Veranstaltungsarchiv

Sonntag, 29. Januar 2017 – „Berlin sagt Danke“
Ganztägig freier Eintritt im Centrum Judaicum

Berlin sagt Danke!

„Berlin sagt Danke!“ ist eine berlinweite Dankaktion für alle ehrenamtlich
tätigen Berlinerinnen und Berliner. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das
Centrum Judaicum mit 90 weiteren Institutionen wieder an dem Aktionstag
und gibt allen Besucherinnen und Besuchern erneut die Möglichkeit, die
Ausstellungsräume kostenfrei zu besichtigen.

Ausführliche Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

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12. Januar 2017
Sprachmusik
Kompositionen nach Texten von Nelly Sachs

Sachs (c) Suhrkamp-VerlagAnlässlich des 125. Geburtstages von Nelly Sachs erinnerte
die 
Freie Akademie der Künste in Hamburg in
Zusammenarbeit mit Stiftung Neue Synagoge Berlin–
Centrum Judaicum
in einer Abendveranstaltung an die

jüdische Lyrikerin und Nobelpreisträgerin.

Konzeption: Klaus Hinrich Stahmer
Mitarbeit: Paul Kersten

Centrum Judaicum – Großer Saal
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin.

Einladung
Pressemeldung

Programm:

Musik I
Klaus Hinrich Stahmer Inschrift der Vergänglichkeit für Klavier solo (2016)
Einführung 
Nelly Sachs rezitiert In der Flucht (CD)
Interpretation Paul Kersten In der Flucht (Video)
Musik II
Peter Ruzicka ausgeweidet die zeit… drei nachtstücke für Klavier solo (1969)
Interpretation  
Paul Kersten zur Frage der Vertonung von Gedichten Nelly Sachs‘ (Video)
Musik III
Walter Steffens Völker der Erde für eine Singstimme und Klavier (1985)
Hermann Reutter Chassidim tanzen aus: Vier Lieder nach Gedichten von Nelly Sachs (1972)
Musik IV
Annette Schlünz, Teil II aus „Abschieds-Schaukel“ für zwei Singstimmen und Klavier (1985/2016) UA
Interpretation Paul Kersten zur Persönlichkeit von Nelly Sachs (Video)
Musik V
Alexander Muno Vier Grabschriften von Nelly Sachs für Sopran und Klavier (2016) 
Wolfgang Rihm Drei Gedichte von Nelly Sachs für Mezzosopran und Klavier (2016) 

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Veranstaltungshinweis
Louis Lewandowski Festival
15. bis 18. Dezember 2016

Das diesjährige Festival ist der Zeit vor Louis Lewandowski gewidmet,
der jüdischen Renaissance und dem Barock in der Synagogalmusik.
Neben Chören aus Basel, Leipzig und  Johannesburg sind natürlich
auch Berliner Chöre wieder vertreten.

Flyer

Programm

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie hier .

07. Dezember 2016
Gesprächsrunde (in englischer Sprache)
Jewish Women in Europe – Creating Alternatives

mit Anna Makówka-Kwapisiewicz (Krakau), Barbara Pendzich (Breslau), Dragana Stojanović (Belgrad)

Moderation: Tanja Berg & Lara Dämmig

Im September 2016 fand die 8. Bet Debora Tagung in Wrocław/Breslau zum Thema
„Jewish Women in Europe – Creating Alternatives“ statt. 

Die Gesprächsrunde, zu der Referentinnen und Organisatorinnen der Tagung eingeladen
waren, 
griff die Debatten der Tagung auf und regte dazu an, Ideen zur Gestaltung eines
zeitgemäßen Judentums auch in Berlin zu diskutieren.

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Veranstaltungshinweis – 8. Dezember 2016
ACHAVA „Hört die Zeugen“
Un-er-setz-bar – Begegnung mit Überlebenden

Ausstellungseröffnung und Podiumsgespräch

Ort:   Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund
Moh
renstraße 64, 10117 Berlin

Einladung_Hört_die_Zeugen

Un-er-setz-bar_Flyer_download 22.07.02

Crowdfundingaktion von
Filmarchiv Austria, Film und Gesellschaft, Wien
22. Oktober bis 10. Dezember 2016

Im Oktober 2015 entdeckte ein französischer Sammler auf einem Pariser Flohmarkt altes Filmmaterial. Es stellte sich heraus, dass es sich hier um die bisher lang gesuchten, fehlenden Teile des vielleicht wichtigsten österreichischen Stummfilms DIE STADT OHNE JUDEN (A 1924) handelte.

Der Film wurde nach einer Romanvorlage des jüdischen Schriftstellers und Journalisten Hugo Bettauer 1924 in Wien gedreht und zeigt in beklemmender Voraussicht die kulturelle und wirtschaftliche Verarmung einer Stadt nach Vertreibung der jüdischen Bevölkerung.

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Veranstaltungshinweis 24. November 2016
Jüdische Frauen im Ersten Weltkrieg

In einem Werkstattgespräch in der Katholischen Akademie standen Jüdische Frauen im Ersten Weltkrieg im Mittelpunkt.

Paula Glück, Juliane Hermann und Helene Mayer mussten sich in ihren verschiedenen Positionen, wie im Verband der deutschen Juden oder in der Kriegshilfskommission der Jüdischen Gemeinde, in einer von Männern dominierten Gesellschaft behaupten.

Die Autoren Sabine Hank und Uwe Hank stellten die Biographien dieser Frauen vor. An dem Werkstattgespräch nahm außerdem Hermann Simon, Gründungsdirektor des Centrum Judaicum und Herausgeber der Reihe „Jüdische Miniaturen“ teil.

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Veranstaltungshinweis
3. Internationaler Kongress zu Jüdischer Architektur

Bei dem 3. Internationalen Kongress zu Jüdischer Architektur (TU Braunschweig, 21. bis 23. November 2016)
zum Thema „Synagogue and Museum“, wurde das Centrum Judaicum durch die stellvertretende Direktorin und Kuratorin, Dr. Chana Schütz, vertreten.
Der Kongress wurde von BET TIFLA Technische Universität Braunschweig, in Kooperation mit der
Hochschule für jüdische Studien Heidelberg veranstaltet.

Programmheft

06. November 2016
Pluralisierung des Judentums in Deutschland –
Chance und Herausforderung
Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt

Im Rahmen der Veranstaltung „Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt“
zum 60. Todestag des Rabbiners wurde am 06.11.2016 das vom Deutschen Kulturrat erstellte Dossier
„Koscher, Kippa, Klezmer? – Judentum und Kultur“ durch den Geschäftsführer Olaf Zimmermann
vorgestellt.
Bei der von der Leo Baeck Foundation organisierten Abendveranstaltung wurde in diversen Redebeiträgen,
u.a. durch die Präsidentin der IKG München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch,
der Staatssekretärin des Minsteriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur Land Brandenburg, Frau Dr. Ulrike Gutheil, und der Staatssekretärin und Bevollmächtigten des Landes Berlin, Frau Hella Dunger-Löper, dem Leben und Werk Leo Baecks gedacht.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Pluralisierung des Judentums in Deutschland näher betrachtet.

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26. September 2016
Missing in Translation
Abendvortrag (in englischer Sprache)
von Prof. Dr. Ismar Schorsch

The Fate of the Talmud in the Struggle of German Jewry for
Equality and Integration

im Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin.

In Kooperation mit:
Abraham Geiger Kolleg
Zentrum Jüdische Studien
School of Jewish Theology

Flyer zur Veranstaltung

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