Kommende Ausstellungen

FAMILY BUSINESS
Erinnern als künstlerisches Motiv
22. Januar – 29. März 2020

Eröffnung: Mittwoch, 22. Januar 2020, 18.00 Uhr
(Eintritt frei, Einlass bis 19:30 Uhr)

  • Begrüßung: Dr. Anja Siegemund, Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
  • Grußworte: Gerry Woop, Staatssekretär für Europa, Berlin
  • Eröffnungsvortrag: Dr. Eckhart J. Gillen, Kunsthistoriker und Kurator, Berlin
  • Text-Performance: Arnold Dreyblatt, Künstler, Berlin

 

„Ich wusste, dass es meine Aufgabe war, etwas dafür zu tun, dass diese verschwundene Welt nicht ganz der Vergessenheit anheimfallen würde“, schrieb Roman Vishniac im Vorwort zu seinem Fotoband A Vanished World (New York 1983). Wie viel Unbewusstes, Ungewusstes tragen wir – persönlich oder kollektiv – auf inneren Schultern durch die Zeit? Wie viele solcher dem Vergessen entrissenen Leerstellen könnten zu Lehrstellen einer Verständigung werden? Wie ist die Vergangenheit im Heute präsent und wie beeinflusst sie uns?

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Mai 2020 Robert Capa – Berlin Sommer 1945

Kunstausstellung Robert Capa – Berlin Sommer 1945

Robert Capa (1913-1954) ist einer der größten Kriegsfotografen des 20. Jahrhunderts: seine Bilder haben unser visuelles Gedächtnis geprägt. Weitgehend unbekannt blieben die über 500 Fotos, die Robert Capa im Sommer 1945, in US-amerikanischer Uniform, in Berlin aufnahm: Ein Blick auf die befreite, zerstörte Stadt und ihre Menschen, auf alliierte Soldaten, Berlinerinnen und Berliner und immer wieder auf Kinder. 1931 hatte in Berlin die Karriere des ungarisch-jüdischen Flüchtlings, ihren Anfang genommen. Die Tage im Sommer 1945, bedeuteten eine Wende in seiner Karriere wie in seinem Leben.

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