Veranstaltungsarchiv

07. April 2014, 11.00 Uhr
Buchpräsentation
Erzähl es deinen Kindern – Die Torah in fünf Bänden
Band 1 – Bereschit – Am Anfang


ariella verlag

7. April 2014, 11 Uhr
Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Seminarraum 1.OG

Der Ariella Verlag stellt vor:

Erzähl es deinen Kindern – Die Torah in fünf Bänden
Band 1  Bereschit – Am Anfang
Von Bruno Landthaler und Hanna Liss,
Illustrationen Darius Gilmont

Autor Bruno Landthaler wird in das Werk einführen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Lange Zeit schien die Tradition deutsch-jüdischer Kinder- und Schulbibeln mit Abrascha Stutschinsky (1964) abgebrochen zu sein. Dieser Verlust wurde in den seit einigen Jahren wieder wachsenden jüdischen Gemeinden Deutschlands mit ihrem florierenden jüdischen Leben immer schmerzlicher gespürt. Nun endlich geben Bruno E. Landthaler und Hanna Liss uns für den deutschsprachigen Raum diese beeindruckende Torah an die Hand. Parascha für Parascha (Leseabschnitt) wird in kindgerechter Sprache die Torah nacherzählt.

Der hier vorliegende Band Bereschit – Am Anfang ist der Auftakt des Gesamtwerks Erzähl es deinen Kindern. Vier Folgebände werden die fünf Bücher Mose vervollständigen. Alle fünf Bände sind in erster Linie zum Vorlesen gedacht. Darüber hinaus haben die Autoren hilfreiche Einleitungen und Kommentare beigegeben, die an die vorlesenden Erwachsenen und an interessierte Jugendliche adressiert sind.

Die wunderschönen Bilder des israelischen Illustrators Darius Gilmont machen diese Kinderbibel überdies zu einem einzigartigen Geschenk für alle jungen Leser.

ISBN 978-3-9813825-9-4

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Abgesagt!
Mittwoch, 12. März 2014, 18 Uhr
Vortrag von Emmanuel Nahshon – Gesandter des Staates Israel

NACH DER „WIEDERGUTMACHUNG“: VERSÖHNUNG UND ERLÖSUNG – ZIEL UND INSTRUMENT DES DEUTSCH – JÜDISCHEN DIALOGS

Bitte beachten:

Diese Veranstaltung wurde leider abgesagt!

Veranstalter:

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Sicherheitskontrolle. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Der Völkermord, den Nazi-Deutschland an den Juden Europas verübte, ist eine offene Wunde, die möglicherweise niemals verheilen wird.
Die Lehren, die Deutsche und Juden aus dieser Zeit ziehen, unterscheiden sich fundamental. Und trotzdem entwickelte sich in den vergangenen Jahren ein Dialog zwischen Deutschen und Juden, der auf zwei Ebenen stattfindet.
Einerseits blicken wir auf die Vergangenheit und versuchen sie zu verstehen. Auf der anderen Seite bauen wir eine Zukunft auf, in der Deutsche und Juden interagieren können. Es ist ein Dialog von extremer Komplexität, der fundamentale Fragen zu Religion und Identität berührt.
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11. März 2014, 9.15 Uhr
Aventiuren in Aschkenas
Jüdische Aneignungen nichtjüdischer Texte und Erzählstoffe im vormodernen Europa

Tagung der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Literatur – Ältere deutsche Literatur

Nähere Informationen:

Aventiuren in Aschkenas

Für die Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte per Mail an Astrid Lembke:

astrid.lembke@hu-berlin.de

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13. Februar 2014, 11.00 Uhr
Buchvorstellung
“Die Reise nach Berlin”

13. Februar 2014, 11 Uhr, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin


Die_Reise_nach_Berlin1921 erstmals als Artikelfolge in der Berliner Morgenpost und 1925 als Buch erschienen, war Die Reise nach Berlin für den Autor selbst „ein romantischer Baedeker und Führer aus dem neuen Berlin ins alte”. Der Berliner Schriftsteller Georg Hermann urteilte, es sei „ein Buch, so reizend geschrieben, dabei ganz leicht und instruktiv, voller Wissen um die Dinge steckend”.
Heilborn spaziert plaudernd und reminiszierend durch das Berlin seiner Jugend und holt aus seinem Gedächtnis interessante Begebenheiten und bisweilen köstliche Anekdoten hervor. Immer wieder macht er klar, in welcher Tradition er sich sieht, wenn er Adolf Glaßbrenner, Wilhelm Raabe und TheodorFontane zitiert. Heilborn verklärt jedoch nicht die bürgerliche Lebenswelt des ausgehenden 19. Jahrhunderts, sondern weiß den Charme und die Ästhetik des Berlins der 1920er-Jahre zu schätzen. Er erfreut sich am dichten Verkehr, an der Leuchtreklame, am weltstädtischen Flair. So beschreibt er den Potsdamer Platz als Inbegriff der modernen Großstadt.

