Aktuelle Veranstaltungen

Museumssommer 2018
JÜDISCHES LEBEN – EINST UND HEUTE

Auf einem Spaziergang durch die Spandauer Vorstadt zwischen Oranienburger Tor und Hackeschem Markt erhalten Sie einen Einblick in das ehemalige und das heute lebendige jüdische Leben Berlins. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die nach längerer Umbauzeit wieder neu eröffneten Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ in der Neuen Synagoge zu besuchen. Auch der Aufstieg in die weithin leuchtende Kuppel der einst größten und bedeutendsten Synagoge Deutschlands ist erlaubt.

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06. September 2018
Vortrag: Morgenstunden.
Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg

Ort:
Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51 ,
 10117 Berlin

Mit Joachim Gauck. Veranstaltet von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Katholischen Akademie Hamburg, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und der Mendelssohn-Gesellschaft.

Damit Moses Mendelssohn als Protagonist der Berliner Aufklärung und Emanzipationspionier nicht nur dem Namen nach, sondern im Kontext seines Lebenswerkes aufs Neue bekannt wird und mit diesem Potential Diskussionen zur Gegenwart inspiriert, planen die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, das Centrum Judaicum – Stiftung Neue Synagoge Berlin, die Katholische Akademie Hamburg und die Mendelssohn-Gesellschaft eine Vortragsreihe. Alternierend zwischen den beiden „Mendelssohn-Städten“ Berlin und Hamburg sollen in Sälen und an Orten mit historischer Aura kompetente, erfahrene, prominente Persönlichkeiten mit rhetorischer Ausstrahlung über ihre eigene, heutige Auseinandersetzung mit Lebensthemen Mendelssohns sprechen. Der Titel der Reihe zitiert das letzte Werk des Philosophen „Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“.

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20. September 2018 – 18.00 Uhr
„Am Ende unsere Erfahrungen sind
wir aber noch lange nicht“
– Hertha BSC, der Holocaust und die Verantwortung des deutschen Fußballs heute

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28–30, 10117 Berlin

»Am Ende unserer Erfahrung sind wir aber noch lange nicht!«, schreibt Dr. Hermann Horwitz unmittelbar nach Gewinn der Meisterschaft seines Vereins Hertha BSC 1930 in einem Artikel. Horwitz (*1885 im Prenzlauer Berg) ist Militärarzt im Ersten Weltkrieg und ab der
Saison 1923/24 Sportarzt bei Hertha BSC, die mit ihm 1930 und 1931 Deutscher Meister wird. Sein Verein schließt Horwitz am 26. September 1938 – vor 80 Jahren – aus. 1943 wird er nach Auschwitz verschleppt. 2016 erforscht ein Fanprojekt sein Schicksal. Noch
immer tut sich der deutsche Fußball mit der Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus schwer. Auch dafür steht das Zitat von Dr. Hermann Horwitz als Motto der Veranstaltung.

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