Veranstaltungsarchiv

Sonntag, 31. Januar 2016 – „Berlin sagt Danke“
Ganztägig freier Eintritt im Centrum Judaicum

Berlin sagt Danke!

Als Dankeschön an alle Berlinerinnen und Berliner, die Flüchtlingen helfen, in unserer Stadt anzukommen, öffnen mehr als achtzig Orte in Berlin am 31. Januar ihre Türen. Im Centrum Judaicum werden an diesem Tag die Berlinerinnen und Berliner freien Eintritt haben.

Ausführliche Informationen zum Aktionstag sowie sämtliche Veranstaltungen am 31. Januar 2016 in Berlin finden Sie hier:

www.berlin.de

www.berlin.de

Veranstaltungshinweis:
LOUIS LEWANDOWSKI FESTIVAL 2015
17. – 20. Dezember 2015


Berlin 17. – 20. Dezember 2015

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Musik von Sulzer und Lewandowski viele Kantoren in Osteuropa. Infolge dessen öffnete sich die osteuropäisch-jüdische Kultur zunehmend dem Westen. Das fünfte Louis Lewandowski Festival ist der Musik einiger der herausragendsten Chor Shul Komponisten gewidmet.
Weitere Informationen
louis-lewandowski-festival.de

6. September 2015, 10 Uhr bis 18 Uhr
286. Geburtstag Moses Mendelssohns
Studienexkursion Mendelssohn – Orte in Berlin

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben: „Mendelssohn-Orte in Berlin“
Studienexkursion am Sonntag 6. September 2015 von 10 bis 18 Uhr

Führung von Heide Bergfeld, Eva Ghosh, Thomas Lackmann,
Claudia Malzfeldt und Sebastian Panwitz zu Wohn-, Wirkungs- und
Grabstätten der Familie Mendelssohn aus drei Jahrhunderten

Tickets: 45 €
Anmeldung: reservierung@mendelssohn-remise.de

Tel.: 030-817047 – 26
Fax: 030-817047– 27

Veranstalter: Mendelssohn-Gesellschaft, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
und Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

www.mendelssohn-remise.de
www.evfbs.de

Mendelssohn

ev.Friedhofverband

 

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30. September 2015, 18.30 Uhr
»›Wer bin ich, dass ich über Leben und Tod entscheide?‹ Hans Calmeyer – ›Rassereferent‹ in den Niederlanden 1941–1945«
Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch im Haus der Commerzbank

30. September 2015, 18.30 Uhr
Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin

Der Anwalt Hans Calmeyer (1903 –1972) war während des Zweiten Weltkriegs an die deutsche Besatzungsverwaltung in Den Haag abkommandiert. Er hatte die Aufgabe, in »rassischen Zweifelsfällen« zu entscheiden, ob jemand Jude oder »Arier« sei. In 3.700 von 6.000 Fällen deklarierte Calmeyer Juden zu »Ariern« oder »Mischlingen« um, so auch Jacqueline van Maarsen (*1929), die beste Schulfreundin Anne Franks (1929–1945). Yad Vashem erklärte ihn 1992 zu einem »Gerechten unter den Völkern«. Dennoch blieb die Frage: War Calmeyer Retter oder Mittäter, Schindler oder Schwindler?, der Mathias Middelberg in seinem Buch an ganz konkreten Fällen nachgeht.

PROGRAMM
Begrüßung
Heiner Herkenhoff, Leiter Public Affairs Commerzbank AG
Einführung
Peter Altmaier MdB, Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramts
Buchvorstellung
Dr. Mathias Middelberg MdB, Autor
Gespräch
Jacqueline van Maarsen mit Dr. Mathias Middelberg und Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Empfang

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.

Wir bitten Sie zu beachten, dass die Platzvergabe nach Anmeldungseingang erfolgt, da die räumlichen Kapazitäten leider sehr begrenzt sind. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info[at]stiftung-denkmal.de bis spätestens 28. September 2015 an.

5. November 2015 um 15 Uhr
Buchvorstellung von Thomas B. Schumann, Köln
Max Osborn – Der bunte Spiegel
Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933

Max Osborn_Portrait

Max Osborn_Portrait_©Edition Memoria

 


Max Osborn – Der bunte Spiegel.
Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933

Buchvorstellung von Thomas B. Schumann, Köln
Donnerstag, 5.11.2015 um 15 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin – Mitte

Seminarraum 1.OG

 
Max Osborn, 1870 in einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln geboren, war bis 1933 einer der maßgeblichsten deutschen Kunstkritiker. So schrieb er als Erster positiv z. Bsp. über Matisse und Picasso und verhalf Künstlern wie Max Pechstein oder Christian Schad zum Durchbruch. Als Mitglied der Ankaufskommission der Nationalgalerie und der Kunstkommission der Stadt Berlin und als Präsident der Vereinigung der deutschen Kunstkritiker spielte er eine wichtige Rolle im Kulturleben. Das änderte sich schlagartig nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. Zwar konnte sich Osborn noch an der Gründung und Programmgestaltung des Jüdischen Kulturbunds beteiligen, doch musste er 1938 emigrieren, zunächst nach Paris und 1941 nach New York. Dort arbeitete er für den Aufbau und starb 1946. Im Jahr zuvor hatte er in einem kleinen Exilverlag sein Buch Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933 veröffentlicht, das erst rund siebzig Jahre später im deutschen Sprachraum erschien und große Resonanz fand. In einer Mischung aus persönlicher Verbundenheit und Sachlichkeit vergegenwärtigt Osborn darin die kulturelle Blüte der Wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik. Anschaulich, packend und lebendig reiht er in seinen Künstlerporträts etwa über Adolph Menzel, Max Liebermann, Lesser Ury, Max Slevogt oder Max Reinhardt zahlreiche interessante Beobachtungen und teils sehr skurrile Anekdoten aneinander.

