Aktuelle Ausstellungen

AUSGEWIESEN! Berlin, 28.10.1938
Die Geschichte der „Polenaktion“
08.07. – 28.02.2019

Eine Ausstellung des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. und des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin

Am 28. und 29. Oktober 1938 verhafteten die Nationalsozialisten im Rahmen der „Polenaktion“
rund 17.000 jüdische Menschen und schoben sie in das Nachbarland Polen ab, weil sie polnische
Staatsangehörige waren. In Berlin wurden mehr als 1.500 jüdische Bewohnerinnen und Bewohner
in ihren Wohnungen oder auf der Straße verhaftet und an die deutsch-polnische Grenze transportiert.
Die meisten von ihnen mussten zu Fuß die Grenze überqueren und erreichten die polnische
Kleinstadt Zbąszyń (Bentschen).
Insgesamt kamen am 28. und 29. Oktober über 8.000 ausgewiesene Jüdinnen und Juden in diesem
Ort an. Rund zehn Monate mussten sie in improvisierten Notunterkünften in Zbąszyń ausharren.
Einigen wenigen wurde die Rückreise ins Reichsgebiet gestattet, anderen gelang die rettende
Emigration ins Ausland oder sie durften zu Verwandten ins Landesinnere Polens weiterreisen.
Nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht gerieten sie hier in die Fänge der Besatzer.
Viele von ihnen wurden in den Ghettos und Lagern ermordet.

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Es war einmal in Jerusalem.
A Very Personal View. Zeichnungen / Drawings
Gabriella Rosenthal
Palestine-Israel, 1938-1955
10.10.2018 – 22.10.2019

Gabriella Rosenthal

Es war einmal in Jerusalem

Die Zeichnungen von Gabriella Rosenthal (1913-1975) sind ihr ganz
persönlicher Blick auf das Alltägliche im ethnisch, religiös und sozial
vielfältigen Jerusalem vor und nach der Gründung des Staates Israel 1948:
Bilder aus einer aus einer vergangenen Zeit, die an der Möglichkeit eines
sozialen Nebeneinander in der mulikulturellen und spannungsreichen
Gesellschaft des Heiligen Landes festhielten. 

Kuratiert von Dr. Chana Schütz