Veranstaltungen

06. Januar 2020 / 17.00 Uhr
Finissage
der Kunstausstellung „?! ANGEKOMMEN !?“

Eine Werkschau von 70 Exponaten, geschaffen von 20 aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion migrierten jüdischen Künstlern, die heute in Berlin leben. Die Ausstellung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wurde im Rahmen der Jüdischen Kulturtage am 6. November 2019 eröffnet.

Programm

17.00 Uhr

Kuratorenführung durch die Ausstellung

18.00 Uhr

Begrüßung durch Dr. Gideon Joffe

Grußwort durch Gerry Woop,Staatssekretär für Europa

Lesung „Meine Emigration“, von Anna Sokhrina
durch Ruth Wyneken – Autorin, Dramaturgin, Dozentin.

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Veranstaltungshinweis
12. Januar 2020 / 11.00-13.00 Uhr
Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden. „Holocaust“- Serie und Holocaust-Debatten [1979]

 

Aus der Reihe:
Der Skandal als vorlauter Bote.
Die großen deutschen Geschichtsdebatten 1956 bis 2014

deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der Judenverfolgung bis zum Massenmord nachvollziehen, die Gegenfigur des Erik Dorf zeigte einen arbeitslosen Juristen, der als einer der Vollstrecker des Völkermordes Karriere machte. Die Serie wurde für die deutsche Gesellschaft zum Schock: 20 Millionen saßen vor den Fernsehern, 70 Prozent von ihnen berichteten von Erschütterung, Scham und Tränen. Der Holocaust war in den deutschen Wohnzimmern angekommen: Aus einer abstrakten Opferzahl wurden Menschen mit Gesichtern und Namen. Ab jetzt wurde des Judenmordes auch öffentlich gedacht. // Filmausschnitte: Marvin Chomsky „Holocaust“ (1978)

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14. Januar 2020 / 13.00 – 21.00 Uhr
Unerklärte Kriege gegen Israel –
Workshop mit Jeffrey Herf in Berlin

Eine Veranstaltung von der Amadeu Antonio Stiftung, in Kooperation mit unwrapping history

Programm:

13.00 Uhr
Einlass

13.30-13.40 Uhr
Anetta Kahane: Begrüßung und Vorstellung

13.40-14.10 Uhr
Jeffrey Herf: Impulsreferat
„Juden, Deutsche, die Shoah und Israel – Erinnerung, Geschichtspolitik und Geschichtsschreibung“

14.10 -15.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Jeffrey Herf, Samuel Salzborn, Deidre Berger, Anetta Kahane
Moderation: Martin Jander

16.00-18.00 Uhr
Workshop: Vorstellung und Diskussion der Bücher „Reactionary Modernism“,
„Divided Memory“, „The Jewish Enemy“ und „Nazi Propaganda for the Arab World“

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16.01.2020 /18.00 Uhr
»Endzeit in Ostpreußen« –
Lesung mit Johanna Wokalek

Januar 1945: Hunderttausende ostpreußische Zivilisten sind auf der überstürzten
Flucht 
vor der Roten Armee. Gleichzeitig löst die SS die Außenlager des KZ Stutthof
auf und sammelt 
etwa 13.000 Häftlinge in Königsberg. Am 26. Januar werden bei
starkem Frost bis zu 
7.500 zumeist jüdische Frauen aus Polen und Ungarn an die
Ostseeküste bei Palmnicken 
getrieben und Tausende in der Nacht des 31. Januar
am Strand erschossen. Den Todesmarsch 
und das anschließende Massaker
überleben nur 30 Personen – eine von ihnen ist Maria Blitz 
(1918 – 2016) aus
Krakau. 55 Jahre später schreibt sie ihre Erinnerungen über Verfolgung 
und
Gefangenschaft zwischen 1939 und 1945 sowie ihr Leben nach dem Krieg unter
dem 
Titel My Holocaust in ihrer neuen Heimat USA nieder.
Anlässlich des 75. Jahrestages würdigt 
die Veranstaltung die Opfer der größten
Massenerschießung auf deutschem Boden.

