Veranstaltungen

06. bis 09. September 2016
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Sammlungen

Vom 6. bis 9. September 2016 fand in Berlin das dreitägige Netzwerktreffen zur
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen statt.

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum  präsentierte
das dreitägige Tagungsprogramm gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Berlin,
der Stiftung Topographie des Terrors und dem Haus der Wannseekonferenz.
Ziel der jährlichen Treffen ist der fachliche Austausch und die Vernetzung von
Einrichtungen und Projekten, die sich mit jüdischer Geschichte und Kultur befassen.

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11. Mai bis 30. Juni 2016
Filmpräsentation – The Rescue:
José Castellanos, Retter von tausenden Juden

Regie Alvaro und Boris Castellanos
The Rescue, Kanada 2016, Englisch mit deutschen Untertiteln
Laufzeit: 23 Minuten

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THE RESCUE ist ein Kurzfilm über die Geschichte eines Diplomaten namens José Arturo Castellanos aus dem zentralamerikanischen Staat El Salvador. Er nutzte seinen Diplomatenstatus, um während der Shoah tausende Juden zu retten. Dennoch ist José Castellanos heute annähernd unbekannt.

THE RESCUE ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm, sondern eine sehr persönliche Geschichte, mit der die beiden Enkel von José Castellanos den Namen ihres Großvaters vor dem Vergessen bewahren wollen. Die Filmemacher Alvaro und Boris Castellanos zeigen in ihrem Film die Herausforderungen, denen sich ihr Großvater mit seiner großen Rettungsmission stellte. Sie führen Gespräche mit jenen, die durch José Castellanos vor der Shoah gerettet wurden, und auch mit deren Nachkommen, die heute über die ganze Welt verstreut leben.

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21. April 2016
The Jewish Experience and the Entangled
Web of Orientalism
Vortrag von Prof. Dr. Steven Aschheim

Ort:
Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Raum 0.01
Sophienstraße 22a
10178 Berlin

Much of the modern Jewish experience can be framed as one of multiple (and at times contradictory) negotiations with Orientalist and Occidentalist discourses that were constructed by, for and against the Jews. The Orientalist web was and remains a kind of all-enveloping thematic in which nearly all the permutations of modern Jewish history have been played. This lecture will probe these entanglements and analyse not only their ironic and debilitating but also their creative moments from the Enlightenment through to its central role within present-day Israeli political reality.

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7. April 2016
Grenzen. Jüdische Erfahrungen
Präsentation des neuen Jüdischen Almanachs der
Leo Baeck Institute

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Grenzen Cover© Suhrkamp Verlag.

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Strasse 28-30, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten unter info@centrumjudaicum.de

Begrüßung:
Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)
Moderation:
Gisela Dachs (Publizistin, Tel Aviv)
Als Gäste nehmen folgende Autoren teil:
Prof. Joachim Schlör (University of Southampton)
Assaf Uni (Journalist, Tel Aviv/Berlin)
Gadi Goldberg (Literaturübersetzer, Berlin)

Grenzen bestehen immer und fast überall, sie trennen, blockieren und bremsen, schützen und beschränken. Sie funktionieren als Trennwände, Übergänge oder Nahtstellen. Deren Unüberwindbarkeit hat für Juden in der Vergangenheit aber auch oft den Tod bedeutet. Ihr Dasein als Minderheit und transnational vernetzte Diaspora, die einer spezifischen Tradition verpflichtet war, begründete viele Generationen lang den besonderen Status der Juden in Europa.
In dem Bestreben, als gleichberechtige Bürger dazuzugehören, d.h. in die jeweiligen Mehrheitsgesellschaften aufgenommen zu werden, mussten gesellschaftliche Schranken gesprengt werden. Wer dabei aber seine Identität(en) nicht aufgeben wollte, stand zugleich noch vor einer weiteren Herausforderung: die Bewahrung der eigenen Tradition, was wiederum Abgrenzung bedeutete. In diesem Almanach geht es um die Sichtung und Bedeutung dieser verschiedenen Grenzlinien – innere und äußere, psychologische und mentale, soziale, politische und geographische.