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17. November 2015, 18 Uhr
“The Presence and Absence of Women in the Intellectual History of the Jewish Community”

Eröffnungsveranstaltung der internationalen Konferenz „The Role of Women’s Leadership in Faith Communities. Marking 80 Years of Women in the Rabbinate“

Porträt Regina Jonas 1939©CentrumJudaicum

Porträt Regina Jonas 1939©CJ

Tuesday, 17 November 2015, 18:00
Centrum Judaicum (Großer Saal, 3rd floor),
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Greetings
Dr. Anja Siegemund
Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Keynote Speech
Prof. Dr. Rachel Elior
(John and Golda Cohen Professor of Jewish Philosophy and Jewish Mystical Thought at the Hebrew University of Jerusalem)
“The Presence and Absence of Women in the Intellectual History of the Jewish Community”

This fall, Abraham Geiger College and the School of Jewish Theology at the University of Potsdam will mark the 80th anniversary of Rabbi Regina Jonas’ ordination with an international conference, “The Role of Women’s Leadership in Faith Communities.

More than 40 presenters from Europe, Israel and the United States will explore the impact of women in the rabbinate and the ministry, discuss issues of leadership and authority, women’s religious scholarship and gender (in)equality today.

„The Role of Women’s Leadership in Faith Communities. Marking 80 Years of Women in the Rabbinate“
International Conference in Potsdam & Berlin, Nov 17 – 19, 2015

More information

Invitation for Download (pdf).

Anmeldung erbeten: albrecht.dreissig(at)uni-potsdam.de.

29. Juli 2015, 19 Uhr
Symposium
Nicht nur die „Schindler-Juden“ spielten Fußball

Nicht nur die „Schindler-Juden“ spielten Fußball
Von Arbeitersportlern, Muskeljuden und Bundisten. Die Blüte des jüdischen Sports in Polen vor der Shoah.
Vorträge, Bilder und Diskussionen.

29. Juli 2015 um 19 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin
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27. Juli 2015, 11:00 Uhr
Projektpräsentation
„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“
Und es geschah um Mitternacht… – Blick in ein Buch in Bewegung

„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“

27. Juli 2015 um 11 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Eintritt frei

Der Künstler Ricardo Fuhrmann wird dieses außergewöhnliche Projekt präsentieren und in seinem Vortrag einen Einblick in den Arbeitsprozess geben:
„Und es geschah um Mitternacht…“ – Blick in ein Buch in Bewegung

Einladung und weitere Informationen

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Jahrhunderten ist die Erzählung vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten ins Gelobte Land, ein Text von universeller Bedeutung über die Befreiung des Menschen aus der Sklaverei, die am häufigsten erzählte und illustrierte Geschichte im Judentum.
Die Pessach-Haggadah enthält diese Erzählung, zugleich Anweisungen für die Feier des Seder, an den ersten beiden Pessach-Abenden, an denen die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft gefeiert wird.

Daniel Jelin und Ricardo Fuhrmann, die in Ostfriesland leben, stehen mit ihrem Werk in der langen und reichen Tradition der Haggadah-Darstellungen. Für Ostfriesland haben sie damit etwas ganz Einmaliges geschaffen. Eine Ostfriesland-Haggadah hat es noch nie gegeben.
Zugleich setzen die Künstler ein Zeichen für die Zukunft. Zeitgenössische Kunst verbindet sich in dieser Haggadah mit der traditionellen Pessach-Erzählung.

 

29. Juni 2015, 19 Uhr
Meeting Einstein (in englischer Sprache)
Of milkshakes and boxers: How inclusion can work

Am 29. Juni spricht der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Avner de-Shalit zum Thema Politik der Inklusion von Minderheiten und wird dabei die Rolle Berlins hervorheben.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

29. Juni 2015, 19 Uhr

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Str. 28-30
10117 Berlin

Jetzt anmelden: www.einsteinfoundation.de

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19. April 2015, 11:30 Uhr
Buchpremiere
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Bettina Leder - LauingersBettina Leder
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Sonntag, 19. April 2015 um 11.30 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

 

Anmeldung erbeten unter buero@hentrichhentrich.de oder
Tel. 030/609 23 865 bis 15. April 2015.

 

„Lauingers. Eine Familiengeschichte“ aus Deutschland erzählt die Geschichte des 1879 in Augsburg geborenen Artur Lauinger und seines Sohnes Wolfgang. Artur Lauinger wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hatte er für die renommierte „Frankfurter Zeitung“ gearbeitet. Als er 1939 zur Emigration nach London gezwungen wird, lässt er seinen damals 20jährigen Sohn in Deutschland zurück, damit dieser „dem Vaterland“ – sprich: der Wehrmacht – diene.

1940 wird Wolfgang Lauinger als „Halbjude“ aus der Wehrmacht entlassen. In Frankfurt schließt er sich einer Gruppe von Swingjugendlichen an, die sehr schnell die Aufmerksamkeit der Gestapo auf sich zieht. Doch auch nach der Befreiung ist die Verfolgung für ihn nicht zu Ende. 1950 wird er in der Bundesrepublik wegen des Verdachts, gegen den § 175 verstoßen zu haben, verhaftet.

Mit beindruckender geistiger Agilität und Präsenz erzählt der heute 96jährige Wolfgang Lauinger aus seinem Leben zwischen Widerspenstigkeit und Verfolgung. Er hat bereits zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel „Swing zu Unzeiten“ durchgeführt, in deren Mittelpunkt die Swingkids im „Dritten Reich“ standen. Wolfgang Lauinger ist sein Leben lang ein leidenschaftlicher Swingfan geblieben. weiterlesen »

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