Veranstaltungen

Veranstaltungshinweis:
LOUIS LEWANDOWSKI FESTIVAL 2015
17. – 20. Dezember 2015


Berlin 17. – 20. Dezember 2015

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erreichte die Musik von Sulzer und Lewandowski viele Kantoren in Osteuropa. Infolge dessen öffnete sich die osteuropäisch-jüdische Kultur zunehmend dem Westen. Das fünfte Louis Lewandowski Festival war der Musik einiger der herausragendsten Chor Shul Komponisten gewidmet.
Weitere Informationen
louis-lewandowski-festival.de

17. November 2015
“The Presence and Absence of Women in the Intellectual History of the Jewish Community”

Eröffnungsveranstaltung der internationalen Konferenz „The Role of Women’s Leadership in Faith Communities. Marking 80 Years of Women in the Rabbinate“

Porträt Regina Jonas 1939©CentrumJudaicum

Porträt Regina Jonas 1939©CJ

Centrum Judaicum (Großer Saal, 3rd floor),
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Greetings
Dr. Anja Siegemund
Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Keynote Speech
Prof. Dr. Rachel Elior
(John and Golda Cohen Professor of Jewish Philosophy and Jewish Mystical Thought at the Hebrew University of Jerusalem)
“The Presence and Absence of Women in the Intellectual History of the Jewish Community”

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5. November 2015
Buchvorstellung von Thomas B. Schumann, Köln
Max Osborn – Der bunte Spiegel
Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933

Max Osborn_Portrait

Max Osborn_Portrait_©Edition Memoria


Max Osborn – Der bunte Spiegel.
Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin – Mitte

Seminarraum 1.OG

Max Osborn, 1870 in einer jüdischen Bankiersfamilie in Köln geboren, war bis 1933 einer der maßgeblichsten deutschen Kunstkritiker. So schrieb er als Erster positiv z.B. über Matisse und Picasso und verhalf Künstlern wie Max Pechstein oder Christian Schad zum Durchbruch. Als Mitglied der Ankaufskommission der Nationalgalerie und der Kunstkommission der Stadt Berlin sowie als Präsident der Vereinigung der deutschen Kunstkritiker spielte er eine wichtige Rolle im Kulturleben. Das änderte sich schlagartig nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. Zwar konnte sich Osborn noch an der Gründung und Programmgestaltung des Jüdischen Kulturbunds beteiligen, doch musste er 1938 emigrieren, zunächst nach Paris und 1941 nach New York. Dort arbeitete er für den Aufbau und starb 1946. Im Jahr zuvor hatte er in einem kleinen Exilverlag sein Buch Der bunte Spiegel. Erinnerungen aus dem Kunst-, Kultur- und Geistesleben der Jahre 1890 bis 1933 veröffentlicht, das erst rund siebzig Jahre später im deutschen Sprachraum erschien und große Resonanz fand. In einer Mischung aus persönlicher Verbundenheit und Sachlichkeit vergegenwärtigt Osborn darin die kulturelle Blüte der Wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik. Anschaulich, packend und lebendig reiht er in seinen Künstlerporträts etwa über Adolph Menzel, Max Liebermann, Lesser Ury, Max Slevogt oder Max Reinhardt zahlreiche interessante Beobachtungen und teils sehr skurrile Anekdoten aneinander.

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30. September 2015
»›Wer bin ich, dass ich über Leben und Tod entscheide?‹ Hans Calmeyer – ›Rassereferent‹ in den Niederlanden 1941–1945«
Buchvorstellung und Zeitzeugengespräch

im Haus der Commerzbank, Pariser Platz 1, 10117 Berlin

Der Anwalt Hans Calmeyer (1903 –1972) war während des Zweiten Weltkriegs an die deutsche Besatzungsverwaltung in Den Haag abkommandiert. Er hatte die Aufgabe, in »rassischen Zweifelsfällen« zu entscheiden, ob jemand Jude oder »Arier« sei. In 3.700 von 6.000 Fällen deklarierte Calmeyer Juden zu »Ariern« oder »Mischlingen« um, so auch Jacqueline van Maarsen (*1929), die beste Schulfreundin Anne Franks (1929–1945). Yad Vashem erklärte ihn 1992 zu einem »Gerechten unter den Völkern«. Dennoch blieb die Frage: War Calmeyer Retter oder Mittäter, Schindler oder Schwindler?, der Mathias Middelberg in seinem Buch an ganz konkreten Fällen nachgeht.

