Veranstaltungsarchiv

29. Juli 2015, 19 Uhr
Symposium
Nicht nur die „Schindler-Juden“ spielten Fußball

Nicht nur die „Schindler-Juden“ spielten Fußball
Von Arbeitersportlern, Muskeljuden und Bundisten. Die Blüte des jüdischen Sports in Polen vor der Shoah.
Vorträge, Bilder und Diskussionen.

29. Juli 2015 um 19 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin
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27. Juli 2015, 11:00 Uhr
Projektpräsentation
„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“
Und es geschah um Mitternacht… – Blick in ein Buch in Bewegung

„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“

27. Juli 2015 um 11 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Eintritt frei

Der Künstler Ricardo Fuhrmann wird dieses außergewöhnliche Projekt präsentieren und in seinem Vortrag einen Einblick in den Arbeitsprozess geben:
„Und es geschah um Mitternacht…“ – Blick in ein Buch in Bewegung

Einladung und weitere Informationen

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Jahrhunderten ist die Erzählung vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten ins Gelobte Land, ein Text von universeller Bedeutung über die Befreiung des Menschen aus der Sklaverei, die am häufigsten erzählte und illustrierte Geschichte im Judentum.
Die Pessach-Haggadah enthält diese Erzählung, zugleich Anweisungen für die Feier des Seder, an den ersten beiden Pessach-Abenden, an denen die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft gefeiert wird.

Daniel Jelin und Ricardo Fuhrmann, die in Ostfriesland leben, stehen mit ihrem Werk in der langen und reichen Tradition der Haggadah-Darstellungen. Für Ostfriesland haben sie damit etwas ganz Einmaliges geschaffen. Eine Ostfriesland-Haggadah hat es noch nie gegeben.
Zugleich setzen die Künstler ein Zeichen für die Zukunft. Zeitgenössische Kunst verbindet sich in dieser Haggadah mit der traditionellen Pessach-Erzählung.

 

29. Juni 2015, 19 Uhr
Meeting Einstein (in englischer Sprache)
Of milkshakes and boxers: How inclusion can work

Am 29. Juni spricht der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Avner de-Shalit zum Thema Politik der Inklusion von Minderheiten und wird dabei die Rolle Berlins hervorheben.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

29. Juni 2015, 19 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Str. 28-30
10117 Berlin

Jetzt anmelden: www.einsteinfoundation.de

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19. April 2015, 11:30 Uhr
Buchpremiere
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Bettina Leder - LauingersBettina Leder
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Sonntag, 19. April 2015 um 11.30 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

 

Anmeldung erbeten unter buero@hentrichhentrich.de oder
Tel. 030/609 23 865 bis 15. April 2015.

 

„Lauingers. Eine Familiengeschichte“ aus Deutschland erzählt die Geschichte des 1879 in Augsburg geborenen Artur Lauinger und seines Sohnes Wolfgang. Artur Lauinger wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hatte er für die renommierte „Frankfurter Zeitung“ gearbeitet. Als er 1939 zur Emigration nach London gezwungen wird, lässt er seinen damals 20jährigen Sohn in Deutschland zurück, damit dieser „dem Vaterland“ – sprich: der Wehrmacht – diene.

1940 wird Wolfgang Lauinger als „Halbjude“ aus der Wehrmacht entlassen. In Frankfurt schließt er sich einer Gruppe von Swingjugendlichen an, die sehr schnell die Aufmerksamkeit der Gestapo auf sich zieht. Doch auch nach der Befreiung ist die Verfolgung für ihn nicht zu Ende. 1950 wird er in der Bundesrepublik wegen des Verdachts, gegen den § 175 verstoßen zu haben, verhaftet.

Mit beindruckender geistiger Agilität und Präsenz erzählt der heute 96jährige Wolfgang Lauinger aus seinem Leben zwischen Widerspenstigkeit und Verfolgung. Er hat bereits zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel „Swing zu Unzeiten“ durchgeführt, in deren Mittelpunkt die Swingkids im „Dritten Reich“ standen. Wolfgang Lauinger ist sein Leben lang ein leidenschaftlicher Swingfan geblieben. weiterlesen »

01. April bis 28. Juni 2015
»Ein Tallit für die Neue Synagoge«

Der Mantel, der in der Kuppel aufgehängt ist, setzt sich aus ineinander verschlungenen Fäden zusammen, und ist in Richtung aller Kultstätten verschiedener Religionen im heutigen Berlin ausgerichtet. Es ist ein Gebet für den Dialog.

Guido Nosari (geboren in Bergamo 1984) lebt und arbeitet in Mailand und Berlin.

guinosari@gmail.com

www.guidonosari.wix.com/madre

 

„Er, der ausgespannt wie einen Flor die Himmel, und sie ausgebreitet wie ein Zelt zur Wohnung.“ Jesaja 40:22

 

Installation_Kuppel bei Nacht_Guido Nosari_2015 03 25_© CJ_Foto Anna Fischer_02

Donnerstag 26. Februar 2015
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zu deren Freilassung. weiterlesen »

22. Januar 2015, 18:00 Uhr
»Wenn ein Überlebender spricht, spricht er von Herzen. Das tut weh.«
Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch

»Wenn ein Überlebender spricht, spricht er von Herzen. Das tut weh.« – Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch

22. Januar 2015 um 18 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Nach einer unbeschwerten Kindheit erlebte Uri Chanoch (*1928) die Besetzung seiner Heimatstadt Kaunas durch die Rote Armee 1940 und ein Jahr später durch die Wehrmacht. Bald darauf musste die Familie in ein Ghetto umziehen. Nach der Auflösung des Ghettos im Sommer 1944 wurde Uri mit Vater und Bruder in das KZ Kaufering deportiert, wo er Zwangsarbeit leisten musste. Uri floh vom ›Todesmarsch‹ im April 1945 und wurde bei Landsberg durch amerikanische Truppen befreit. 1946 wanderte er mit seinem Bruder nach Palästina aus, wo er nach mehreren Jahren im Militär Geschäftsmann wurde und einen eigenen Betrieb leitete.

