Vergangene Ausstellungen

Synagogenbauten in Polen

13/11/2008 – 02/03/2009

Wojciech Wilczyk, „Czy tu byla synagoga?“

Jeckes. Die deutsch-sprachigen Juden in Israel

13/10/2008 – 30/12/2008

Eine Ausstellung anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel des Museums der deutschsprachigen Juden – Kulturzentrum der Jeckes, Tefen/Israel und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Wesentlichen Anteil am Aufbau des Staates Israel zu einer modernen Demokratie hatten die Jeckes, die deutschsprachigen Einwanderer, die in den Jahren 1933 bis 1939 als Flüchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina kamen. Viele von ihnen kamen nicht aus zionistischer Überzeugung, im Gegenteil, „sie kamen aus Deutschland“, wie manche damals über diese Neueinwanderer spotteten. Sie hatten bürgerliche Berufe, waren Ärzte, Lehrer, Beamte, Rechtsanwälte und Architekten. Nun mussten sie neu anfangen, konnten oft nicht in ihren gelernten Berufen weiterarbeiten, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Aber sie brachten ihre Erfahrungen, ihre Bildung und die Kultur der Weimarer Republik nach Eretz Israel und legten damit gemeinsam mit vielen anderen den Grundstein für einen jüdischen Staat: in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, im Rechtswesen, in der Architektur, in der Medizin und in der Kunst.

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Es brennt!

16/08/2008 – 02/01/2009

Antijüdischer Terror im November 1938

2008 jährt sich zum siebzigsten Mal der antijüdische Terror der Nationalsozialisten von November 1938. Ab dem 6. November 2008 wird die Ausstellung bisher wenig bekannte Fotografien aus den Jahren 1938 und 1939 zeigen. Unter den Bildern befinden sich auch Aufnahmen, die als Beweismittel in Justizverfahren der Nachkriegszeit dienten. Sie verdeutlichen das Ausmaß der Gewalt und öffentlichen Demütigungen der Juden im Deutschen Reich. Die Ausstellung nimmt dabei Bezug auf den Raum, in dem sie gezeigt wird. Die Vorhalle der Neuen Synagoge war der Ort der Begegnung und des Austausches von Beterinnen und Betern vor und nach den Gottesdiensten. Die Ausstellung bringt hier – im übertragenen Sinn – ihre Stimmen erneut zu Gehör: Audiostationen präsentieren frühe biographischen Zeugnisse der Erfahrungen deutscher Juden im November 1938.

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Verstummte Stimmen

18/05/2008 – 04/07/2008

Staatsoper Unter den Linden und Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zeigen eine Ausstellung zur Vertreibung von jüdischen und „artfremden“ Künstlern aus der Oper 1933 bis 1945

Vom 18. Mai bis 4. Juli 2008 zeigt die Staatsoper Unter den Linden zusammen mit dem Centrum Judaicum und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. die Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ aus der Oper 1933 bis 1945“.

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Jüdische Berliner
Leben nach der Schoa

08/04/2003 – 29/07/2003

Cover_Jüdische Berliner Leben nach der Schoa

Am Anfang des Projektes stand die Frage „Wo waren Sie am 8. Mai 1945?“. Der Tag der Befreiung, der hier als zeitlicher Ausgangspunkt und historischer Dreh- und Angelpunkt für das Aufrufen der Erinnerungen diente, repräsentiert einerseits das Ende der Verfolgung der Juden in Deutschland und andererseits den Beginn eines neu geschenkten Lebens – eines Lebens, das auch andernorts als in Deutschland seinen Anfang hätte nehmen können. Doch die hier portraitierten Berliner Juden und Jüdinnen haben sich dazu entschieden, im besiegten Deutschland – in Berlin – zu bleiben. Ihre Antworten auf die Ausgangsfrage der Interviews beginnen somit stets mit einer Schilderung, wie es überhaupt dazu kam, dass sie den 8. Mai 1945 erlebten.

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Zwangsarbeit und der Staat NDH 1941-1945

13/12/2007 – 16/03/2008

Ausstellung zur Zwangsarbeit unter dem „Unabhängigen Staat Kroatien“ in Kroatien und Bosnien

Etwa 220.000 Menschen aus Kroatien und Bosnien – Juden und Nichtjuden – waren während des Zweiten Weltkriegs von Zwangsarbeit betroffen. Kroaten, Deutsche, Österreicher und Serben schufen ein Netzwerk Zwangsarbeit, welches für die Opfer zumeist todbringend war.

Das Centrum Judaicum zeigt die in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsbüro Culture and more, München sowie dem Kroatischen Staatsarchiv und dem Bund der Antifaschisten (beide Zagreb) erarbeitete Ausstellung.

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Wo ist Lemberg?

01/10/2007 – 31/05/2008

Lemberg, Lwów, Lwiw – in dieser Stadt lebten Menschen verschiedenster Kulturen und Ethnien über Jahrhunderte hinweg meist friedlich zusammen. Die Stadt an der Schwelle zwischen Ost und West war ein wichtiges Zentrum des europäischen Judentums, oft ein Ort der Zuflucht vor antisemitischer Verfolgung, aber auch des Aufbruchs aus der Enge der galizischen Schtetl. Hier konnte sich eine jüdische Kultur jenseits von Ausgrenzung und Gettoisierung entfalten – bis der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus die Geschichte dieser lebensfrohen und außergewöhnlich aktiven Stadt brutal beendete.

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Hermann Struck

30/05/2007 – 18/08/2007

Berliner Künstler und früher Zionist

Der Berliner Künstler Hermann Struck war eine einzigartige Figur – in Deutschland und in Eretz Israel. Bekannt wurde er durch seine Radierungen von jüdischen Charakterköpfen, Porträts und Landschaften. Gleichzeitig war der Berliner Jude Hermann Struck Zionist der ersten Stunde. Im Jahre 1903 – auf seinem Rückweg aus Eretz Israel – schuf er in Wien das Bildnis Theodor Herzls, das zur Ikone des Zionismus werden sollte. Hermann Struck war im Ersten Weltkrieg deutscher Offizier und schuf Hunderte von Lithographien vor allem von der Lebenswelt der Juden Osteuropas.

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Zwischen Sowjetstern und Davidstern

15/11/2006 – 30/12/2006

Jüdische Veteranen der Roten Armee im 2. Weltkrieg und heute in Berlin

Historiker sowie Schülerinnen und Schüler aus vier Berliner Gymnasien (Canisius-Kolleg, Jüdische Oberschule, Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster, Gottfried-Keller-Gymnasium) haben gemeinsam 13 Veteranen der Roten Armee über ihr Leben interviewt. Die Interviews sowie Fotos und Dokumente der Beteiligten bilden den Grundstock für eine kleine Ausstellung, die von der Projektgruppe erarbeitet wurde

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Kicker, Kämpfer und Legenden

13/09/2006 – 17/12/2006

Sie waren Pioniere des deutschen Fußballs. Jüdische Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre haben den Fußball in Deutschland populär gemacht. Sie wurden umjubelt, verehrt und respektiert, galten als Vorbilder im Sinne des sportlichen Gedankens des Fairplay. Ihre revolutionären Visionen und Methoden setzten Maßstäbe, die damals von engstirniger und nationalistischer Seite angeprangert wurden.

1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten, und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden. Nach dem 2. Weltkrieg sollten Juden nie wieder eine vergleichbare Rolle im deutschen Fußball spielen. Ihre Verdienste wurden verdrängt und gerieten in Vergessenheit. Das Centrum Judaicum will mit seiner Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden“ dieses Kapitel deutscher Fußballgeschichte wieder in Erinnerung rufen.

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