Veranstaltungen

Museumssommer 2018
JÜDISCHES LEBEN – EINST UND HEUTE

Auf einem Spaziergang durch die Spandauer Vorstadt zwischen Oranienburger Tor und Hackeschem Markt erhalten Sie einen Einblick in das ehemalige und das heute lebendige jüdische Leben Berlins. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die nach längerer Umbauzeit wieder neu eröffneten Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ in der Neuen Synagoge zu besuchen. Auch der Aufstieg in die weithin leuchtende Kuppel der einst größten und bedeutendsten Synagoge Deutschlands ist erlaubt.

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19. Juli 2018 – 18.00 Uhr
150 Jahre Magnus Hirschfeld


Der jüdische, sozialdemokratische und schwule Arzt Dr. Magnus
Hirschfeld (1868 bis 1935) kämpfte zeit seines Lebens gegen
die rechtliche wie soziale Ungleichstellung der Homosexuellen, forschte
zur Vielfalt von Sexualität und Geschlecht und war einer der Hauptinitiatoren
der ersten homosexuellen Emanzipations bewegung der
Welt. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt Hirschfelds Leben
und Werk durch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und die Magnus- Hirschfeld-
Gesellschaft laden Sie anlässlich der Vorstellung der Sondermarke
am 19. Juli 2018  um 19:00 Uhr zum Festakt in die Stiftung Neue
Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße –,
10117  Berlin ein.
Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung bis zum 12. Juli 2018  unter
veranstaltungen@mh-stiftung.de. Einlass ab 18:00 Uhr. Nach
dem Festakt laden wir Sie zu einem Umtrunk ein.

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09. Juli 2018 – 18.00 Uhr
Mythos des Jüdischen Berlin
Podiumsdiskussion

Worin besteht dieser Mythos in Geschichte und Gegenwart?
Wie sehen dies HistorikerInnen und Akteure verschiedener Generationen und Hintergründe?


Anlässlich der Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“
am 5. Juli 2018


Grußworte

Petra Pau

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
Gerry Woop
Staatssekretär für Europa
Prof. Dr. Rainer Kampling

Sprecher des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Michael Brenner
Präsident des Internationalen Leo Baeck Instituts/LMU München
Marina Chernivsky
Leiterin des Kompetenzzentrums der ZWST der Juden in Deutschland
Dr. Elad Lapidot
Philosoph/FU Berlin/UdK Berlin/Selma Stern Zentrum
Prof. Dr. Susan Neiman
Direktorin des Einstein Forums, Potsdam
Zafer Şenocak
Schriftsteller
Dr. Anja Siegemund
Centrum Judaicum, Moderation

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18. Juni 2018
Abendveranstaltung: Geraubte Judaica
Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum lädt mit dem Jüdischen Museum Berlin zu einem zweitägigen, internationalen Symposium zum Thema Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland ein. In Fachvorträgen, Workshops und bei einer Abend­veranstaltung soll erstmals ausschließlich die Erforschung der Herkunft jüdischer Zeremonial­objekte (Judaica) in Deutschland und Israel im Zentrum stehen.

Fachsymposium Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer
Provenienz in Israel und Deutschland 18.6. – 19.6.2018

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06. September 2018
Vortrag: Morgenstunden.
Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg

Ort:
Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51 ,
 10117 Berlin

Mit Joachim Gauck. Veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Katholischen Akademie Hamburg, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Mendelssohn-Gesellschaft.

Damit Moses Mendelssohn als Protagonist der Berliner Aufklärung und Emanzipationspionier nicht nur dem Namen nach, sondern im Kontext seines Lebenswerkes aufs Neue bekannt wird und mit diesem Potential Diskussionen zur Gegenwart inspiriert, planen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, das Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin, die Katholische Akademie Hamburg und die Mendelssohn-Gesellschaft eine Vortragsreihe. Alternierend zwischen den beiden „Mendelssohn-Städten“ Berlin und Hamburg sollen in Sälen und an Orten mit historischer Aura kompetente, erfahrene, prominente Persönlichkeiten mit rhetorischer Ausstrahlung über ihre eigene, heutige Auseinandersetzung mit Lebensthemen Mendelssohns sprechen. Der Titel der Reihe zitiert das letzte Werk des Philosophen „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“.

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27. Februar 2018, 16.00 Uhr
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und
den Protest in der Rosenstraße

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum
laden herzlich zu der Gedenkveranstaltung am Dienstag, 27. Februar 2018, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an
ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In
Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der
Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert
wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem
Gebäude; es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilas-
sung der Festgenommenen.