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Veranstaltungshinweis
16. Februar 2020 / 11.00-13.00 Uhr
Der Kampf um die deutsche Schuld. „Der Historikerstreit“ (1985-1988)

 

Aus der Reihe:
Der Skandal als vorlauter Bote.
Die großen deutschen Geschichtsdebatten 1956 bis 2014

Am 8. Mai 1985 bezeichnete Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Kriegsende als „Tag der Befreiung“ und den Holocaust „als beispiellos in der Geschichte“. Die Historiker Ernst Nolte und Andreas Hillgruber widersprachen 1986: Nolte sah im nazideutschen „Rassenmord“ bloß die Imitation der „Klassenmorde“ am Bürgertum in der französischen und russischen Revolution 1789 und 1917. Und für Hillgruber war der 8. Mai 1945 nur für die Juden eine Befreiung. Jürgen Habermas und andere bestanden aber darauf, dass die universellen Menschenrechte der einzige Maßstab zur Beurteilung der deutschen Geschichte seien. Dass darüber kein Konsens bestand, zeigte der erzwungene Rücktritt des Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger nach seiner sprachlich missglückten Rede im Bundestag am 10. November 1988: Darin hatte dieser das Eingeständnis einer millionenfachen Mitverantwortung der Deutschen für die NS-Verbrechen gefordert. // Filmausschnitte: HR, rbb

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26. Februar 2020 / 18.30 Uhr
2. Jüdisch-Literarisches Rondeel

 im Repräsentantensaal der Neuen Synagoge Berlin

Begleitprogramm zur Ausstellung Family Business

Das Schreiben der eigenen Familienbiographie

Zu Gast: Christian Berkel „Der Apfelbaum“

»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

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27. Februar 2020 / 16.00 Uhr
Gedenken an die „Fabrik-Aktion“ und
den Protest in der Rosenstraße

Zum Thema:

Am 27. Februar 1943 fand die „Fabrik-Aktion“ statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden.

Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude; es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.

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16. November 2018, 11.00 Uhr
Bundesweiter Vorlesetag
 „ROSINA UND IHR TAGEBUCH“

ROSINA UND IHR TAGEBUCH

Am 16. November 2018 um 11 Uhr laden die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas zusammen mit der Szloma-Albam-Stiftung zu einer Lesung für Schüler im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetages der Stiftung Lesen ein. Die Veranstaltung ist gut geeignet für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 7.

Die Geschichte

Rosina Asser Pardo (*1933) wird in der griechischen Hafenstadt Saloniki in eine jüdische Familie hineingeboren. Nach dem deutschen Einmarsch 1941 müssen die Eltern und ihre drei minderjährigen Kinder im Februar 1943 in das Ghetto ziehen. Sie fliehen vor der drohenden Deportation und verstecken sich von April 1943 bis Oktober 1944 – 548 Tage – im Haus von christlichen Mitbürgern im Herzen der Stadt. In dieser Zeit führt Rosina Tagebuch. Nach ihrer Befreiung geht sie wieder zur Schule und studiert anschließend Jura in Athen und Paris.

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05. bis 11. November 2018
Jüdischer Zukunftskongress

Das jüdische Leben in Berlin ist 2018, 80 Jahre nach den November-
pogromen des Jahres 1938, so vielfältig, wie es nach dem Zweitem
Weltkrieg und der Schoa kaum vorstellbar gewesen war. Die Erinnerung
an die Vertreibung und Vernichtung jüdischen Lebens trifft hier heute auf
eine dynamische jüdische Gemeinschaft. Dieser neuen Vielfalt ist der
Jüdische Zukunftskongress gewidmet, der von der Leo Baeck Foundation
in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Kultur
und Europa initiiert wurde und von der Bundeszentrale für politische
Bildung wesentlich unterstützt wird.

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05. November 2018, 19.00 Uhr
Eröffnung Jüdischer Zukunftskongress


Eröffnung des Jüdischen Zukunftskongresses in der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.

Programm

Begrüßung: 
Dr. Anja Siegemund (Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum),
Daniel Botmann (Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland),

Zum Jüdischen Zukunftskongress: 
Dr. Dmitrij Belkin (Leo Baeck Foundation, Kongresskoordinator)

Musikkomposition:

„Aschrei“ von Sarah Nemtsov,

Kurzfilm zum Kongress:

„Zwischen Erinnerung und Zukunft“

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