Veranstaltungen

06. November 2016, 16.00 Uhr
Robert Capa in Berlin

Die Synagoge Fraenkelufer war die erste in Berlin, die nach dem Krieg 1945 wieder eröffnet wurde. Robert Capa, Kriegsfotograf und späterer Mitbegründer der Fotoagentur Magnum, hielt das erste Neujahrsfest nach dem Krieg in der Synagoge Fraenkelufer in seinen Bildern für die Ewigkeit fest. Seit dem hundertjährigen Jubiläum der Synagoge Fraenkelufer ist eine Auswahl dieser Bilder in der Synagoge ausgestellt – an dem Ort, an dem sie entstanden sind.

Einige der Geschichten hinter den Bildern wollen wir bei der Veranstaltung „Robert Capa in Berlin – Bilder eines Neubeginns“, einer Zusammenarbeit der Freunde der Synagoge Fraenkelufer e.V. und der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum, erzählen. Mehrere kurze Vorträge bringen den Besuchern das Werk Robert Capas und anderer jüdischer Fotografen näher.

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06. November 2016
Pluralisierung des Judentums in Deutschland –
Chance und Herausforderung
Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt

Im Rahmen der Veranstaltung „Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt“
zum 60. Todestag des Rabbiners wurde am 06.11.2016 das vom Deutschen Kulturrat erstellte Dossier
„Koscher, Kippa, Klezmer? – Judentum und Kultur“ durch den Geschäftsführer Olaf Zimmermann
vorgestellt.
Bei der von der Leo Baeck Foundation organisierten Abendveranstaltung wurde in diversen Redebeiträgen,
u.a. durch die Präsidentin der IKG München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch,
der Staatssekretärin des Minsteriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur Land Brandenburg, Frau Dr. Ulrike Gutheil, und der Staatssekretärin und Bevollmächtigten des Landes Berlin, Frau Hella Dunger-Löper, dem Leben und Werk Leo Baecks gedacht.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Pluralisierung des Judentums in Deutschland näher betrachtet.

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26. September 2016
Missing in Translation
Abendvortrag (in englischer Sprache)
von Prof. Dr. Ismar Schorsch

The Fate of the Talmud in the Struggle of German Jewry for
Equality and Integration

im Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin.

In Kooperation mit:
Abraham Geiger Kolleg
Zentrum Jüdische Studien
School of Jewish Theology

Flyer zur Veranstaltung

14. September 2016
Germanija.
Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde
Lesung und Gespräch

Dezember 1993, Dnepropetrowsk, Ukraine. Der 22-jährige
Dmitrij Belkin nimmt drei Taschen und sechs Bücher, setzt
sich in einen Bus und fährt ins völlig Ungewisse, nach
Deutschland, wie eine Viertelmillion andere Juden aus der
Ex-UdSSR auch. Er kommt als Einwanderer in ein Land im
Umbruch: Postsowjetischer Blick trifft auf alte und neue
Bundesrepublik, in der für ihn und seine Familie eine jüdische
Selbstentdeckung möglich wird. Deutsche Zeitgeschichte
im Spiegel einer sehr persönlichen und zugleich
politischen Erzählung, die ihr Licht auch auf die heutige
turbulente Zeit der Einwanderung wirft.

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11. September 2016
Mittenmang & Tolerant – 150 Jahre Neue Synagoge
Tag der Offenen Portale von 10 bis 20 Uhr

Mittenmang-tolerantJubiläumsfeier zum 150. Jahrestag der Einweihung der Neuen Synagoge Berlin

Im September jährt es sich zum 150. Mal, dass die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße feierlich eingeweiht wurde. Dieses Jubiläum werden wir am 11. September mit einem Festtag würdig begehen, und zwar im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals. Den 150. Jahrestag seit Gründung der Neuen Synagoge sehen wir als sehr wichtigen Anlass und als eine besondere Gelegenheit, um die Bedeutung der Neuen Synagoge für Stadt und Land zu betonen. „Tuet auf die Pforten“, fordert die hebräische Inschrift über den Portalen. Am 150. Jahrestag der Einweihung der Neuen Synagoge werden wir dem nachkommen und alle Portale zur ehemaligen Synagoge weit öffnen.

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06. bis 09. September 2016
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Sammlungen

Vom 6. bis 9. September 2016 fand in Berlin das dreitägige Netzwerktreffen zur
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen statt.

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum  präsentierte
das dreitägige Tagungsprogramm gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Berlin,
der Stiftung Topographie des Terrors und dem Haus der Wannseekonferenz.
Ziel der jährlichen Treffen ist der fachliche Austausch und die Vernetzung von
Einrichtungen und Projekten, die sich mit jüdischer Geschichte und Kultur befassen.