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22. Januar 2018, 18.00 Uhr
Das Schicksal deutscher Juden im Zeichen der Globalisierung

Moderierte Lesung und Gespräch mit Prof. em. Dr. h. c. Alfred Grosser und
Dr. mult. Manfred Osten (Moderator) 
Musik mit dem Diplomatischen Streichquartett Berlin
mit Werken von Caceres, Bloch, Mendelssohn Bartholdy und Bacewicz im Rahmen der
Internationalen Tage Jüdischer Musik (21. – 24.01.2018)


Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

        Oranienburgerstr. 28-30, 10117 Berlin
        Repräsentantensaal

Anmeldung: presse@centrumjudaicum.de / Tel.: 030/ 880 28 316 

Alfred Grosser, der sowohl mit der deutschen als auch mit der jüdischen Identität
tief vertraut ist, geht in seinen Büchern „Le Mensch“ und „Von Ausschwitz nach
Jerusalem“ der Frage nach der Entstehung und Moral sozialer Identitäten nach.
Im Gespräch mit Manfred Osten, ehemaliger Diplomat und Generalsekretär der
Alexander von Humboldt-Stiftung, zeichnet er das Schicksal des Judentums in der
deutschen Geschichte bis in die Gegenwart weltoffener Willkommenskultur nach.
Angesichts hunderttausender, zum Teil offen antisemitisch auftretender Geflüchteter
aus dem Vorderen Orient, stellt sich die Frage nach der Verantwortung Deutschlands
dringender denn je.
Die Musik des Abends nimmt das Thema mit Werken jüdischer, deutscher und
polnischer Komponisten vom Barock bis in die Gegenwart auf.
Es spielt das Diplomatische Streichquartett Berlin.

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22. November 2017, 18.30 Uhr
Podiumsdiskussion Tradition und Erneuerung
Die Rolle progressiver RabbinerInnen und KantorInnen in Europa im 21. Jahrhundert

Am Mittwoch, dem 22. November 2017, findet im Centrum Judaicum ab 18:30 Uhr eine öffentliche Podiumsdiskussion mit dem Titel Tradition und Erneuerung – Die Rolle progressiver RabbinerInnen und KantorInnen in Europa im 21. Jahrhundert statt.

Das Abraham Geiger Kolleg veranstaltet im November seine erste Alumni-Konferenz. Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, eröffnet den Abend mit einem Grußwort. Rabbinerin Denise L. Eger (Immediate Past President, Central Conference of American Rabbis, Los Angeles) hält danach ein englischsprachiges Impulsreferat. Im Anschluss wird Rabbinerin Dr. Yael  Deusel (Liberale Jüdische Gemeinde Mischkan ha-Tfila Bamberg) ein Grußwort im Namen der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland (ARK) sprechen.

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17. November 2017, 11.00 Uhr
Bundesweiter Vorlesetag
 „Zerstörte Kindheit und Jugend.
Mein Leben und Überleben in Berlin“
von Regina Steinitz

Am 17. November 2017 um 11 Uhr findet im Centrum Judaicum in Kooperation zwischen der Stiftung Neue
Synagoge Berlin und der Szloma-Albam-Stiftung eine Buchlesung statt, zu der Schulklassen ab Jahrgang 7
im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags der Stiftung Lesen sehr herzlich eingeladen sind.

Die 1965 geborene Schauspielerin Birge Schade, Trägerin des Deutschen Fernsehpreises 2005, wird aus den
Lebenserinnerungen der Berliner Jüdin Regina Steinitz lesen, die in der Zeitzeugenreihe der
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas erschienen sind. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester
hat es Regina Steinitz an verschiedenen Zufluchtsorten in Berlin geschafft, Naziterror und Holocaust zu überleben.

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16. November 2017, 18.00 Uhr
Zeitzeugengespräch
mit Leon ›Henry‹ Schwarzbaum und Anne Will

Leon ›Henry‹ Schwarzbaum (*1921) stammt aus Hamburg und zog im Alter von zwei Jahren mit seiner polnisch
-jüdischen Familie in das oberschlesische Bendzin. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im September 1939
mussten die Schwarzbaums in das Getto ziehen und Zwangsarbeit leisten. Leon floh 1943, wurde jedoch
festgenommen und nach Auschwitz deportiert. Dort war er Zeuge, wie SS-Angehörige in der Nacht auf
den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Sinti und Roma ermordeten. Im Januar 1945 wurde er in die
Lager Buchenwald, Haselhorst in Berlin-Siemensstadt und Sachsenhausen verschleppt. Im April 1945 trieb die
SS ihn auf einen Todesmarsch, bis amerikanische Soldaten Leon Schwarzbaum und seine Leidensgenossen
kurz vor Schwerin befreiten. Er lebt in Berlin.

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