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7. Mai 2013, 18 Uhr: Podiumsdiskussion
Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland

Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland

Podiumsdiskussion

mit

Petra Pau MdB

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Kuratorin der GCJZ Berlin

Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss

Uwe-Karsten Heye

Staatssekretär a.D., Vorsitzender des Vorstandes von Gesicht Zeigen!

Dr. Gideon Botsch

Politikwissenschaftler am Moses-Mendelsohn Zentrum, Universität Potsdam

Dienstag I 7. Mai 2013 I 18 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin

Bitte planen Sie ausreichen Zeit für die Sicherheitskontrollen ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

Eintritt frei

Der Beginn des Prozesses zu den NSU-Morden ist uns Anlass, aber nicht alleiniger Grund zu fragen: Woher kommt der rechte Terror? Er ist kein Phänomen des letzten Jahrzehnts! Seit mehr als vierzig Jahren gibt es Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik Deutschland: Von den Alt-Nazis über die „Fascho-Skins“ zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ – Entstehung und Entwicklung des Neonazismus in Ostdeutschland – Was verbindet christlichen Fundamentalismus und Antisemitismus mit hartem Rechtsextremismus und „germanischheidnischer“ Religion – Nützen Verbote rechtsextremer Vereinigungen etwas? Diese und weitere aktuelle und brisante Fragen wollen die Gäste auf dem Podium miteinander und mit dem Publikum diskutieren – nach einer kurzen Einführung von Dr. Gideon Botsch (vgl. „Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland seit 1949 bis heute“, WBG-Verlag 2012).

Wer sich vorinformieren möchte, sei u.a. auf die TV-Dokumentationen (alle auch auf youtube) verwiesen:

„Propaganda, Hass, Mord – Die Spur des rechten Terrors in Europa“ (Wiederholung: MDR-TV, 17.4.2013, 20.45 Uhr),

„Blinder Terror – Rechter Staat“ Frontal21-Dokumentation über das Leben und die Taten der NSU-Terroristen (ZDF-Mediathek),

„Nach Hitler. Radikale Rechte rüsten auf“ (als DVD-Video erhältlich).

Anmeldung erwünscht

GCJZ-Geschäftstelle Telefon: 030 – 821 66 83 / Fax: 030-8270 1961 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

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