Aktuelle Veranstaltungen

24. Mai 2017, 19.00 Uhr
LernNacht – Laila Lawan

Neue Synagoge Berlin(c) Centrum Judaicum Foto Margit Billeb

„Tikkun Lail Shawuot“ heißt die Tradition, am Vorabend des jüdischen Wochenfestes Shawuot (das die Gabe der Tora am Sinai feiert) aus der Tora zu lesen und zu lernen, oft die ganze Nacht hindurch. „Laila Lawan“ bedeutet in Israel eine „weiße Nacht“, die mit Darbietungen, Musik und anderem „durchgemacht wird“.

Inspiriert von beiden Varianten, fassen wir diese in einem neuen Format zusammen: zu einer Nacht des Sich-Treffens und Lernens, des Miteinander-Redens und der Einblicke in die Vielfalt des Judentums. Verschiedene jüdische Institutionen Berlins bieten – zum Teil parallel, zum Teil hintereinander – Veranstaltungen für alle Interessierten an. Ein gemeinsamer Ausklang beendet die Nacht.

weiterlesen

20. Juni, 20.15 Uhr
„Die Frau und die Stadt“
Theateraufführung

Gertrud Kolmar (1894-1943), Tochter einer akkulturierten jüdischen Familie in Berlin, war zu ihren Lebzeiten relativ unbekannt. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen. Seit 1917 schuf sie ein lyrisches Werk, das tiefer Verwundung Ausdruck gibt. Ab 1941 musste sie Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten, im Februar 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und ermordet.

„Die Frau und die Stadt“, verfasst von Gerhild Reinshagen, dringt mit einem fiktiven Monolog zu den Seelenqualen und der Zerrissenheit Kolmars vor, die sich das Leben nehmen will, dann aber doch entscheidet, an ihrem Leben bis zum letzten Augenblick festzuhalten.

weiterlesen