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11. Mai bis 30. Juni 2016
Filmpräsentation – The Rescue:
José Castellanos, Retter von tausenden Juden

Regie Alvaro und Boris Castellanos
The Rescue, Kanada 2016, Englisch mit deutschen Untertiteln
Laufzeit: 23 Minuten

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THE RESCUE ist ein Kurzfilm über die Geschichte eines Diplomaten namens José Arturo Castellanos aus dem zentralamerikanischen Staat El Salvador. Er nutzte seinen Diplomatenstatus, um während der Shoah tausende Juden zu retten. Dennoch ist José Castellanos heute annähernd unbekannt.

THE RESCUE ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm, sondern eine sehr persönliche Geschichte, mit der die beiden Enkel von José Castellanos den Namen ihres Großvaters vor dem Vergessen bewahren wollen. Die Filmemacher Alvaro und Boris Castellanos zeigen in ihrem Film die Herausforderungen, denen sich ihr Großvater mit seiner großen Rettungsmission stellte. Sie führen Gespräche mit jenen, die durch José Castellanos vor der Shoah gerettet wurden, und auch mit deren Nachkommen, die heute über die ganze Welt verstreut leben.

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21. April 2016
The Jewish Experience and the Entangled
Web of Orientalism
Vortrag von Prof. Dr. Steven Aschheim

Ort:
Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Raum 0.01
Sophienstraße 22a
10178 Berlin

Much of the modern Jewish experience can be framed as one of multiple (and at times contradictory) negotiations with Orientalist and Occidentalist discourses that were constructed by, for and against the Jews. The Orientalist web was and remains a kind of all-enveloping thematic in which nearly all the permutations of modern Jewish history have been played. This lecture will probe these entanglements and analyse not only their ironic and debilitating but also their creative moments from the Enlightenment through to its central role within present-day Israeli political reality.

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7. April 2016
Grenzen. Jüdische Erfahrungen
Präsentation des neuen Jüdischen Almanachs der
Leo Baeck Institute

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Grenzen Cover© Suhrkamp Verlag.

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Strasse 28-30, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten unter info@centrumjudaicum.de

Begrüßung:
Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)
Moderation:
Gisela Dachs (Publizistin, Tel Aviv)
Als Gäste nehmen folgende Autoren teil:
Prof. Joachim Schlör (University of Southampton)
Assaf Uni (Journalist, Tel Aviv/Berlin)
Gadi Goldberg (Literaturübersetzer, Berlin)

Grenzen bestehen immer und fast überall, sie trennen, blockieren und bremsen, schützen und beschränken. Sie funktionieren als Trennwände, Übergänge oder Nahtstellen. Deren Unüberwindbarkeit hat für Juden in der Vergangenheit aber auch oft den Tod bedeutet. Ihr Dasein als Minderheit und transnational vernetzte Diaspora, die einer spezifischen Tradition verpflichtet war, begründete viele Generationen lang den besonderen Status der Juden in Europa.
In dem Bestreben, als gleichberechtige Bürger dazuzugehören, d.h. in die jeweiligen Mehrheitsgesellschaften aufgenommen zu werden, mussten gesellschaftliche Schranken gesprengt werden. Wer dabei aber seine Identität(en) nicht aufgeben wollte, stand zugleich noch vor einer weiteren Herausforderung: die Bewahrung der eigenen Tradition, was wiederum Abgrenzung bedeutete. In diesem Almanach geht es um die Sichtung und Bedeutung dieser verschiedenen Grenzlinien – innere und äußere, psychologische und mentale, soziale, politische und geographische.

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14. März 2016
Das Tagebuch der Rywka Lipszyc
Lesung und Gespräch

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

Im Getto Litzmannstadt schreibt die damals 14-jährige Rywka Lipszyc Tagebuch. Während ihre Familie und die Welt um sie herum auseinanderbrechen, versucht Rywka ihrem Leben einen Sinn zu geben. Von Oktober 1943 bis April 1944 notiert sie teils auf Polnisch und teils auf Jiddisch Neuigkeiten, Empfindungen, Träume und Gefühle. Das Tagebuch wurde im Frühjahr 1945 nach der Befreiung des deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz gefunden und verschwand im Nachlass einer russischen Ärztin. Wie durch ein Wunder wurde es 1995 in den USA wieder entdeckt und erscheint jetzt erstmals auf Deutsch. Von Rywka Lipszyc fehlt bis heute jede Spur.

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