Aktuelle Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis
29. Januar 2019, 19.30 Uhr
Filmvorführung – Schwarzer Honig.
Das Leben und die Poesie des Abraham Sutzkever


Ort: 
KinoHackesche Höfe / Rosenthaler Str. 40-41, 10178 Berlin

Inhalt:

Kindheit in Sibirien, das Ghetto in Wilna überlebt, von Stalin zum Zeugen in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen berufen, in Tel Aviv Anwalt des Jiddischen als Literatursprache – die Biografie des Schriftstellers Abraham Sutzkever ist paradigmatisch für die schicksalhafte Geschichte Osteuropas und der osteuropäischen Juden. Die beeindruckende, mahnende Lebensgeschichte eines Mannes, der als Künstler aufwuchs und in den Überlebenskampf gezwungen wurde. Der aktuelle Film des israelischen Kultregisseurs Uri Barbash portraitiert einen Menschen, dem die innere Kraft der Poesie allen Schicksalsschlägen zum Trotz zum Überlebenswerkzeug wurde.

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31. Januar 2019, 18.00 Uhr
Filmvorführung und Podiumsdiskussion
Geheimnisvolle Orte:
Die Synagoge mit der goldenen Kuppel

Für die Reihe „Geheimnisvolle Orte“ des rbb entstand 2018 ein Dokumentarfilm über die Neue Synagoge Berlin, von der Einweihung im Jahr 1866 über die NS-Zeit bis hin zum teilweisen Wiederaufbau des Gebäudes ab Ende der 1980er Jahre. Der Film erzählt von der Synagoge als Symbol für das Selbstbewusstsein der jüdischen Gemeinschaft, deren Größe und Pracht von Antisemiten als Provokation empfunden wurde. Er erzählt von der Pogromnacht am 9. November 1938, als ein preußischer Polizeibeamter die Synagoge vor dem Feuer rettete. 1943 wurden dann große Teile des Gebäudes in einer Bombennacht zerstört. 1988 wurde die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum gegründet, die die Fassade und den vorderen Gebäudeteil restaurierte sowie die Kuppel wiedererrichtete und in den restaurierten Räumen das Museum zur Geschichte der Neuen Synagoge – und zu Berliner jüdischer Geschichte – einrichtete.

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Veranstaltungshinweis
06. Februar 2019, 19.00 Uhr
Ephraim-Veitel-Soireé
„… Ein schönes Haus aus Friderizianischer Zeit“

Ort:

Museum Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin

Vortrag, Lesung, Musik und Gespräch

Inhalt:

Die Ephraim Veitel Stiftung zur Förderung jüdischen Lebens in Deutschland feiert ihren 220. Geburtstag. Aus diesem Anlass steht das von dem preußisch jüdischen Hofjuwelier Veitel Heine Ephraim erbaute Ephraim-Palais im Mittelpunkt des Abends. Dr. Nele Güntheroth vom Stadtmuseum Berlin führt in einem Vortrag durch die Geschichte und Architektur des Hauses. Dazu gibt es Lesungen aus Literatur und Musik seiner Entstehungszeit.

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11. Februar 2019, 18.30 Uhr
Staatsangehörigkeiten als politische Herausforderung 1938-2018

Podiumsdiskussion

Im Oktober 1938 wurden ca. 17 000 Jüdinnen und Juden verhaftet und nach Polen abgeschoben. Sie hatten oft bereits jahrzehntelang in Deutschland gelebt, doch besaßen sie die polnische Staatsangehörigkeit. An der deutsch-polnischen Grenze verharrten sie monatelang in improvisierten Notunterkünften. Nur wenige von ihnen konnten emigrieren, die meisten gerieten nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in die Fänge der Besatzer. Viele wurden in den Ghettos und Lagern ermordet.

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Montag, 27. Februar 2019
Gedenken an die »Fabrik-Aktion«
und den Protest in der Rosenstraße

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im
Berliner Raum laden 
Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am
Mittwoch, den 27. Februar 2019, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und
Juden an 
ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz
deportiert wurden. 
In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende
darunter, die im Sammellager in 
der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen
Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, 
interniert wurden.
Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie 
sich vor dem Gebäude;
es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – 
bis zur
Freilassung der Festgenommenen.

Am Ende der Gedenkzeremonie werden kleine Steinchen vor der Skulptur von
Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie einen mit! Herzlichen Dank.
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße
16.25 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
– Gedenkode: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
– Begrüßung: Prof. Dr. Johannes Tuchel, Mitglied der Ständigen Konferenz und
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

– Gedenkwort: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags
– Merkwort: Dr. Mario Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde
(Adass Jisroel) zu Berlin

– Hebräischer Gebetsgesang: Rabbinerin Gesa S. Ederberg,
Jüdische Gemeinde zu Berlin

– Kaddisch: Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom

Musikalische Umrahmung durch den Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums

17.00 Uhr
Drei Generationen im Gespräch: Großmutter und Zeitzeugin
Dr. Helga Christoph mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin,
im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte
Im Instituto Cervantes stehen warme Getränke bereit.

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