Veranstaltungen

02. Mai 2017, 17.00 Uhr
AKADEMIE VOR SIEBEN

Berlin lebt auf! – Die Fotojournalistin Eva Kemlein
Vortrag und Ausstellungsbesuch

mit den Kuratorinnen Anna Fischer und Dr. Chana Schütz,
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Eva Kemlein (1909 – 2004), war eine der wichtigsten Chronisten der Nachkriegszeit und des
Theaterlebens in Berlin. Sie arbeitete auch als Bildjournalistin für die Berliner Zeitung, deren
erste Ausgabe 1945 die Überschrift „Berlin lebt auf!“ trug .

Als gutbehütete Tochter einer alteingesessenen Berliner jüdischen Familie konnte sie die Nazizeit
nur überleben, weil sie in Berlin „untertauchte“.

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26. April 2017
Konferenz Stolpersteine 2017

Seit dem Jahr 2013 bietet die Konferenz Stolpersteine im Roten Rathaus zahlreichen Ehrenamtlichen und Initiativen sowie einem nationalen und internationalen Fachpublikum einmal im Jahr die Gelegenheit, sich über das Erreichte und die künftigen Perspektiven der Stolpersteine auszutauschen.

Der Vorgang des Erinnerns selbst ist verankert in der jüdischen Tradition. In Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Erinnerungskultur ausgebildet, die zum Fundament der Republik gehört und von Juden und Nichtjuden getragen wird. Wir sind heute in einem Prozess, in dem die kollektive Gedenkkultur an die Shoah immer mehr durch eine „Individualisierung der Erinnerung“ ergänzt oder auch ersetzt wird, oder sogar beides miteinander in Konkurrenz tritt.

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24. April 2017, 18.00 Uhr
Zweihundert und kein Ende!

Jubiläumsfeier zum Erscheinen der 200. „Jüdischen Miniatur“

mit Verlegerin Nora Pester, Herausgeber Hermann Simon sowie Julius H. Schoeps, dem Rosenzweig-
Biographen Frank Stern und vielen Autoren der Reihe. Der Schauspieler, Sänger und Puppenspieler
Benno Lehmann singt und spielt Werke von Hanns Eisler u.a.

Veranstaltungsort:  Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51,10117 Berlin

Im Anschluss: Kleiner Empfang.
Eintritt frei

Anmeldung unter buero@hentrichhentrich.de
Tel.: 030/609 23 865

Veranstaltet vom Verlag Hentrich & Hentrich Berlin, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
und der Mendelssohn-Gesellschaft, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

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02. April 2017, 18.00 Uhr
Gespräch mit Sharon Weiss-Greenberg

Wir laden herzlich zum Gespräch (in englischer Sprache) mit Sharon WeissGreenberg,
Executive Director von
 JOFA (Jewish Orthodox Feminist Alliance) ein.

Moderation: Shani Tzoref

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Seminarraum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Vor zwanzig Jahren wurde die Jewish Orthodox Feminist Alliance (JOFA – Jüdisch-Orthodoxe Feministische Allianz) in den USA gegründet, ein Zusammenschluss von jüdisch-orthodoxen Feministinnen, die sich für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Gemeinde- und Familienleben, am Gottesdienst und in Lehrhäusern im Rahmen der Halacha engagieren. JOFA ist in den USA, Israel und inzwischen auch in Großbritannien aktiv. Sharon Weiss-Greenberg wird JOFA vorstellen und darüber berichten, was JOFA bewegen konnte, welche Debatten angestoßen wurden und welche Unterstützung (und Widerstände) die Organisation erfährt.

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07. März 2017, 14.00 Uhr – Kuratorenführung
„Berlin lebt auf!“
Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909-2004)

mit Chana Schütz, Kuratorin und stellvertretende Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Sie war die Chronistin des Berliner Nachkriegs- und Theaterlebens. Als Bildjournalistin der Berliner Zeitung, deren erste Ausgabe 1945 die Überschrift „Berlin lebt auf!“ trug, prägten Eva Kemleins Bilder das Gedächtnis der Nachkriegszeit. Sie selbst hatte die Nazizeit als Jüdin versteckt in Berlin überstanden.
1950 dokumentierte sie das Berliner Stadtschloss vor seiner Sprengung.

