Veranstaltungen

22.09.2019,12.00 Uhr
Sturm auf die Museen …

Saxophon-Sturm auf die Berliner Museen auch in der Neuen Synagoge Berlin

 Saxophon-Studentinnen und -Studenten der Universität der Künste, der Hochschule für Musik Hanns Eisler
und des Jazz-Instituts Berlin stürmen die Berliner Museumslandschaft mit kleinen Konzertbeiträgen –
sowohl jazzig als auch klassisch.

Organisiert vom Landesmusikrat Berlin e. V.

Veranstaltungshinweis
22.09.2019,11.00 Uhr
Nacht und Nebel.
Der Film, mit dem alles anfing [1955-56]

 Ort: Urania Berlin – Kleist-Saal, An der Urania 17, 10787 Berlin

Alain Resnais’ 1955 in Auschwitz gedrehter und mit Archivmaterial ergänzter Film ließ keinen Zweifel daran, dass, trotz des Schweigens der Deutschen, die Todeslager, die Täter und deren Opfer nicht vergessen waren. Um einen internationalen Aufschrei und den bundesdeutschen Schock zu vermeiden, ließ die Bundesregierung den Film 1956 aus dem Programm der Filmfestspiele in Cannes entfernen – der Film behindere die Aussöhnung zwischen Deutschen und Franzosen. Weltweite Proteste führten aber dazu, dass „Nacht und Nebel“ in der BRD gezeigt wurde – allerdings nicht in den kommerziellen Kinos, sondern nur in geschlossenen Veranstaltungen. Das jugendliche Publikum dieser von Geheimnis und Verbot umwitterten Vorführungen wurde später zu einer der Keimzellen der 1968er.

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Veranstaltungshinweis
16.09.2019,19.00 Uhr
Papier-Brigade:
Shoah und die Bücher von Vilna

Filmvorführung

Ort: Kino Hackesche Höfe / Rosenthaler Str. 40-41, 10178 Berlin

Die bewegende Geschichte der Widerstandsgruppe PAPIER-BRIGADE von Vilnius.

BE/FR 2018, Dokumentarfilm, Deutschlandpremiere, 60 Min., jid/eng/frz/heb
Original mit deutschem Voice Over (Eva Mattes) 

Regie: Diane Perelsztejn

Zu Gast: Nicola Galliner im Gespräch mit Diane Perelsztejn (Australien)
und Eva Mattes

Einführung: Dr. Anja Siegemund 

In Kooperation mit:
Jüdisches Filmfestival Berlin-Brandenburg und Litauische Botschaft 

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31.08.2019 Lange Nacht der Museen

Am Ort der 1866 eingeweihten Neuen Synagoge sind wir Museum und Treffpunkt für die (nicht-)jüdische Stadtgesellschaft. Heute Nacht dreht sich bei uns alles um Buchstaben, weil die Welt nach jüdisch-mystischen Vorstellungen mit Hilfe des hebräischen Alphabets erschaffen wurde. So entdecken wir Buchstaben-Welten live mit einer Soferet, einer Schreiberin, und in der Lesenacht (in Kooperation mit dem Jüdischen Verlag und Habait, Berliner Initiative für israelische Kultur), die passend zur aktuellen Wechselausstellung die vielfältigen Beziehungen zwischen Berlin & Jerusalem beleuchtet – und nicht zuletzt bei den Tönen des Hip-Hop …

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Veranstaltungshinweis
29. August 2019, 19.00 Uhr
Morgenstunden Mendelssohn-Lektionen
#2 Harald Welzer
Die Gesellschaftsutopie für freie Menschen

Ort:   Panoramaraum der Katholischen Akademie Hamburg 
          Herrengraben 4, 20459 Hamburg

Teilnahmebeitrag: 10,00 €

Anmeldung und Bestätigung erforderlich:
programm@kahh.de oder Tel. +49 40 369520

Inhalt:

Musikalischer Dialog 
Szymon Laks: Dialogue pour deux violoncelles
Stephan Heber und Andreas Voss (Violoncelli)

Wie kommt Toleranz in die Welt? Was verbindet Glaube und Vernunft?
Welche sicheren Antworten finden wir auf Grundfragen unserer Existenz?
Warum sollten wir miteinander sprechen?

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2. Juli 2019 / 18.00 Uhr
Woran anknüpfen, was neu definieren?
Die Berliner jüdische Geschichte wird weitergeschrieben.

