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Provenienzforschung 

Das Centrum Judaicum konnte im Februar 2017 ein Exemplar der Minhah hadashah
an die Erbengemeinschaft der Familie Rosenthal (USA) restituieren. Hierbei handelt

es sich um einen Machsor, einem besonderen jüdischen Gebetbuch, dass zum
jüdischen Wochenfest Schawuout gelesen wird.

Die Familie Rosenthal lebte in Berlin und Bytom (dt: Beuthen/Oberschlesien). Ein
Großteil der Familienangehörigen wurde während der Shoah ermordet, einigen
gelang die Emigration. Heute leben die Angehörigen in den USA und Kanada. Das
zurückgegebene Exemplar entstammt vermutlich dem Altbestand der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin (Ost).

Fotos (c) S.Kummer

Das restituierte Buch finden Sie bei Looted Cultural Assets.

Pressetermin zur Frühjahrskur der unterirdischen Tunnelstationen der Nord-Süd-Bahn

Die Deutsche Bahn stellte am 26. Januar die umgesetzten Verschönerungsmaßnahmen der
S-Bahnstationen auf der Nord-Süd-Linie vor. Die neu gestalteten Bahnhöfe wurden mit
Fotografien aus historischen Sammlungen in Szene  gesetzt, welche sich an Ereignissen um
die jeweilige Station orientieren. So stellte u.a. das Archiv der Stiftung Neue Synagoge Berlin –
Centrum Judaicum für die Gestaltung der Bildergalerie am S-Bahnhof Oranienburger Straße
Fotografien der Synagoge bereit.

Fotos (c) Anna Fischer

26.01.2017 Der Tagesspiegel
Nord-Süd- Tunnel: Berliner S-Bahnhöfe werden zu Museen

01.02.2017 Berliner Woche
Bilder im S-Bahnhof: Die S-Bahnstationen der Nord-
Süd-Bahn sind Galerien mit historischen Fotos

 

Bildergalerie S-Bahnhof Oranienburger Straße

Die eindrucksvollen schwarz-weiß Fotografien zeigen die während
des 2. Weltkrieges stark beschädigte Neue Synagoge und lassen den
Betrachter am schrittweisen Wiederaufbau teilhaben.

Organisator Deutsche Bahn

Fotos (c) Anna Fischer