Veranstaltungen

05. bis 11. November 2018
Jüdischer Zukunftskongress

Das jüdische Leben in Berlin ist 2018, 80 Jahre nach den November-
pogromen des Jahres 1938, so vielfältig, wie es nach dem Zweitem
Weltkrieg und der Schoa kaum vorstellbar gewesen war. Die Erinnerung
an die Vertreibung und Vernichtung jüdischen Lebens trifft hier heute auf
eine dynamische jüdische Gemeinschaft. Dieser neuen Vielfalt ist der
Jüdische Zukunftskongress gewidmet, der von der Leo Baeck Foundation
in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Kultur
und Europa initiiert wurde und von der Bundeszentrale für politische
Bildung wesentlich unterstützt wird.

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05. November 2018, 19.00 Uhr
Eröffnung Jüdischer Zukunftskongress


Eröffnung des Jüdischen Zukunftskongresses in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Programm

Begrüßung: 
Dr. Anja Siegemund (Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum),
Daniel Botmann (Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland),

Zum Jüdischen Zukunftskongress: 
Dr. Dmitrij Belkin (Leo Baeck Foundation, Kongresskoordinator)

Musikkomposition:

„Aschrei“ von Sarah Nemtsov,

Kurzfilm zum Kongress:

„Zwischen Erinnerung und Zukunft“

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08. November 2018/ 09.00 Uhr
Denominationen. Gelebter Pluralismus im Judentum

Podiumsdiskussion Im Rahmen des Jüdischen Zukunftskongress

mit
Dr. Sandra Anusiewicz-Baer (Zacharias Frankel College)
Shila Erlbaum (Zentralrat der Juden in Deutschland)
Cecilia Haendler (FU Berlin / Paris, ELES Stipendiatin)
Rabbinerin Lea Mühlstein (London)
Dan Rattan (Vorstand der Union der Progressiven Juden, München)

Moderation Katharina Schmidt-Hirschfelder (Jüdische Allgemeine)

Ort: Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin
        Seminarraum

 

08. November 2018/ 11.15 Uhr
„Das Judentum in Deutschland zusammen denken
Zukunftsperspektiven einer Gemeinschaft“

Podiumsdiskussion Im Rahmen des Jüdischen Zukunftskongress

mit
Dr. Dmitrij Belkin
(Leo Back Foundation)

Daniel Botmann
(Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland)

Thomas Heppener
(BMFSFJ, Referatsleiter, Programm „Demokratie leben!“)

Mahyar Nicoubin
(Bundeszentrale für politische Bildung)

Aaron I. Serota
(World Jewish Congress)

Moderation
Hannah Dannel (Zentralrat der Juden in Deutschland)

08. November 2018/ 13.00 Uhr
Abschlussdiskussion Jüdischer Zukunftskongress

Eine gesamtgesellschaftliche und bildungspolitische
Perspektive aus der jüdischen Erinnerung“

Begrüßung

Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge-Centrum Judaicum),
Dr. Gideon Joffe (Jüdische Gemeinde zu Berlin)

Podium

Alissa Frenkel
(Historikerin, ELES-Stipendiatin)
Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka
(Vorsitzender der Leo Baeck Foundation)
Prof. Dr. Doron Kiesel
(Wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland)
Dr. Klaus Lederer
(Berliner Senator für Kultur und Europa)
Olga Osadtschy
(Assistenzkuratorin im Kunstmuseum Basel, ELES-Alumna)

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29. Oktober 2018 / 17.00 Uhr
Gedenkveranstaltung
„Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938
Die Geschichte der Polenaktion“

