Aktuelle Veranstaltungen

23. Februar 2016, 18.00 Uhr
Buchpräsentation
Edition »Judenverfolgung 1933–1945«
Band 8: Sowjetunion mit annektierten Gebieten II

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28–30, 10117 Berlin

Anmeldung bis zum 19. Februar erbeten unter: ejv@ifz-muenchen.de

PROGRAMM
Begrüßung: Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Einführung: Prof. Dr. Ulrich Herbert
Lesung: Anette Daugardt, Schauspielerin
Gespräch: Katja Petrowskaja, Buchautorin (Ingeborg-Bachmann-Preis 2013) mit Prof. Dr. Wolfgang Eichwede
Diskussion: Prof. Dr. Ulrich Herbert, Dr. Bert Hoppe, Katja Petrowskaja, Prof. Dr. Andreas Wirsching

Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion jährt sich im Juni 2016 zum 75. Mal. Die deutsch besetzten sowjetischen Gebiete gehörten zu den zentralen Tatorten des Holocaust: Hier weiteten die Einheiten der SS, der Polizei und der Wehrmacht den antijüdischen Terror zum Völkermord aus und ermordeten insgesamt mehr als zwei Millionen Juden. Trotz des gewaltigen Ausmaßes dieser Massaker war aber lange Zeit nur wenig über sie bekannt.
Der neu erschienene Band 8 der Edition »Judenverfolgung 1933–1945« dokumentiert mit fast 300 zum überwiegenden Teil erstmals veröffentlichten Dokumenten die Verfolgung der Juden in Weißrussland und der Ukraine während des Krieges.

Eine Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum in Kooperation mit dem Verlag De Gruyter.

Die Einladungskarte als pdf

Band 8_Sowjetunion mit annektierten GebietenDie Verfolgung und Ermordung
der europäischen Juden durch
das nationalsozialistische
Deutschland 1933 – 1945
Band 8: Sowjetunion mit
annektierten
Gebieten II
Die Quellenedition erscheint im Verlag
De Gruyter und wird herausgegeben
von Susanne Heim, Ulrich Herbert,
Michael Hollmann, Horst Möller, Dieter
Pohl, Simone Walther und Andreas
Wirsching.

Montag, 29. Februar 2016
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zur Freilassung der Inhaftierten.

Programm:

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Kantor der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Anschließend Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.40 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
Gedenkode: Kantorin Esther Hirsch, Kantorin der Synagoge Sukkat Schalom
Begrüßung: Prof. Dr. Günter Morsch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz 2016 und Direktor der Stiftung brandenburgische Gedenkstätten
Worte des Gedenkens/Grußworte: Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte und
Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin ─ Centrum Judaicum
Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Kantorin der Synagoge Sukkat Schalom
Merkwort: Dr. Mario Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
El Male Rachamin und Kaddisch: Rabbiner Yaacov Zinvirt, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin

17.15 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Ruth Winkelmann und Schülerinnen und Schülern der Berlin British School
im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte

Im Instituto Cervantes stehen warme Getränke bereit.

Initiativkreis:
Anne Frank Zentrum; Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA); Bet Debora e.V.; Bezirksamt Mitte von Berlin; Deutsch-Israelische Gesellschaft; Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz; Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin; Gedenkstätte Stille Helden; Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.; Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin; Jüdische Gemeinde zu Berlin; Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum; Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum; Stiftung Topographie des Terrors; Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V.

Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin.

Einladungskarte zur Gedenkfeier Rosenstraße 2016

3. März 2016, 19.00 Uhr
Überlebende und ihre Nachkommen
Gespräche mit der zweiten Generation

©Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.

©Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.


Ein persönliches Gespräch mit der zweiten Generation über die innerfamiliären Herausforderungen, moderiert von der Filmemacherin Britta Wauer.

Mit Gabriel Berger, Nea Weissberg und Marguerite Marcus.

Ort:
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal (3.OG)
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin.


Anmeldung bis zum 1. März 2016 erbeten unter:
veranstaltung@amcha.de

Eine Veranstaltung von AMCHA Deutschland e.V. und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen der Ausstellung „Leben nach dem Überleben. Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ vom 29. Januar bis 9. März 2016 im Lichthof des Auswärtigen Amts.
Montag-Freitag, 10.00-19.00 Uhr, Eintritt frei.