Abschlussveranstaltung Ringvorlesung

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin , Großer Saal

Grußwort: Gerry Woop, Staatssekretär für Europa

Podiumsgespräch

mit Alina Gromova, Marion Brasch, Irit Dekel und Atina Grossmann,

Moderation: Jacques Schuster,
Ressortleiter Politik / Chefkommentator WeltN24 GmbH

Einführung:
Anja Siegemund,
Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Resümee:
Hermann Simon,
Gründungsdirektor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

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Ringvorlesung zur jüdischen Geschichte
09. April bis 02. Juli 2019

zu Ehren von Dr. Dr. h.c. Hermann Simon anlässlich seines 70. Geburtstages

Hermann Simon, der an der Humboldt- Universität als Student und Promovend seinen wissenschaftlichen Weg begonnen hat, war seit ihrer Gründung 1988 bis zum Jahr 2015 Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. In diesen Jahrzehnten initiierte, kuratierte und leitete er eine Vielzahl von Aus- stellungen zu verschiedensten Themen jüdischer Geschichte in Berlin, er ver- öffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Forschungen und formte die Neue Synagoge Berlin zu einem der bedeutendsten Orte jüdischen Gedächtnisses. Anlässlich seines 70. Geburtstages wird Hermann Simons Lebensleistung auf dem Gebiet der Erforschung und Präsentation jüdischer Lebenswelten mit dieser Vorlesungsreihe gewürdigt.

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05. Juni 2019, 18.00 Uhr
100 Jahre Zionistisches Zentralarchiv
(Central Zionist Archives, CZA)

Anlässlich seiner Gründung in Berlin im Jahr 1919 und der
Einweihung einer Gedenkstele in der Meinekestraße

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa lädt zur Enthüllung einer Informationstafel in Erinnerung an das vor 100 Jahren in Berlin gegründete Zionistische Zentralarchiv am Mittwoch, dem 5. Juni 2019, 16.00 Uhr, Meinekestraße 10 in 10719 Berlin, ein.

Es sprechen:

Dr. Klaus Lederer – Senator für Kultur und Europa

Avraham Duvdevani – Vorsitzender der Zionistischen Weltorganisation (World Zionist Organisation)

Shir Gideon – Pressesprecherin der Israelischen Botschaft in Berlin

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet und keine Sitzplätze zur Verfügung stehen.

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Veranstaltungshinweis
2. Juni 2019, 10.00 bis 18.15 Uhr
Studienexkursion „Mendelssohn-Orte in Berlin“
mit Lesung & Konzert
„Ein Sommernachtstraum“.

Die Exkursion führt vom Haus der Berliner Aufklärung
über die Meierei Bartholdy und die Villa Sorgenfrei zu
den I.G. Farben.

Begleitet von einem Team aus vier Historiker/innen und
Stadtführer/innen.

Treffpunkt:
Jüdischer Friedhof, Große Hamburger Str. 26, 10115 Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

E-Mail reservierung@mendelssohn-remise.de

Telefon (030) 817 04 726

In Kooperation mit
der Mendelssohn-Gesellschaft und
dem Evangelischen Friedhofsverband Berlin Stadtmitte.

29. Mai 2019, 18.00 Uhr
Sechs Jahrzehnte forschen über
Shoah und Antisemitismus
-Yehuda Bauer im Gespräch-

Anmeldung nur noch für Warteliste möglich

Hinweis! Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und im
Anschluss online gestellt.

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum,
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin, –  Großer Saal

Prof. Dr. Yehuda Bauer ist einer der renommiertesten Forscher über den Holocaust, Genozid und Antisemitismus. 1926 als Martin Bauer in Prag geboren, migrierte er 1939 ins damalige Mandatsgebiet Palästina, war später Mitglied eines Kibbuz und begann daneben seine wissenschaftliche Karriere an der Hebrew University of Jerusalem. Der Gründungsherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies leitete das International Centre for Holocaust Studies in Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der IHRA – International Holocaust Remembrance Alliance. 1998 sprach er bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2006 vor den Vereinten Nationen. Der Abend widmet sich Yehuda Bauers Lebenswerk sowie seinen aktuellen Forschungsansätzen. Dabei bilanziert und kommentiert Yehuda Bauer seine vielfältigen bahnbrechenden Forschungen, Arbeiten und Initiativen zu Holocaust, Genozid und Antisemitismus auch im Blick auf aktuelle Entwicklungen und Bedrohungslagen: „Es ist nicht wie 1933 – aber gefährlich“.

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