Ein für Berlin-Fans auch heute überaus lesenswertes Buch, mit dem man sich auf Spurensuche ins „alte Berlin” und in einige bis 1920 selbstständige Städte und Gemeinden begeben kann: Charlottenburg, Schöneberg, Steglitz, Treptow, Pankow und Tegel. Dabei überrascht, dass es gar nicht so wenige Relikte gibt, die schon zu Heilborns Zeiten Überbleibsel der alten städtischen Bebauung waren, die jedoch auch den Zweiten Weltkrieg und die Abriss- und Überbauungspolitik in West- undOst-Berlin überlebt haben und daher noch heute erhalten sind.

Heilborn, Adolf

1873 in Berlin geboren, war nach Medizin- und Naturwissenschaftsstudium zunächst Schiffsarzt und Weltreisender, später dann Arzt, Redakteur (Die Gegenwart) und Übersetzer (Daudet, Maupassant) in Berlin.Seine populärwissenschaftlichen ethnologischen, biologischen und kulturhistorischen Werke, darunter Allgemeine Völkerkunde, Aus der Kinderstube der Tiere und Entwicklungsgeschichte des Menschen, erreichten hohe Auflagen. Heilborn war befreundet mit Heinrich Zille und Käthe Kollwitz. Wegen seiner jüdischen Herkunft konnte er im nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr publizieren.

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Veranstaltungshinweis
07. April 2014, 18 Uhr
Sicherheit für jüdisches Leben in Europa: Herausforderungen für Politik und Gesellschaft

Veranstaltungsort: Konferenzsaal im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung Hiroshimastraße 17 10785 Berlin-Tiergarten Das Projekt „Gegen Rechtsextremismus“ der Friedrich-Ebert-Stiftung und das AJC Berlin Ramer Institute laden Sie herzlich zu einem European Forum on Anti-Semitism am 7. April 2014 in die Friedrich-Ebert-Stiftung ein. Antisemitische Erscheinungsformen verbaler, aber auch gewalttätiger Art haben europaweit zu einer Verunsicherung innerhalb der jüdischen Gemeinden geführt. Für rechtsextreme Parteien in West- wie Mittelosteuropa gehört Antisemitismus zum festen Bestandteil ihrer Ideologie und äußert sich zunehmend offen und aggressiv. Eine unmittelbare Bedrohung stellen darüber hinaus jihadistische Gruppen dar, die ebenfalls in und von Europa aus operieren. Kurz vor der Wahl zum Europäischen Parlament, bei der laut Umfragen mit einem Erstarken rechtsradikaler Parteien zu rechnen ist, widmet sich dieses Forum den Herausforderungen für Politik und Gesellschaft im Hinblick auf die Sicherheit jüdischen Lebens in Europa. Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit und wird simultan deutsch-englisch übersetzt. Mehr Informationen Organisation: Hans Komorowski forum.hk@fes.de Telefon: 030 26 935-7303

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30. Januar 2014, 18.00 Uhr
»Fluchten. Wie ein junges Mädchen den Holocaust überlebte«
Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch mit Eva Erben und Günther Jauch

30. Januar 2014, 18 Uhr, Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info@stiftung-denkmal.de bis spätestens 28. Januar 2014 an. Wir bitten Sie zu beachten, dass die Platzvergabe nach Anmeldungseingang erfolgt, da die räumlichen Kapazitäten leider begrenzt sind.

Eva Erben (*1930) stammt aus dem Sudetenland. Ihre Eltern, Jindrich und Marta Löwidt, beschlossen 1936, in die tschechoslowakische Hauptstadt Prag zu ziehen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht am 15. März 1939 änderte sich ihr Leben schlagartig. Im Dezember 1941 wurden die Löwidts in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Vater wurde 1944 nach Kaufering verschleppt und ermordet. Eva und ihre Mutter kamen nach Auschwitz-Birkenau, dann in ein Außenkommando des KZ Groß-Rosen. Im Februar 1945 trieb die SS sie auf einen ›Todesmarsch‹, den die Mutter nicht überlebte. Eva gelang die Flucht und wurde von einer tschechischen Familie versteckt. 1948 wanderte sie mit ihrem Ehemann über Frankreich nach Israel aus.

