Vergangene Ausstellungen

Heinz Koppel

29/08/2009 – 15/01/2010

Der in Berlin geborene jüdische Künstler Heinz Koppel gehörte mit anderen jüdischen Künstlern, denen in den 1930er Jahren die Flucht von Deutschland nach Großbritannien gelungen war, zu einer Gruppe von Malern, die mit ihren am Expressionismus und Surrealismus der 1920er Jahre orientierten Bildern die britische Kunstszene beeinflussten und prägten.

Neu: Zwischen dem 15. November bis zum 13. Dezember 2009 bietet das Centrum Judaicum jeden Sonntag um 15.00 Uhr eine öffentliche Führung „Wer ist Heinz Koppel?“ mit Anna Monk – Leiterin des Ausstellungsbüros „Heinz Koppel“ – an. Die Führung ist in deutscher Sprache.

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Vergessene Rekorde

05/07/2009 – 22/08/2009

Jüdische Leichtathletinnen in Deutschland (1920-1938)

In der Schau „Vergessene Rekorde“, die vom 22. Juni bis 23. August 2009 im Centrum Judaicum in Berlin aus Anlass der Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 präsentiert wird, stehen die Biografien der drei jüdischen Ausnahmetalente Lilli Henoch (Berliner SC), Gretl Bergmann (Schild Stuttgart) sowie Martha Jacob (SC Charlottenburg) im Vordergrund.

Hierbei wird zum einen an ihre sportlichen Erfolge erinnert, die heute weitgehend „vergessene Rekorde“ sind, jedoch die Blütezeit des jüdischen Sports in Deutschland spiegeln. Zum anderen zeigen die Schicksale der drei Athletinnen exemplarisch die systematische Zerschlagung und Verfolgung jüdischen Lebens im Sport während des NS-Regimes.

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Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkrieges

05/07/2009 – 29/08/2009

Feldrabbiner widerspiegeln die Präsenz deutscher jüdischer Soldaten an den Fronten im Ersten Weltkrieg. Es entstand erstmals neben der evangelischen und katholischen auch eine institutionalisierte jüdische Feldseelsorge. Die jüdischen Gemeinden und Organisationen verbanden damit auch die Hoffnung auf eine weiter zunehmende Anerkennung der jüdischen Gemeinschaft und ihrer Religion durch die Umgebungsgesellschaft.

Synagogenbauten in Polen

13/11/2008 – 02/03/2009

Wojciech Wilczyk, „Czy tu byla synagoga?“

Jeckes. Die deutsch-sprachigen Juden in Israel

13/10/2008 – 30/12/2008

Eine Ausstellung anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung des Staates Israel des Museums der deutschsprachigen Juden – Kulturzentrum der Jeckes, Tefen/Israel und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Wesentlichen Anteil am Aufbau des Staates Israel zu einer modernen Demokratie hatten die Jeckes, die deutschsprachigen Einwanderer, die in den Jahren 1933 bis 1939 als Flüchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina kamen. Viele von ihnen kamen nicht aus zionistischer Überzeugung, im Gegenteil, „sie kamen aus Deutschland“, wie manche damals über diese Neueinwanderer spotteten. Sie hatten bürgerliche Berufe, waren Ärzte, Lehrer, Beamte, Rechtsanwälte und Architekten. Nun mussten sie neu anfangen, konnten oft nicht in ihren gelernten Berufen weiterarbeiten, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Aber sie brachten ihre Erfahrungen, ihre Bildung und die Kultur der Weimarer Republik nach Eretz Israel und legten damit gemeinsam mit vielen anderen den Grundstein für einen jüdischen Staat: in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, im Rechtswesen, in der Architektur, in der Medizin und in der Kunst.

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Es brennt!

