)
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Buchpräsentation
18. Juni 2014, 11.00 Uhr
Julius H. Schoeps stellt sein Buch »Der König von Midian. Paul Friedmann und sein Traum von einem Judenstaat auf der arabischen Halbinsel« vor.

Julius H. Schoeps: Der König von Midian
Paul Friedmann und sein Traum von einem Judenstaat auf der arabischen Halbinsel

Mittwoch, 18. Juni 2014, 11.00 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30; 10117 Berlin

Lange vor Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus, trieb den 1840 geborenen Paul Friedmann die Idee, verfolgte Juden am Küstenstrich Midian auf der arabischen Halbinsel anzusiedeln.
Seine abenteuerliche Expedition im Winter 1891/92 scheiterte und sorgte für diplomatische Verwirrungen ebenso wie für weltweite Schlagzeilen.
Das Buch »Der König von Midian. Paul Friedmann und sein Traum von einem Judenstaat auf der arabischen Halbinsel« von Julius H. Schoeps bettet die Schilderung der Expedition in eine Biografie Paul Friedmanns ein, beleuchtet dessen Briefwechsel, u. a. mit einem der ersten amerikanischen Zionisten, Richard Gottheil und schildert die Debatten um den »König von Midian«.

Der Eintritt ist frei

Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

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17. Mai 2014, 20.00 bis 02.00 Uhr
Lange Nacht der Museen

PROGRAMM

20.30, 21.30, 22.30 Uhr
Führung durch die Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“

Es können max. 30 Personen je Führung teilnehmen

9 p.m. – Guided tour in English:
Permanent Exhibition “Open Ye the Gates”

21 Uhr, Seminarraum (1.OG)
Buchvorstellung mit Vortrag

Felicitas Grützmann/Matthias Albert Koch: Synagogen in Brandenburg (Verlag Hentrich & Hentrich)
Jüdische Spuren im heutigen Brandenburg in Wort und Bild
Begeben Sie sich auf Spurensuche und erfahren Sie mehr über Geschichte, Traditionen und Rituale jüdischen Gemeindelebens in Brandenburg sowie über die Synagoge als Ort der Versammlung, der Lehre, des Lernens und des Gebetes.

22 Uhr, Großer Saal (3.OG)
Hawdala-Zeremonie zum Schabbat-Ausgang mit Kantor Jochen Fahlenkamp

Wenn die Sonne untergegangen ist und drei Sterne am Himmel zu sehen sind, dann geht der wöchentliche heilige Ruhetag zu Ende.
Seien Sie herzlich zur Schabbatausgangsfeier mit Kantor Jochen Fahlenkamp eingeladen!

Sonderausstellungen

VON INNEN NACH AUSSEN
Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland

»Alles brannte!«
Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Was stehen blieb
Zerstörte Synagogen im Berlin der Nachkriegszeit

Tickets
18 € / ermäßigt 12 €, Kinder bis 12 Jahre frei, erhältlich ab 1. Mai 2014 unter
www.lange-nacht-der-museen.de

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6. Mai 2014, 19 Uhr
Vortrag
Was ist christlicher Zionismus? – Eine kritische Darstellung
Dr. Andreas Goetze

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin
Seminarraum
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum

Der Zionismus wird in der Regel als politische Bewegung aus dem Judentum betrachtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es auch einen christlichen Zionismus gibt. Viele der etwa 100 Mio. Evangelikalen in den USA sehen sich selbst als sog. »Christliche Zionisten «. Diese Bewegung hat auch in Deutschland in verschiedener Ausprägung Zulauf. Ihre Anhänger unterstützen in der Regel uneingeschränkt den Staat Israel als Erfüllung der biblischen Verheißung Gottes auf Land für das jüdische Volk. Nicht selten verbinden sich diese Vorstellungen mit radikaler Ablehnung palästinensischer Interessen sowie jeglicher Kritik an konkreter israelischer Politik. Kritiker sehen in der Bewegung eine religiöse Ideologie, die letztendlich die Bekehrung der Juden am Ende der Zeiten zum Ziel hat und den Staat Israel nur als notwendigen Schritt sieht, um die Wiederkehr Jesu zu forcieren. Wie ist dieses Phänomen entstanden und wie einzuschätzen?
Dr. Andreas Goetze: Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Telefon: 030 – 821 66 83/ Fax: 030 – 82 70 19 61
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

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8. Mai 2014, 19 Uhr
Vortrag
Gibt es kulturellen Widerstand?
Der Jüdische Kulturbund 1933-1941
Dr. Gabriele Fritsch-Vivié

