Aktuelle Veranstaltungen

27. April 2014, 18 Uhr
Ausstellungseröffnung
»Alles brannte« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Ausstellungseröffnung
27. April 2014, 18 Uhr
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28 – 30, 10117 Berlin

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das Centrum Judaicum und das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg präsentieren gemeinsam vom 28. April bis 31. August 2014 die Sonderausstellung »Alles brannte!«.
Die Ausstellung bietet auf Grundlage zahlreicher bisher unveröffentlichter Dokumente erstmals einen vergleichenden Einblick in die jüdische Geschichte zweier deutscher Regionen, der ehemaligen preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen. Sie dokumentiert Verfolgung und Vernichtung während des Nationalsozialismus und Formen der Erinnerung.

Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir Sie herzlich ein.

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter bis spätestens 23. April 2014 an.

PROGRAMM
Begrüßung
Dr. Hermann Simon, Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Einführung in die Ausstellung
Uwe Neumärker, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin
Stehempfang

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.
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Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

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Buchpräsentation und Lesung
24. April 2014, 17.30 Uhr
“Von Berlin nach Buenos Aires. Ellen Marx – deutsch-jüdische Emigrantin und Mutter der Plaza de Mayo”

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1939 gelang Ellen Marx mit ihrer jüdischen Pfadfindergruppe die Flucht nach Argentinien, wo sie eine Familie gründete und ihr Leben in der wachsenden jüdischen Gemeinde von Buenos Aires verbrachte. Als nach dem Putsch der Militärs 1976 ihre 28-jährige Tochter Nora verschwand, begann für sie eine lebenslange Suche.

Jeanette Erazo Heufelder (Potsdam) stellt die Geschichte dieser Gründerfigur der deutsch-jüdischen Gemeinde von Buenos Aires vor, aus der eine “Mutter der Plaza de Mayo” wurde. Der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck (European Center for Constitutional and Human Rights e.V.), der eng mit Ellen Marx zusammenarbeitete, spricht ergänzend über die Fälle des “Verschwindenlassens” von Nachkommen deutsch-jüdischer Flüchtlinge, die er als Sprecher der Koalition gegen Straflosigkeit 1999 im Auftrag ihrer Angehörigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth einreichte.
Moderator: Carsten Hueck

Die Lesung findet im Rahmen des Jubiläums der 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Buenos Aires statt.

Weitere Veranstalter, neben dem Centrum Judaicum, sind der Metropol Verlag in Berlin sowie das European Center for Constitutional and Human Rights.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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