Aktuelle Ausstellungen

13. September 2017 – 26. Oktober 2017
#BABEL 21
Migration und jüdische Gemeinschaft

 Kuratiert von Dr. Dmitrij Belkin, ELES

Die Ausstellung porträtiert zwölf junge Menschen mit ihren vielfältigen, internationalen Migrationsbiographien.
Die Porträtierten erzählen von ihren unterschiedlichen Herkünften und Identitäten und reflektieren zugleich über
ihr jüdisches Selbstverständnis in Deutschland und in Europa.

So etwa Akiva Weingarten, der in einer streng orthodoxen chassidischen Familie in New York aufgewachsen
ist, Greta Zelener, die mit sechs Jahren von Odessa nach Berlin zog, oder Mo’men Ahmed, der 2014 aus dem
Irak nach Europa floh.

weiterlesen

04. Mai 2017 – 14. Januar 2018
Berlin 1937 – Im Schatten von morgen
Märkisches Museum

„Gebt mir vier Jahre Zeit“ – so lautete in Anlehnung an ein Hitler-Zitat von 1933 der Titel einer Ausstellung, die 1937 in den Berliner Messehallen zu sehen war.

1937 hatte dann die nationalsozialistische Diktatur den Alltag in Deutschland nachhaltig durchdrungen. Das Jahr zuvor war geprägt vom deutschen Einmarsch ins entmilitarisierte Rheinland und von den Olympischen Spielen. Schon bald folgten der „Anschluss“ Österreichs, die Sudetenkrise und das Novemberpogrom. Doch 1937 herrschte eine Phase trügerischer Ruhe – auch in Berlin.

weiterlesen

6. September 2016 – 31. März 2018
Mittenmang & Tolerant –
150 Jahre Neue Synagoge

Kuratiert von Diana Schulle und Hermann Simon
AusstellungMittenmang-tolerant

Eine Zierde der Stadt

Um den Anforderungen der schnell wachsenden Jüdischen Gemeinde Berlins gerecht zu werden, baut Eduard Knoblauch 1856 die „Große Synagoge“ in der Heidereutergasse 1856 um.

Bald stellt sich jedoch heraus, dass die Plätze noch immer nicht reichen. Erneut wird Knoblauch beauftragt, diesmal mit dem Bau einer „Neuen Synagoge“ in der nahe gelegenen Oranienburger Straße. Sie soll  den „veränderten Verhältnissen, der Größe, der Bedeutung und dem Reichthum der Jüdischen Gemeinde Berlins“ entsprechen.

weiterlesen