Vortrag am Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkrieges

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
Seminarraum, 1.OG

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle
Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030 – 8270 1961
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Jüdische Deutsche, oder deutsche Staatsbürger mit jüdischem Hintergrund, von den Nationalsozialisten diffamiert und ausgegrenzt aus der deutschen Gesellschaft, gründeten eine eigenständige Kulturtätigkeit, den Jüdischen Kulturbund. Es wird zu zeigen sein, wie ein solch kultureller Widerstand sich bewährte als, im Sinne Arno Lustigers, „das Erkämpfen der Menschenwürde und Freiheit unter einem totalitären Regime“. Der Kulturbund, diese kulturgeschichtlich einmalige Institution, ist für uns heute noch immer exemplarisch für einen Gemeinsinn, der in der Teilhabe an künstlerischer und allgemein kultureller Tätigkeit und in der Gemeinschaft seiner Mitglieder sich stärkte und auch in der Extremsituation jener Gewaltherrschaft sich nicht aufgab.
Dr. Gabriele Fritsch-Vivié: Journalistin und Schriftstellerin, befasste sich mehrfach mit deutsch-jüdischen Themen und dem Nationalsozialismus, nicht zuletzt in einer Monographie über Nelly Sachs.

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27. April 2014, 18 Uhr
Ausstellungseröffnung
»Alles brannte« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Ausstellungseröffnung
27. April 2014, 18 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Centrum Judaicum und das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg präsentieren gemeinsam vom 28. April bis 31. August 2014 die Sonderausstellung »Alles brannte!«.
Die Ausstellung bietet auf Grundlage zahlreicher bisher unveröffentlichter Dokumente erstmals einen vergleichenden Einblick in die jüdische Geschichte zweier deutscher Regionen, der ehemaligen preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen. Sie dokumentiert Verfolgung und Vernichtung während des Nationalsozialismus und Formen der Erinnerung.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie herzlich ein.

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter bis spätestens 23. April 2014 an.

PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Hermann Simon, Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Einführung in die Ausstellung
Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin
Stehempfang

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.
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Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

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Buchpräsentation und Lesung
24. April 2014, 17.30 Uhr
“Von Berlin nach Buenos Aires. Ellen Marx – deutsch-jüdische Emigrantin und Mutter der Plaza de Mayo”

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1939 gelang Ellen Marx mit ihrer jüdischen Pfadfindergruppe die Flucht nach Argentinien, wo sie eine Familie gründete und ihr Leben in der wachsenden jüdischen Gemeinde von Buenos Aires verbrachte. Als nach dem Putsch der Militärs 1976 ihre 28-jährige Tochter Nora verschwand, begann für sie eine lebenslange Suche.

Jeanette Erazo Heufelder (Potsdam) stellt die Geschichte dieser Gründerfigur der deutsch-jüdischen Gemeinde von Buenos Aires vor, aus der eine “Mutter der Plaza de Mayo” wurde. Der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck (European Center for Constitutional and Human Rights e.V.), der eng mit Ellen Marx zusammenarbeitete, spricht ergänzend über die Fälle des “Verschwindenlassens” von Nachkommen deutsch-jüdischer Flüchtlinge, die er als Sprecher der Koalition gegen Straflosigkeit 1999 im Auftrag ihrer Angehörigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth einreichte.
Moderator: Carsten Hueck

Die Lesung findet im Rahmen des Jubiläums der 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Buenos Aires statt.

Weitere Veranstalter, neben dem Centrum Judaicum, sind der Metropol Verlag in Berlin sowie das European Center for Constitutional and Human Rights.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

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07. April 2014, 11.00 Uhr
Buchpräsentation
Erzähl es deinen Kindern – Die Torah in fünf Bänden
Band 1 – Bereschit – Am Anfang


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7. April 2014, 11 Uhr
Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Seminarraum 1.OG

Der Ariella Verlag stellt vor:

Erzähl es deinen Kindern – Die Torah in fünf Bänden
Band 1  Bereschit – Am Anfang
Von Bruno Landthaler und Hanna Liss,
Illustrationen Darius Gilmont

Autor Bruno Landthaler wird in das Werk einführen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Lange Zeit schien die Tradition deutsch-jüdischer Kinder- und Schulbibeln mit Abrascha Stutschinsky (1964) abgebrochen zu sein. Dieser Verlust wurde in den seit einigen Jahren wieder wachsenden jüdischen Gemeinden Deutschlands mit ihrem florierenden jüdischen Leben immer schmerzlicher gespürt. Nun endlich geben Bruno E. Landthaler und Hanna Liss uns für den deutschsprachigen Raum diese beeindruckende Torah an die Hand. Parascha für Parascha (Leseabschnitt) wird in kindgerechter Sprache die Torah nacherzählt.

Der hier vorliegende Band Bereschit – Am Anfang ist der Auftakt des Gesamtwerks Erzähl es deinen Kindern. Vier Folgebände werden die fünf Bücher Mose vervollständigen. Alle fünf Bände sind in erster Linie zum Vorlesen gedacht. Darüber hinaus haben die Autoren hilfreiche Einleitungen und Kommentare beigegeben, die an die vorlesenden Erwachsenen und an interessierte Jugendliche adressiert sind.

Die wunderschönen Bilder des israelischen Illustrators Darius Gilmont machen diese Kinderbibel überdies zu einem einzigartigen Geschenk für alle jungen Leser.

ISBN 978-3-9813825-9-4

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