Vergangene Ausstellungen

7. Oktober 2016 – 16. Juli 2017
„Berlin lebt auf!“
Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909-2004)

Kuratiert von Chana Schütz und Anna Fischer
Begleitpublikation

 ©Stiftung Stadtmuseum Berlin

Eva Kemlein, Berlin, Sommer 1945, Foto Eva Kemlein © Stiftung Stadtmuseum Berlin

©Stiftung Stadtmuseum Berlin

Schwarzmarkt, Berlin, Sommer 1945, Foto Eva Kemlein © Stiftung Stadtmuseum Berlin

 

 

 

 

 

Sie war die Chronistin des Berliner Nachkriegs- und Theaterlebens. Als Bildjournalistin der Berliner Zeitung, deren erste Ausgabe 1945 die Überschrift „Berlin lebt auf!“ trug, prägten Eva Kemleins Bilder das Gedächtnis der Nachkriegszeit. Sie selbst hatte die Nazizeit als Jüdin versteckt in Berlin überstanden.
1950 dokumentierte sie das Berliner Stadtschloss vor seiner Sprengung.

Fast 50 Jahre lang, seit Sommer 1945 bis kurz vor ihrem Tod im August 2004, fotografierte Eva Kemlein das Theaterleben in Berlin, vor allem die Inszenierungen am Deutschen Theater. Unerreicht sind ihre Porträtaufnahmen von Ernst Busch, Heiner Müller und Helene Weigel als „Mutter Courage“ in Bertolt Brechts Berliner Ensemble.

Eva Kemlein war eine Reisende zwischen den Welten; sie lebte in Westberlin und fotografierte vornehmlich an den Ost-Berliner Bühnen. So ist die Ausstellung im Centrum Judaicum in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum, wo sich ihr gesamter künstlerischer Nachlass befindet, auch die Schau eines außergewöhnlichen Lebens zwischen Ost und West.

Presse
19.12.2016 Berliner Archive
14.12.2016 fotokurs.info
12.12.2016 Der Hauptstadtbrief
11.11.2016 Der Tagesspiegel
21.10.2016 Welt/N24

08.10.2016 AVIVA Online Magazin für Frauen
07.10.2016 Jüdische Allgemeine
06.10.2016 RBB/Magazin Stilbruch – Das Kulturmagazin

05.10.2016 Berliner Zeitung
28.09.2016 Berliner Morgenpost 

In Kooperation mit                                                          Gefördert von        

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