Vergangene Ausstellungen

8. Juli bis 4. September 2016
SEIN.ANTLITZ.KÖRPER.
THE REPETITION OF THE GOOD. THE REPETITION OF THE BAD.

Kuratiert von Alexander Ochs

Alle monotheistischen Religionen kennen in ihren Riten Bittgebete um ein gedeihliches Leben auf Erden. Gott wird von den Beterinnen und Betern angerufen in physischer Not, aber auch in schierer Angst, die die Psyche angreift. Wie viele Menschen, die unendliches Leid durch Flucht und Vertreibung erfahren haben, können davon Klagelieder singen? In der hebräischen Bibel, im Neuen Testament und im Koran geht es stets darum, die für die jeweilige Tradition bedeutsame Vergangenheit so zu erinnern, dass sie dem kulturellen Gedächtnis der Menschen nicht verloren geht.

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11. Mai bis 30. Juni 2016
Filmpräsentation – The Rescue:
José Castellanos, Retter von tausenden Juden

Regie Alvaro und Boris Castellanos
The Rescue, Kanada 2016, Englisch mit deutschen Untertiteln
Laufzeit: 23 Minuten

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THE RESCUE ist ein Kurzfilm über die Geschichte eines Diplomaten namens José Arturo Castellanos aus dem zentralamerikanischen Staat El Salvador. Er nutzte seinen Diplomatenstatus, um während der Shoah tausende Juden zu retten. Dennoch ist José Castellanos heute annähernd unbekannt.

THE RESCUE ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm, sondern eine sehr persönliche Geschichte, mit der die beiden Enkel von José Castellanos den Namen ihres Großvaters vor dem Vergessen bewahren wollen. Die Filmemacher Alvaro und Boris Castellanos zeigen in ihrem Film die Herausforderungen, denen sich ihr Großvater mit seiner großen Rettungsmission stellte. Sie führen Gespräche mit jenen, die durch José Castellanos vor der Shoah gerettet wurden, und auch mit deren Nachkommen, die heute über die ganze Welt verstreut leben.

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2. Oktober 2015 bis 29. Mai 2016
abgedreht! Bühnenwelten-Lebenswelten
Chaim Heinz Fenchel 1906-1988

2. Oktober 2015 bis 29. Mai 2016abgedreht! Bühnenwelten-LebensweltenChaim Heinz Fenchel 1906-1988

Kuratiert von Chana Schütz
Begleitpublikation

Heinz Fenchel in Tel Aviv, Foto privat

Heinz Fenchel in Tel Aviv, Foto privat

Im Februar 1937 ging in Haifa der Berliner Heinz Fenchel von Bord eines Einwandererschiffes. Im Kofferraum seines Fiats unzählige Zeichnungen aus der Frühzeit des deutschen Ton-Films: eigenhändige Entwürfe und Fotografien für Kulissen und Bühnen von Liebes- und Actionfilmen, von Kriminalfilmen, wie den ersten deutschen Edgar Wallace Verfilmungen, sowie witziger Großstadt-Komödien, häufig im Revuetheater-Milieu spielend.

Für alle diese Produktionen schuf Heinz Fenchel die Räume; Bühnen, auf denen die Schauspieler agierten und die ihn zu einem vielbeschäftigten und erfolgreichen Filmset-Designer der Weimarer Republik machten.

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Momente einer einzigartigen Beziehung –
50 Jahre Deutschland und Israel

Projektleitung Chana Schütz und Hermann Simon
Kuratiert von Chana Schütz, Anna Fischer und Stephan M. Kummer

Begleitpublikation

Am 12. Mai 2015 jährte sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Israel zum 50. Mal. Aus diesem Anlass präsentierten das Auswärtige Amt und das Centrum Judaicum eine Ausstellung, welche die bilateralen Beziehungen schlaglichtartig über fünf Jahrzehnte nachzeichnet.

Der Fokus der Ausstellung liegt dabei auf den Themen Anfänge, Historische Verantwortung, „The Games must go on“, Gemeinsame Werte, Partnerschaften und Heimatländer.

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7. September 2014 bis 26. April 2015
Kurt Jacobowitz Jasen
Eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte

Jasen-TitelD-Day: am 6. Juni 1944 landen die West-Alliierten in der Normandie,
um Hitlerdeutschland endgültig zu zerschlagen. In einer Spezialeinheit des US-Nachrichtendienstes, den sogenannten Ritchie-Boys ist Kurt Jasen aus New York, vormals Kurt Jacobowitz aus Berlin, mit dabei. Zusammen mit anderen Emigranten wird er in amerikanischen Kriegsgefangenenlagern deutsche Offiziere, Überläufer und „belastete“ Zivilisten verhören. Die dabei gewonnenen Informationen tragen ganz wesentlich zum Sieg der Alliierten über die deutsche Wehrmacht bei.
2013 hat Familie Jasen aus Forest Hills, New York, dem Centrum Judaicum Kurt Jasens Offiziers-Uniform zusammen mit einer Sammlung von Gebetbüchern und Pessach-Haggadot aus Familienbesitz übereignet: Es sind Zeugnisse einer deutsch-amerikanischen Lebensgeschichte und sie erzählen gleichermaßen von der Transformation deutsch-jüdischer Traditionen in die Neue Welt. In Kooperation mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg.
Eintritt: 3,00 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

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19. August 2014 bis 31. August 2014
Jewish Child Survivors – Lost Childhood

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Verlängert bis zum 19.01.2015
11. September – 16. November 2014
Gisi Fleischmann (1892 – 1944)
Ein jüdisches Schicksal aus Bratislava

Flyer ausstellungseröffnung

in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Autorin und Kuratorin, organisiert von der Botschaft der Slowakischen Republik und dem Slowakischen Institut in Berlin. Zum 70. Jahrestag des Todes von Gisi Fleischmann (1892-1944).

Die Autorin der Ausstellung Anna Grusková (Theater- und Filmautorin aus Bratislava) zeigt zum ersten Mal der deutschen Öffentlichkeit eine Frau, auf die auch Rabbiner hörten, eine unkonventionelle Persönlichkeit des jüdischen Lebens und des antifaschistischen Widerstandes in der Slowakei.

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28. April – 31. August 2014
Was stehen blieb – Zerstörte Synagogen im Berlin der Nachkriegszeit

Eine gemeinsame Ausstellung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum im Rahmen des Themenjahrs: Zerstörte Vielfalt

28. April – 31. August 2014
»Alles brannte!« – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen

Alles brannte
Anlässlich des 75. Jahrestages der »Reichspogromnacht« vergleicht die Ausstellung die Situation der jüdischen Bevölkerung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen miteinander und verdeutlicht, dass die Verfolgung und spätere Ermordung der Juden ähnlichen Mustern folgte.

Verlängert bis zum 03.08.2014
12. November 2013 – 29. Juni 2014
VON INNEN NACH AUSSEN

Verlängert bis zum 03.08.2014 12. November 2013 – 29. Juni 2014VON INNEN NACH AUSSEN

Website-Bild Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland 75 Jahre nach den Pogromen widmet sich die Ausstellung den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse im November 1938.

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