16/08/2008 – 02/01/2009

Antijüdischer Terror im November 1938

2008 jährt sich zum siebzigsten Mal der antijüdische Terror der Nationalsozialisten von November 1938. Ab dem 6. November 2008 wird die Ausstellung bisher wenig bekannte Fotografien aus den Jahren 1938 und 1939 zeigen. Unter den Bildern befinden sich auch Aufnahmen, die als Beweismittel in Justizverfahren der Nachkriegszeit dienten. Sie verdeutlichen das Ausmaß der Gewalt und öffentlichen Demütigungen der Juden im Deutschen Reich. Die Ausstellung nimmt dabei Bezug auf den Raum, in dem sie gezeigt wird. Die Vorhalle der Neuen Synagoge war der Ort der Begegnung und des Austausches von Beterinnen und Betern vor und nach den Gottesdiensten. Die Ausstellung bringt hier – im übertragenen Sinn – ihre Stimmen erneut zu Gehör: Audiostationen präsentieren frühe biographischen Zeugnisse der Erfahrungen deutscher Juden im November 1938.

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Verstummte Stimmen

18/05/2008 – 04/07/2008

Staatsoper Unter den Linden und Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zeigen eine Ausstellung zur Vertreibung von jüdischen und „artfremden“ Künstlern aus der Oper 1933 bis 1945

Vom 18. Mai bis 4. Juli 2008 zeigt die Staatsoper Unter den Linden zusammen mit dem Centrum Judaicum und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. die Ausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ aus der Oper 1933 bis 1945“.

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Jüdische Berliner
Leben nach der Schoa

08/04/2003 – 29/07/2003

Cover_Jüdische Berliner Leben nach der Schoa

Am Anfang des Projektes stand die Frage „Wo waren Sie am 8. Mai 1945?“. Der Tag der Befreiung, der hier als zeitlicher Ausgangspunkt und historischer Dreh- und Angelpunkt für das Aufrufen der Erinnerungen diente, repräsentiert einerseits das Ende der Verfolgung der Juden in Deutschland und andererseits den Beginn eines neu geschenkten Lebens – eines Lebens, das auch andernorts als in Deutschland seinen Anfang hätte nehmen können. Doch die hier portraitierten Berliner Juden und Jüdinnen haben sich dazu entschieden, im besiegten Deutschland – in Berlin – zu bleiben. Ihre Antworten auf die Ausgangsfrage der Interviews beginnen somit stets mit einer Schilderung, wie es überhaupt dazu kam, dass sie den 8. Mai 1945 erlebten.

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Zwangsarbeit und der Staat NDH 1941-1945

13/12/2007 – 16/03/2008

Ausstellung zur Zwangsarbeit unter dem „Unabhängigen Staat Kroatien“ in Kroatien und Bosnien

Etwa 220.000 Menschen aus Kroatien und Bosnien – Juden und Nichtjuden – waren während des Zweiten Weltkriegs von Zwangsarbeit betroffen. Kroaten, Deutsche, Österreicher und Serben schufen ein Netzwerk Zwangsarbeit, welches für die Opfer zumeist todbringend war.

Das Centrum Judaicum zeigt die in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsbüro Culture and more, München sowie dem Kroatischen Staatsarchiv und dem Bund der Antifaschisten (beide Zagreb) erarbeitete Ausstellung.

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Wo ist Lemberg?

01/10/2007 – 31/05/2008

Lemberg, Lwów, Lwiw – in dieser Stadt lebten Menschen verschiedenster Kulturen und Ethnien über Jahrhunderte hinweg meist friedlich zusammen. Die Stadt an der Schwelle zwischen Ost und West war ein wichtiges Zentrum des europäischen Judentums, oft ein Ort der Zuflucht vor antisemitischer Verfolgung, aber auch des Aufbruchs aus der Enge der galizischen Schtetl. Hier konnte sich eine jüdische Kultur jenseits von Ausgrenzung und Gettoisierung entfalten – bis der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus die Geschichte dieser lebensfrohen und außergewöhnlich aktiven Stadt brutal beendete.

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