PROGRAMM

Begrüßung
Dr. Hermann Simon, Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Grußworte
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien
S. E. Deividas Matulionis, Botschafter der Republik Litauen

Gespräch
Uri Chanoch mit Shelly Kupferberg, Journalistin und Moderatorin

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info@stiftung-denkmal.de bis spätestens 20. Januar 2015 an.

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.

26. Januar 2015, 18:00 Uhr
Buchpremiere: Schalom und Alefbet
Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

Buchpremiere in Anwesenheit des Autors:
Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

26.01.2015 um 18:00 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal

Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin

Cover_Schalom (2)
Programm
Begrüßung: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Zeitzeugengespräch mit Inge Weinem, ehemalige Schülerin bis 1942.
Der Abend wird musikalisch umrahmt von der Band des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn Berlin.
Im Anschluss wird es bei einem Imbiss Gelegenheit zu Austausch und Gesprächen geben.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten unter w.trebbin@centrumjudaicum.de

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin
Die Geschichte des Berliner Judentums ist eng mit seiner Gemeindeschule verknüpft, die vor über 200 Jahren gegründet wurde. In Berlins Mitte, in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Scheunenviertel, befindet sich das heutige „Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn“ in der Großen Hamburger Straße. Dieser Ort, einzigartig in Deutschland, kündet vom Aufbruch der jüdischen Gemeinschaft, ihrer Verfolgung, von jüdischem Widerstand wie auch vom interkulturellen Zusammenleben im Hier und Heute. Mit bisher unbekannten Fotos, Archivmaterialien und Interviews gelingt es dem Autor, die Geschichte der Schule und ihrer Menschen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu dokumentieren und zu rekonstruieren. Das Schulgebäude ist dabei nicht nur „Denkmal“, sondern Ausgangspunkt einer spannenden Exkursion durch das jüdische Berlin.

Mit einem Vorwort von Hermann Simon.

Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung, des Hentrich & Hentrich Verlag Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum.

Dirk Külow
Schalom & Alefbet
Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin
Sprache: Deutsch
240 Seiten, Hardcover
349 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-030-8
24,90 € / 44,00 CH
logo_Hentrich-und_Hentrichlogo RLS_www

06. November 2014, um 10.30 Uhr
Buchpräsentation „VON INNEN NACH AUSSEN“

Buchpräsentation „VON INNEN NACH AUSSEN“ Donnerstag, 6. November 2014, um 10:30 Uhr Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin bild buch für Web Im vergangenen Jahr – 75 Jahre nach den Novemberpogromen 1938 – widmeten sich das Auswärtige Amt und das Centrum Judaicum in einer Ausstellung den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse. Wie schilderten die Vertreter anderer Staaten den Ausbruch offener Gewalt gegen die Juden in Deutschland? Wer waren die Verfasser der Berichte? Und wie reagierte das Auswärtige Amt auf Interventionen ausländischer Missionen? Dokumente aus über 20 Ländern werfen ein neues Licht auf die Diplomatiegeschichte des Jahres 1938. Sie zeigen, wie die Pogrome international wahrgenommen wurden und wie „VON INNEN NACH AUSSEN“ berichtet wurde. Jetzt liegt vom Metropol Verlag eine Publikation zur gleichnamigen Ausstellung vor, die von allen Beteiligten vorgestellt wird. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Christian Dirks • Hermann Simon (Hrsg.) Von innen nach aussen. Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland. From the inside to the outside. The 1938 November Pogroms in Diplomatic Reports from Germany ISBN 978-3-86331-218-3 224 S. • 24,00 Euro

11. November 2014, 17.30 Uhr
Vortrag von Professor Guy Stern, Detroit (USA)
Wir waren Ritchie Boys – Erinnerungen an meinen Freund Kurt Jasen

Wir waren Ritchie Boys – Erinnerungen an meinen Freund Kurt Jasen Ein Vortrag von Professor Guy Stern, Detroit (USA) Dienstag, 11. November 2014 um 17:30 Uhr im historischen Repräsentantensaal der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße 30, 10117 Berlin. Der Vortrag in deutscher Sprache ist eine Begleitveranstaltung zu der Ausstellung Kurt Jacobowitz Jasen – eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte. Der Eintritt ist frei.

Guy Stern als

Guy Stern als “Kommissar Krukow” im IPW-Team 37 ©privat

Professor Guy Stern, 1922 als Günter Stern in Hildesheim geboren, ist Distinguished Professor emeritus für deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Wayne State University und Direktor des International Institute of the Righteous des Holocaust Museums in Detroit. Zusammen mit Kurt Jasen gehörte er dem IPW (interrogators of prisoners of war) Team 37 an. Sie führten gemeinsam mit anderen des Teams Verhöre von deutschen Kriegsgefangenen und Überläufern, um entscheidende Informationen über Waffenstärke, Radarequipment und Positionierung der deutschen Wehrmacht zu erhalten.

 

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