15. Oktober 2018 – 18.00 Uhr
GEFLÜCHTET – UNERWÜNSCHT – ABGESCHOBEN
„Lästige Ausländer in der Weimarer Republik

Szenische Lesung mit der Shakespeare Company


Der Flüchtlingsbewegung aus Osteuropa nach dem Ersten Weltkrieg begegneten weite Teile der deutschen Politik und Gesellschaft ablehnend. Forderungen nach Schließung der Grenzen, nach Abschiebung von Flüchtlingen oder Einrichtung von Internierungslagern wurden immer lauter, das Reden über „Ausländerflut“, „Überfremdung“ und „lästige Ausländer“ war weit verbreitet. Wer ist „nützlich“ und darf bleiben, wer ist „lästig“ und muss gehen? Diese Zuschreibungen entschieden über die Zukunft der Geflüchteten.
Mit Peter Lüchinger, Michael Meyer, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß

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07. Oktober 2018
14.00 bis 17.00 Uhr
Cello-Sturm auf die Museen

Inmitten der Gemälde, der Skulpturen, der Architektur: das Cello!

Das Instrument des Jahres 2018 stürmt im Europäischen Kulturerbejahr 2018
die Berliner Museen – mit seinem Gesang, seiner Knurrigkeit, seinem Charme.
Junge Cellistinnen und Cellisten der Berliner Musikschulen, des Gymnasiums
Carl Philipp Emanuel Bach und des Julius-Stern-Instituts schwärmen aus in die
ganze Stadt. Erleben Sie den Cello-Sturm auf die Museen in diesen Häusern:

Gemäldegalerie | Bode-Museum | Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge
Berlin |Deutsches Historisches Museum | Museum Ephraim-Palais | Berlinische
Galerie | Museum Neukölln Gedenkstätte Berliner Mauer und Erinnerungsstätte
Notaufnahmelager Marienfelde Museum Pankow | Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Museum Europäischer Kulturen Museum Köpenick | Schloss Biesdorf

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06. September 2018
Vortrag: Morgenstunden.
Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg

Ort:
Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51 ,
 10117 Berlin

Mit Joachim Gauck. Veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Katholischen Akademie Hamburg, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Mendelssohn-Gesellschaft.

Damit Moses Mendelssohn als Protagonist der Berliner Aufklärung und Emanzipationspionier nicht nur dem Namen nach, sondern im Kontext seines Lebenswerkes aufs Neue bekannt wird und mit diesem Potential Diskussionen zur Gegenwart inspiriert, planen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, das Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin, die Katholische Akademie Hamburg und die Mendelssohn-Gesellschaft eine Vortragsreihe. Alternierend zwischen den beiden „Mendelssohn-Städten“ Berlin und Hamburg sollen in Sälen und an Orten mit historischer Aura kompetente, erfahrene, prominente Persönlichkeiten mit rhetorischer Ausstrahlung über ihre eigene, heutige Auseinandersetzung mit Lebensthemen Mendelssohns sprechen. Der Titel der Reihe zitiert das letzte Werk des Philosophen „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“.

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04. September 2018 – 18.00 Uhr
70 Jahre Israel:
(Wahl) Bande zwischen Berlin – Jerusalem Filmvorführung und Diskussion in
Berlin und Jerusalem

Filmvorführung von „Back to the Fatherland“
(Dokumentarfilm, 2017, 77 Min., Engl., dt. und hebr., mit dt. Untertiteln)
parallel in Berlin und Jerusalem, mit anschließender 
Live-Diskussion, unter Einbezug des jeweiligen Publikums.

Der Film zeigt junge Israelis, die sich auf den Weg nach Wien bzw. Berlin machen,
Beziehungen mit jungen 
Deutschen bzw. Österreichern eingehen und gar ihren
Lebensmittelpunkt wechseln. Wenn in Berlin der 
Zuzug von Israelis ein bestauntes
Phänomen ist, so bedeutet er in Israel ein Politikum, das an emotionale 
Tiefen rührt.
Das Besondere des Films ist, dass er das Gespräch zwischen den Generationen in
den Mittel
punkt stellt, zwischen den jungen Israelis und ihren Großeltern, die selbst
aus Deutschland oder Österreich 
stammen. Der Umzug der Jungen bewegte zum
Teil die Großeltern, ihre Enkelin der alt-neuen Heimat zu besuchen.

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