Vergangene Ausstellungen

8. bis 28. November 2018
Von Innen nach Außen
Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland

Zum Gedenken an die Pogrome von 1938 vor 80 Jahren wird die erfolgreiche
Ausstellung 
im Lichthof des Auswärtigen Amtes gezeigt.

Die Ausstellung basiert auf den langjährigen Recherchen von Dr. Hermann Simon, Gründungsdirektor des Centrum Judaicum. Sie wird nach Stationen in Deutschland (2013) und Polen (2014/15) erneut in einer aktualisierten und erweiterten Version einem breiten Berliner Publikum zugänglich gemacht.

Die Ausstellung widmet sich den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse im November 1938. Die beeindruckenden Dokumente der Diplomaten zeichnen viele unbekannte Details der Pogrome und haben nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren.

Wie schilderten die Vertreter anderer Staaten den Ausbruch offener Gewalt gegen die Juden in Deutschland? Wer waren die Verfasser der Berichte? Und wie reagierte damals das Auswärtige Amt auf Interventionen ausländischer Missionen? Dokumente aus über 20 Ländern werfen ein neues Licht auf die Diplomatiegeschichte des Jahres 1938. Sie zeigen, wie die Pogrome international wahrgenommen und wie von Innen nach Außen berichtet wurde.

Die Ausstellung ist gefördert vom Auswärtigen Amt und in enger Zusammenarbeit zwischen Auswärtigen Amt, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Kreuzberger BERGZWO GmbH (www.berg2.de) entstanden. Das Projekt wurde unterstützt von der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Michael Wildt sowie Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“) sowie der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Der gleichnamige Katalog, herausgegeben von Hermann Simon und Christian Dirks, ist im Metropol Verlag erschienen (224 Seiten, 24 Euro; ISBN 978-3-86331-218-3).

Für weitere Informationen steht der Kurator der Ausstellung und Geschäftsführer der BERGZWO GmbH, Dr. Christian Dirks, zur Verfügung.

Tel: 030 40 500 688 / Email: dirks@berg2.de

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