Die Stiftung Denkmal veröffentlicht ihre Erinnerungen unter dem Titel »Fluchten. Wie ein junges Mädchen den Holocaust überlebte«.

Eine Kooperationsveranstaltung  der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

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12. Dezember 2013, 18:00 Uhr
»Eine unglaubliche Reise. Von Ostpreußen nach New York« – Zeitzeugengespräch mit Jerry (Gerd) Lindenstraus

Jerry (Gerd) Lindenstraus kam 1929 im ostpreußischen Gumbinnen zur Welt. Die jüdische Familie besaß seit 1883 das zweitgrößte Kaufhaus der Stadt. 1933 waren die Lindenstraus’ gezwungen nach Danzig zu ziehen. Die »Kristallnacht« erlebte Gerd in Königsberg. Im Sommer 1939 gelang die Flucht nach Schanghai. 1947 ging es nach Kolumbien und 1951 in die USA, wo er in New York eine erfolgreiche Firma gründete. Erst 1992 konnte Jerry seine seit 1945 russische Heimatstadt besuchen.

Das Zeitzeugengespräch ist eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen des Berliner Themenjahres 2013 Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938 mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.

Programm

Begrüßung
Dr. Hermann Simon (Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)

Grußwort
Karin Banse (Stellv. Vorsitzende Kreisgemeinschaft Gumbinnen)

Gespräch
Jerry (Gerd) Lindenstraus
Moderation: Wolf von Lojewski

Eintritt
frei

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Dienstag 10. 12. 2013, 18.00 Uhr
“Wir haben es doch erlebt…” Das Ghetto von Riga

„Das Ghetto von Riga“-Film-Tour 2013-Abschlussveranstaltung
Schirmherr: Wolfgang Tiefensee, Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie.

Wegen der begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung gebeten unter:
GCJZ Berlin www.gcjz-berlin.de –Tel. 030-8216683,
Fax 030-82701961, E-Mail gcjz.berlin@t-online.de

Bitte planen Sie etwas Zeit für die Einlasskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
Eintritt: 5 Euro als Spende für die Riga-Recherchen- und Erinnerungsarbeit der Phoenix Medienakademie e.V.

Rund 25.000 Juden aus dem Deutschen Reich wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Riga, im von deutschen Truppen besetzten Lettland, verschleppt. Zwischen November 1941 und Oktober 1942 fuhren 25 Züge aus 14 Städten nach Riga – darunter acht Züge mit 8.251 Juden aus Berlin. Unmittelbar zuvor waren die bis dahin im Ghetto von Riga internierten ca. 27.000 lettischen Juden und Jüdinnen in einem Massaker ermordet worden, um Platz für die Neuankömmlinge aus Deutschland zu schaffen. Auch Tausende Deportierte aus dem Deutschen Reich wurden direkt nach der Ankunft erschossen. Diejenigen, die das Ghetto lebend erreichten, mussten ein Martyrium erleiden, an dessen Ende auf die meisten Menschen ebenfalls der Tod wartete.

Der Filmemacher Jürgen Hobrecht hat über 15 Jahre lang die Spuren der mit dem Namen Riga verbundenen Verbrechen und die mit ihnen verbundenen Schicksale recherchiert. Seine erschütternde Dokumentation begibt sich an die Orte des Geschehens in Lettland, zeigt aber auch, wie akribisch die Deportationen in Deutschland vorbereitet wurden.

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Veranstaltungshinweis
Veranstaltung des Förderkreises Holocaust Mahnmal:
Curt Bois “So schlecht war mir noch nie” – Lesung mit Gerd Wameling

Veranstaltungsort: Cora-Berliner-Straße 2, 10117 Berlin

21. November 2013: Schauspieler Gerd Wameling liest Curt Bois (1901-1991)

Der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e. V.
lädt Sie zu seiner nächsten Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung
„Erzwungenes Finale – Ende der Vorstellung“ herzlich ein:

Lesung: Schauspieler Gerd Wameling
Moderation: Claus Bacher, Vorstand Förderkreis Deutsches Theater

Eintritt frei

Datum: 21. November 2013
Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Cora-Berliner-Straße 2, 1. Etage, direkt im Förderkreis Austellungs-Pavillon “Erzwungenes Finale”.

(direkt gegenüber Denkmal/Eingang »Ort der Information«)

www.holocaust-denkmal-berlin.de

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Rosch Haschana

Rosch Haschana 5774_2013

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