Aktuelle Veranstaltungen

Ringvorlesung zur jüdischen Geschichte
09. April bis 02. Juli 2019

zu Ehren von Dr. Dr. h.c. Hermann Simon anlässlich seines 70. Geburtstages

Hermann Simon, der an der Humboldt- Universität als Student und Promovend seinen wissenschaftlichen Weg begonnen hat, war seit ihrer Gründung 1988 bis zum Jahr 2015 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. In diesen Jahrzehnten initiierte, kuratierte und leitete er eine Vielzahl von Aus- stellungen zu verschiedensten Themen jüdischer Geschichte in Berlin, er ver- öffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Forschungen und formte die Neue Synagoge Berlin zu einem der bedeutendsten Orte jüdischen Gedächtnisses. Anlässlich seines 70. Geburtstages wird Hermann Simons Lebensleistung auf dem Gebiet der Erforschung und Präsentation jüdischer Lebenswelten mit dieser Vorlesungsreihe gewürdigt.

weiterlesen

2. Juli 2019 / 18.00 Uhr
Woran anknüpfen, was neu definieren?
Die Berliner jüdische Geschichte wird weitergeschrieben.

Abschlussveranstaltung Ringvorlesung

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin , Großer Saal

Grußwort: Gerry Woop, Staatssekretär für Europa

Podiumsgespräch

mit Alina Gromova, Marion Brasch, Irit Dekel und Atina Grossmann,

Moderation: Jacques Schuster,
Ressortleiter Politik / Chefkommentator WeltN24 GmbH


Einführung:
Anja Siegemund,
Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Resümee:
Hermann Simon,
Gründungsdirektor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

weiterlesen

Veranstaltungshinweis
29. August / 19.00 Uhr
Morgenstunden.
Mendelssohn-Lektion II

Prof. Dr. Harald Welzer (Berlin / Flensburg):
Mendelssohn-Lektion II

Wer realistisch handeln will, muss utopisch denken!
So lässt sich der Ansatz zusammenfassen, den
Harald Welzer in seinem neuen Buch „Alles könnte anders sein“ formuliert. Wir leben, so Welzer, in der besten Gesellschaft der Menschheitsgeschichte, wenn auch nicht in der „besten aller möglichen“. Es liegt an uns, ihre Möglichkeiten in den Blick zu nehmen und in Freiheit weiterzuentwickeln. Und wir haben alle Chancen dazu. Der Mut zu Freiheit, Vernunft und Toleranz und der Optimismus, der Mensch könne aus sich selbst und seiner Welt das Beste machen – dies zeichnete auch das Denken von Moses Mendelssohn aus. „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 sein letztes Werk. Wir haben Harald Welzer eingeladen, seine „Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ vor dem Hintergrund von Mendelssohns Lebensthemen und seiner Leidenschaft für den Dialog weiterzudenken.

weiterlesen