Allgemein

Veranstaltungshinweis
Mittwoch, 13. März 2019
Warum können wir nicht ohne Rituale sein?
Von neuen und alten Traditionen

Verlobungsring; Colfosco/Südtirol (heute Italien), 1. Hälfte 19. Jh. © Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug

Ort:  Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin,
         Arnimallee 25, 14195 Berlin-Dahlem

Inhalt:

Auf dem Podium diskutieren

Dr. Cornelia Kulawik (Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem),
Marco Fuß (Ihr Hochzeitsplaner. Berlin),

Dr. Chana Schütz
(stellv. Direktorin, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum) und

Dr. Jane Redlin (Ethnologin und Kuratorin der Ausstellung)

über die emotionale Bedeutung von Hochzeitsritualen. Aus religiöser, historischer
und alltagsweltlicher Perspektive widmen sie sich der Frage, was sich Paare heute
für ihre Hochzeit wünschen und weshalb.

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26. Februar 2020 / 18.30 Uhr
2. Jüdisch-Literarisches Rondeel

 im Repräsentantensaal der Neuen Synagoge Berlin

Begleitprogramm zur Ausstellung Family Business

Das Schreiben der eigenen Familienbiographie

Zu Gast: Christian Berkel „Der Apfelbaum“

»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

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07. November 2018, 14.15 Uhr
Jüdischkeit außerhalb von Synagogen und Gemeindestrukturen

Podiumsdiskussion Im Rahmen des Jüdischen Zukunftskongress

mit
Anetta Kahane (Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung)

Marat Schlafstein (Zentralrat der Juden in Deutschland)
Rabbinerin Natalia Verzhbovska (Jüdische Gemeinden Köln/Unna, Alumna des Abraham Geiger Kolleg)
Yan Wissmann (Politikwissenschaftler, ELES-Stipendiat)
Dr. Ruth Zeifert (Sozialwissenschaftlerin, München)

Moderation
Dr. Anja Siegemund (Direktorin der Stiftung Neue Synagoge-Centrum Judaicum)

Ort: Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
        Seminarraum

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18. Juni 2018
Abendveranstaltung: Geraubte Judaica
Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum lädt mit dem Jüdischen Museum Berlin zu einem zweitägigen, internationalen Symposium zum Thema Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland ein. In Fachvorträgen, Workshops und bei einer Abend­veranstaltung soll erstmals ausschließlich die Erforschung der Herkunft jüdischer Zeremonial­objekte (Judaica) in Deutschland und Israel im Zentrum stehen.

Fachsymposium Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer
Provenienz in Israel und Deutschland 18.6. – 19.6.2018

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Veranstaltungshinweis
14. August 2017, 19.00 Uhr
Preview: Ein Sack voll Murmeln
Ort: Jüdisches Museum Berlin

Familienpapiere Hellmut und Ingeborg Wreschner

Familienpapiere Helmut Wreschner(c)CJ_JBIm Sommer 2013 erhielt das Archiv der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum einen ungewöhnlichen Anruf: Die Nichte der im Alter von 105 Jahren verstorbenen Ingeborg Wreschner geb. Hechler, hatte gesehen, dass die Bibliothek des Centrum Judaicum im Besitz eines Bandes war, der ihrem lang verstorbenen Onkel, Hellmut Wreschner, gehört hatte. Dabei handelte es sich um das „Jüdische Jugendbuch“, erschienen in Berlin 1920, versehen mit dem Eigentumsstempel von Hellmut Wreschner.
(vgl. http://lootedculturalassets.de/index.php/Detail/Object/Show/object_id/212616).

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07. März 2017, 14.00 Uhr – Kuratorenführung
„Berlin lebt auf!“
Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909-2004)

mit Chana Schütz, Kuratorin und stellvertretende Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Sie war die Chronistin des Berliner Nachkriegs- und Theaterlebens. Als Bildjournalistin der Berliner Zeitung, deren erste Ausgabe 1945 die Überschrift „Berlin lebt auf!“ trug, prägten Eva Kemleins Bilder das Gedächtnis der Nachkriegszeit. Sie selbst hatte die Nazizeit als Jüdin versteckt in Berlin überstanden.
1950 dokumentierte sie das Berliner Stadtschloss vor seiner Sprengung.

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Rabbi Wolff (DVD)

Ein Film von Britta Wauer
Preis: 15,00 €

RabbiWollf_DVDTon: Original mit Untertiteln (Dolby Digital 2.0/Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch (für Hörgeschädigte), Englisch, Russisch
Extras: Entfallene Szenen, Booklet, Kino-Trailer, Audiokommentar
Laufzeit: 91 Minuten
Bildformat: 16/9
Produktionsjahr: 2016

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

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Rabbi Wolff und die Dinge des Lebens

Rabbi Wolff

Britta Wauer
Rabbi Wolff und die Dinge des Lebens
Erinnerungen und Einsichten
Sprache: Deutsch
118 Seiten, Klappenbroschur
27 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-154-1
12,90 €

Das Buch zum neuen Film von Britta Wauer

Er war der Star von „Im Himmel, unter der Erde“, dem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Weißensee: Rabbiner William Wolff. Jetzt hat die preisgekrönte Regisseurin Britta Wauer einem der ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt einen eigenen Film gewidmet und für dieses Buch Erinnerungen, Betrachtungen und Einsichten einer bezaubernden Persönlichkeit zusammengestellt – spannend, unterhaltsam und inspirierend.

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Regina Jonas – Die erste Rabbinerin der Welt (DVD)

Regina Jonas – Die erste Rabbinerin der Welt (DVD)

Dokumentarfilm, 2013, D/H/GB, 63 Min., 14,90 €
Drehbuch & Regie: Diana Groo

mendelssohnPoetischer Dokumentarfilm, der nur auf einem Foto beruht

Regina Jonas, geboren 1902, wächst als Tochter eines orthodoxen jüdischen Hausierers im Berliner Scheunenviertel auf, und studiert ab 1924 an der liberalen Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. 1935 wird sie zur Rabbinerin ordiniert. Im Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg emigrieren viele Rabbiner aus Deutschland, während in Berlin Regina Jonas mit Hingabe und Mut die verfolgten deutschen Juden unterstützt. 1942 wird sie nach Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz ermordet.

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