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6. September 2015
286. Geburtstag Moses Mendelssohns
Studienexkursion Mendelssohn – Orte in Berlin

Von der Meierei Bartholdy zu den IG Farben: „Mendelssohn-Orte in Berlin“
Studienexkursion am Sonntag 6. September 2015 von 10 bis 18 Uhr

Führung von Heide Bergfeld, Eva Ghosh, Thomas Lackmann,
Claudia Malzfeldt und Sebastian Panwitz zu Wohn-, Wirkungs- und
Grabstätten der Familie Mendelssohn aus drei Jahrhunderten

Tel.: 030-817047 – 26
Fax: 030-817047– 27

Veranstalter: Mendelssohn-Gesellschaft, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
und Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

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29. Juli 2015
Symposium
Nicht nur die „Schindler-Juden“ spielten Fußball

Von Arbeitersportlern, Muskeljuden und Bundisten. Die Blüte des jüdischen Sports in Polen vor der Shoah.
Vorträge, Bilder und Diskussionen.

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

27. Juli 2015
Projektpräsentation
„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“
Und es geschah um Mitternacht… – Blick in ein Buch in Bewegung

„Die Ostfriesland-Haggadah als Künstlerbuch“

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Eintritt frei

Der Künstler Ricardo Fuhrmann präsentierte dieses außergewöhnliche Projekt und gab in seinem Vortrag einen Einblick in den Arbeitsprozess:
„Und es geschah um Mitternacht…“ – Blick in ein Buch in Bewegung

Einladung und weitere Informationen

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

©Ricardo Fuhrmann/Daniel Jelin, Foto W. Freitag

Seit Jahrhunderten ist die Erzählung vom Auszug des Volkes Israel aus Ägypten ins Gelobte Land, ein Text von universeller Bedeutung über die Befreiung des Menschen aus der Sklaverei, die am häufigsten erzählte und illustrierte Geschichte im Judentum.
Die Pessach-Haggadah enthält diese Erzählung, zugleich Anweisungen für die Feier des Seder, an den ersten beiden Pessach-Abenden, an denen die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft gefeiert wird.

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29. Juni 2015
Meeting Einstein (in englischer Sprache)
Of milkshakes and boxers: How inclusion can work

29. Juni 2015Meeting Einstein (in englischer Sprache)Of milkshakes and boxers: How inclusion can work

Der renommierte Politikwissenschaftler Prof. Avner de-Shalit sprach zum Thema Politik der Inklusion von Minderheiten und hob dabei die Rolle Berlins hervor.

Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Str. 28-30
10117 Berlin

19. April 2015
Buchpremiere
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Bettina Leder - LauingersBettina Leder
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

„Lauingers. Eine Familiengeschichte“ aus Deutschland erzählt die Geschichte des 1879 in Augsburg geborenen Artur Lauinger und seines Sohnes Wolfgang. Artur Lauinger wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hatte er für die renommierte „Frankfurter Zeitung“ gearbeitet. Als er 1939 zur Emigration nach London gezwungen wird, lässt er seinen damals 20jährigen Sohn in Deutschland zurück, damit dieser „dem Vaterland“ – sprich: der Wehrmacht – diene.

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01. April bis 28. Juni 2015
»Ein Tallit für die Neue Synagoge«

Der Mantel, der in der Kuppel aufgehängt war, setzte sich aus ineinander verschlungenen Fäden zusammen, und war in Richtung aller Kultstätten verschiedener Religionen im heutigen Berlin ausgerichtet. Ein Gebet für den Dialog.
Guido Nosari (geboren in Bergamo 1984) lebt und arbeitet in Mailand und Berlin.

guinosari@gmail.com
www.guidonosari.wix.com/madre

„Er, der ausgespannt wie einen Flor die Himmel, und sie ausgebreitet wie ein Zelt zur Wohnung.“
Jesaja 40:22

Installation_Kuppel bei Nacht_Guido Nosari_2015 03 25_© CJ_Foto Anna Fischer_02

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