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14. März 2016
Das Tagebuch der Rywka Lipszyc
Lesung und Gespräch

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

Im Getto Litzmannstadt schreibt die damals 14-jährige Rywka Lipszyc Tagebuch. Während ihre Familie und die Welt um sie herum auseinanderbrechen, versucht Rywka ihrem Leben einen Sinn zu geben. Von Oktober 1943 bis April 1944 notiert sie teils auf Polnisch und teils auf Jiddisch Neuigkeiten, Empfindungen, Träume und Gefühle. Das Tagebuch wurde im Frühjahr 1945 nach der Befreiung des deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz gefunden und verschwand im Nachlass einer russischen Ärztin. Wie durch ein Wunder wurde es 1995 in den USA wieder entdeckt und erscheint jetzt erstmals auf Deutsch. Von Rywka Lipszyc fehlt bis heute jede Spur.

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10. März 2016
Öffentliche Präsentation einer NS-Raub- und Beutegutdatenbank

im Repräsentantensaal der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin.

Es wurde eine Datenbank über Raub- und Beutegut aus der Zeit des Nationalsozialismus vorgestellt. Sebastian Finsterwalder (Mitarbeiter Referat Provenienzforschung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin) und Sina Latza (Mitarbeiterin Stabsstelle NS-Raub- und Beutegut der Universitätsbibliothek der Freien Universität) präsentierten die interaktive Sammlung Looted Cultural Assets. Die Veranstaltung eröffnete der Gründungsdirektor der Stiftung Neue Synagoge Berlin, Dr. Hermann Simon. Medienvertreter und andere Interessierte konnten den Zugang zur Datenbank im Rahmen der Veranstaltung testen und die Ausstellung „geraubt und genutzt – Bücher von verfolgten und ermordeten Juden in Berliner Bibliotheken“ besuchen.

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3. März 2016
Überlebende und ihre Nachkommen
Gespräche mit der zweiten Generation

©Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.

©Helena Schätzle für AMCHA Deutschland e.V.

Ein persönliches Gespräch mit der zweiten Generation über die innerfamiliären Herausforderungen, moderiert von der Filmemacherin Britta Wauer.
Es nahmen teil: Gabriel Berger, Nea Weissberg und Marguerite Marcus

Ort:
Neue Synagoge Berlin, Großer Saal (3.OG)
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin.


Kinder von Überlebenden verinnerlichen oftmals die unterdrückten Gefühle der Eltern im Prozess der transgenerationellen Übertragung. Sie tragen die Last des Holocaust und der für die Eltern damit verbundenen Trauer in sich. Sie zeigen eine Mischung aus besonderen Stärken und extremer Verwundbarkeit in belastenden Situationen.
Wie wirkt sich die traumatisierende Vergangenheit der Eltern oder Großeltern auf die nachfolgenden Generationen aus? Dieser Frage ging Britta Wauer in einem persönlichen Gespräch nach.

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Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zur Freilassung der Inhaftierten.

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23. Februar 2016
Buchpräsentation
Edition »Judenverfolgung 1933–1945«
Band 8: Sowjetunion mit annektierten Gebieten II

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28–30, 10117 Berlin

PROGRAMM
Begrüßung: Dr. Anja Siegemund, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Einführung: Prof. Dr. Ulrich Herbert
Lesung: Anette Daugardt, Schauspielerin
Gespräch: Katja Petrowskaja, Buchautorin (Ingeborg-Bachmann-Preis 2013) mit Prof. Dr. Wolfgang Eichwede
Diskussion: Prof. Dr. Ulrich Herbert, Dr. Bert Hoppe, Katja Petrowskaja, Prof. Dr. Andreas Wirsching

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Sonntag, 31. Januar 2016 – „Berlin sagt Danke“
Ganztägig freier Eintritt im Centrum Judaicum

Berlin sagt Danke!

Als Dankeschön an alle Berlinerinnen und Berliner, die Flüchtlingen geholfen haben, in unserer Stadt anzukommen, öffneten mehr als achtzig Orte in Berlin am 31. Januar ihre Türen. Im Centrum Judaicum hatten an diesem Tag die Berlinerinnen und Berliner freien Eintritt.

Ausführliche Informationen zum Aktionstag finden Sie hier:

www.berlin.de

www.berlin.de

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