Aktuelle Veranstaltungen

02. April 2017, 18.00 Uhr
Gespräch mit Sharon Weiss-Greenberg

Wir laden herzlich zum Gespräch (in englischer Sprache) mit Sharon WeissGreenberg,
Executive Director von
 JOFA (Jewish Orthodox Feminist Alliance) ein.

Moderation: Shani Tzoref

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Vor zwanzig Jahren wurde die Jewish Orthodox Feminist Alliance (JOFA – Jüdisch-Orthodoxe Feministische Allianz) in den USA gegründet, ein Zusammenschluss von jüdisch-orthodoxen Feministinnen, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Gemeinde- und Familienleben, am Gottesdienst und in Lehrhäusern im Rahmen der Halacha engagieren. JOFA ist in den USA, Israel und inzwischen auch in Großbritannien aktiv. Sharon Weiss-Greenberg wird JOFA vorstellen und darüber berichten, was JOFA bewegen konnte, welche Debatten angestoßen wurden und welche Unterstützung (und Widerstände) die Organisation erfährt.

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24. April 2017, 18.00 Uhr
Zweihundert und keine Ende!

Jubiläumsfeier zum Erscheinen der 200. „Jüdischen Miniatur“

mit Verlegerin Nora Pester, Herausgeber Hermann Simon sowie Julius H. Schoeps, dem Rosenzweig-
Biographen Frank Stern und vielen Autoren der Reihe. Der Schauspieler, Sänger und Puppenspieler
Benno Lehmann singt und spielt Werke von Hanns Eisler u.a.

Veranstaltungsort:  Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51,10117 Berlin

Im Anschluss: Kleiner Empfang.
Eintritt frei

Anmeldung unter buero@hentrichhentrich.de
Tel.: 030/609 23 865

Veranstaltet vom Verlag Hentrich & Hentrich Berlin, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
und der Mendelssohn-Gesellschaft, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

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02.Mai 2017, 17.00 Uhr
AKADEMIE VOR SIEBEN

Berlin lebt auf! – Die Fotojournalistin Eva Kemlein
Vortrag und Ausstellungsbesuch

mit den Kuratorinnen Anna Fischer und Dr. Chana Schütz,
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Eva Kemlein (1909 – 2004), war eine der wichtigsten Chronisten der Nachkriegszeit und des
Theaterlebens in Berlin. Sie arbeitete auch als Bildjournalistin für die Berliner Zeitung, deren
erste Ausgabe 1945 die Überschrift „Berlin lebt auf!“ trug .

Als gutbehütete Tochter einer alteingesessenen Berliner jüdischen Familie konnte sie die Nazizeit
nur überleben, weil sie in Berlin „untertauchte“.

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14. Mai .2017, 09.45 Uhr Studienexkursion
Mendelssohn – Orte in Berlin

Führung von Eva Ghosh, Thomas Lackmann, Claudia Malzfeldt und Sebastian Panwitz
zu Wohn-, Wirkungs- und Grabstätten der Familie Mendelssohn aus drei Jahrhunderten

Startpunkt:    9.45 Uhr am Friedhof Große Hamburger Straße 26
Anmeldung:   reservierung@mendelssohn-remise.de

Tickets:   25,-€ pro Person
………   .. 45,-€ für Hamburger Teilnehmer, inkl. An- und Rückreise Bahnfahrt Berlin-Hamburg

Veranstalter:
Mendelssohn – Gesellschaft
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,
Ev. Friedhofsverband  Berlin Stadtmitte,
Institut für die Geschichte der deutschen Juden,
Fanny – und Felix-Mendelssohn-Gesellschaft Hamburg

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24. Mai 2017, 19.00 Uhr
LernNacht –לימודי לבן לילה (Laila Lawan Limudi)

„Tikkun Lail Shawuot“ heißt die Tradition, am Vorabend des jüdischen Wochenfestes Shawuot (das die Gabe der Tora am Sinai feiert) aus der Tora zu lesen und zu lernen, oft die ganze Nacht hindurch. „Laila Lawan“ bedeutet in Israel eine „weiße Nacht“, die mit Darbietungen, Musik und anderem „durchgemacht wird“.

Inspiriert von beiden Varianten, fassen wir diese in einem neuen Format zusammen: zu einer Nacht des Sich-Treffens und Lernens (Limud), des Miteinander-Redens und der Einblicke in die Vielfalt des Judentums. Verschiedene jüdische Institutionen Berlins bieten – zum Teil parallel, zum Teil hintereinander – Veranstaltungen für alle Interessierten an. Ein gemeinsames Podium beendet die Nacht.

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20. Juni, 20.30 Uhr
„Die Frau und die Stadt“
Theateraufführung

Gertrud Kolmar (1894-1943), Tochter einer akkulturierten jüdischen Familie in Berlin, war zu ihren Lebzeiten relativ unbekannt. Heute gilt die sie als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen. Seit 1917 schuf sie ein lyrisches Werk, das tiefer Verwundung Ausdruck gibt. Ab 1941 musste sie Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie leisten, im Februar 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und ermordet.

„Die Frau und die Stadt“, verfassst von Gerhild Reinshagen, dringt mit einem fiktiven Monolog zu den Seelenqualen und der Zerrissenheit Kolmars vor, die sich das Leben nehmen will, dann aber doch entscheidet, an ihrem Leben bis zum letzten Augenblick festzuhalten.

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