Aktuelle Veranstaltungen

22. Januar 2015, 18:00 Uhr
Wenn ein Überlebender spricht, spricht er von Herzen. Das tut weh
Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch

»Wenn ein Überlebender spricht, spricht er von Herzen. Das tut weh.« – Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch

22. Januar 2015 um 18 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Nach einer unbeschwerten Kindheit erlebte Uri Chanoch (*1928) die Besetzung seiner Heimatstadt Kaunas durch die Rote Armee 1940 und ein Jahr später durch die Wehrmacht. Bald darauf musste die Familie in ein Ghetto umziehen. Nach der Auflösung des Ghettos im Sommer 1944 wurde Uri mit Vater und Bruder in das KZ Kaufering deportiert, wo er Zwangsarbeit leisten musste. Uri floh vom ›Todesmarsch‹ im April 1945 und wurde bei Landsberg durch amerikanische Truppen befreit. 1946 wanderte er mit seinem Bruder nach Palästina aus, wo er nach mehreren Jahren im Militär Geschäftsmann wurde und einen eigenen Betrieb leitete.

PROGRAMM

Begrüßung
Dr. Hermann Simon, Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Grußworte
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien
S. E. Deividas Matulionis, Botschafter der Republik Litauen

Gespräch
Uri Chanoch mit Shelly Kupferberg, Journalistin und Moderatorin

Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info@stiftung-denkmal.de bis spätestens 20. Januar 2015 an.

Die Einladungskarte finden Sie hier als PDF.

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26. Januar 2015, 18:00 Uhr
Buchpremiere: Schalom und Alefbet
Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

Buchpremiere in Anwesenheit des Autors:
Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

26.01.2015 um 18:00 Uhr
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal

Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin

Cover_Schalom (2)
Programm
Begrüßung: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Zeitzeugengespräch mit Inge Weinem, ehemalige Schülerin bis 1942.
Der Abend wird musikalisch umrahmt von der Band des Moses Mendelssohn Gymnasiums Berlin.
Im Anschluss wird es bei einem Imbiss Gelegenheit zu Austausch und Gesprächen geben.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erbeten unter w.trebbin@centrumjudaicum.de

Bitte planen Sie ausreichen Zeit für die Sicherheitskontrollen ein. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin
Die Geschichte des Berliner Judentums ist eng mit seiner Gemeindeschule verknüpft, die vor über 200 Jahren gegründet wurde. In Berlins Mitte, in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Scheunenviertel, befindet sich das heutige „Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn“ in der Großen Hamburger Straße. Dieser Ort, einzigartig in Deutschland, kündet vom Aufbruch der jüdischen Gemeinschaft, ihrer Verfolgung, von jüdischem Widerstand wie auch vom interkulturellen Zusammenleben im Hier und Heute. Mit bisher unbekannten Fotos, Archivmaterialien und Interviews gelingt es dem Autor, die Geschichte der Schule und ihrer Menschen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu dokumentieren und zu rekonstruieren. Das Schulgebäude ist dabei nicht nur „Denkmal“, sondern Ausgangspunkt einer spannenden Exkursion durch das jüdische Berlin.

Mit einem Vorwort von Hermann Simon.

Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung, des Hentrich & Hentrich Verlag Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum.

Dirk Külow
Schalom & Alefbet
Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin
Sprache: Deutsch
240 Seiten, Hardcover
349 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-030-8
24,90 € / 44,00 CH

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