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Dienstag, 28. Februar, 20.00 Uhr
Kafka geht ins Kino (II) „Nachmittag Palästinafilm“
Filmvorführung: Shiwath Zion

„Nachmittag Palästinafilm.“ liest man, datiert auf den 23. Oktober 1921, in Kafkas Notizbuch.
Auf Betreiben der zionistischen Zeitschrift „Selbstwehr“ wurde in einer geschlossenen Vor-
führung im Prager Kino „Lido-Bio“ der heroische Aufbruchsfilm „Shiwath Zion“ (Rückkehr
nach Zion) gezeigt. „Hauptsächlich gilt es ja für die Durchschnittsmasse der Juristen, dass
sie erst zu Staub zerrieben werden müssen, ehe sie nach Palästina dürfen, denn Erde braucht
Palästina, aber Juristen nicht“, schreibt Franz Kafka indes 1921 in einem Brief an Robert
Klopstock. Aber auch wenn Kafka zum Zionismus in einem ambivalenten Verhältnis stand,
so zwang ihn doch der zunehmende Antisemitismus in Prag, sich ernsthaft mit dem Ge-
danken der Auswanderung auseinanderzusetzen: „Ist es nicht selbstverständlich, dass man von
dort weggeht, wo man so gehasst wird (Zionismus oder Volksgefühl ist dafür gar nicht nötig)?“
Im Anschluss an den Film diskutiert Hanns Zischler mit Anja Siegemund, Leiterin des Centrum
Judaicum, und Stewart Tryster, ehemaliger Leiter des Steven Spielberg Jewish Film Archives,
Jerusalem.

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Montag, 27. Februar 2017
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest
in der Rosenstraße

Montag, 27. Februar 2017Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden
an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden.
In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in
der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin,
interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden,
harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zur Freilassung der Inhaftierten.

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Sonntag, 29. Januar 2017 – „Berlin sagt Danke“
Ganztägig freier Eintritt im Centrum Judaicum

Berlin sagt Danke!

„Berlin sagt Danke!“ ist eine berlinweite Dankaktion für alle ehrenamtlich
tätigen Berlinerinnen und Berliner. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das
Centrum Judaicum mit 90 weiteren Institutionen wieder an dem Aktionstag
und gibt allen Besucherinnen und Besuchern erneut die Möglichkeit, die
Ausstellungsräume kostenfrei zu besichtigen.

Ausführliche Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

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12. Januar 2017
Sprachmusik
Kompositionen nach Texten von Nelly Sachs

Sachs (c) Suhrkamp-VerlagAnlässlich des 125. Geburtstages von Nelly Sachs erinnerte
die 
Freie Akademie der Künste in Hamburg in
Zusammenarbeit mit Stiftung Neue Synagoge Berlin–
Centrum Judaicum
in einer Abendveranstaltung an die

jüdische Lyrikerin und Nobelpreisträgerin.

Konzeption: Klaus Hinrich Stahmer
Mitarbeit: Paul Kersten

Centrum Judaicum – Großer Saal
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin.

Einladung
Pressemeldung

Programm:

Musik I
Klaus Hinrich Stahmer Inschrift der Vergänglichkeit für Klavier solo (2016)
Einführung 
Nelly Sachs rezitiert In der Flucht (CD)
Interpretation Paul Kersten In der Flucht (Video)
Musik II
Peter Ruzicka ausgeweidet die zeit… drei nachtstücke für Klavier solo (1969)
Interpretation  
Paul Kersten zur Frage der Vertonung von Gedichten Nelly Sachs‘ (Video)
Musik III
Walter Steffens Völker der Erde für eine Singstimme und Klavier (1985)
Hermann Reutter Chassidim tanzen aus: Vier Lieder nach Gedichten von Nelly Sachs (1972)
Musik IV
Annette Schlünz, Teil II aus „Abschieds-Schaukel“ für zwei Singstimmen und Klavier (1985/2016) UA
Interpretation Paul Kersten zur Persönlichkeit von Nelly Sachs (Video)
Musik V
Alexander Muno Vier Grabschriften von Nelly Sachs für Sopran und Klavier (2016) 
Wolfgang Rihm Drei Gedichte von Nelly Sachs für Mezzosopran und Klavier (2016) 

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Veranstaltungshinweis
Louis Lewandowski Festival
15. bis 18. Dezember 2016

Das diesjährige Festival ist der Zeit vor Louis Lewandowski gewidmet,
der jüdischen Renaissance und dem Barock in der Synagogalmusik.
Neben Chören aus Basel, Leipzig und  Johannesburg sind natürlich
auch Berliner Chöre wieder vertreten.

Flyer

Programm

Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie hier .

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