Veranstaltungsarchiv

Veranstaltungshinweis: 20. November 2019|19 Uhr
Begleitveranstaltung zur Ausstellung Jussuf Abbo

Lesung

Schauspielerin Maria Hartmann liest Gedichte zu Jussuf Abbo von Else Lasker
Schüler 
und Moyshe Kulbak. Dazu noch weitere Gedichte und Texte, um so ein
Bild der Zeit 
zu entwerfen.

Ort: Kunsthaus Dahlem, Käuzchensteig 8, 14195 Berlin

Tel. +49 30 83227 258

17. November 2019 / 18.00 Uhr
Jahrestagung Selma Stern Zentrum

DIASPORA AND LAW:

Culture, Religion, and Jurisprudence beyond Sovereignty Today, different overlapping legal systems constantly interfere with one another, both on an international level, in complex transnational contexts such as the European Union or human rights law, but also in the context

of cultural diversity or conflicts between religious norms and civil institutions. Jewish cultures have long experience with forms of law beyond the state. The specific rabbinic form of legal reasoning and the specific halakhic way of life emerged in the very moment when Jewish sovereignty was lost. In different diasporas, Jews have developed multiple ways to imagine, conceptualize, and practice plurality in creative ways. The conference discusses these ways in light of the pressing questions of multireligious and multicultural societies and the need to conceptualize the law beyond the established form of the nation state.

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15. November 2019 / 11.00 Uhr
Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag
der Stiftung Lesen:
»GERETTET«
Berichte von KINDERTRANSPORT und AUSWANDERUNG nach Großbritannien

Die Veranstaltung ist gut geeignet für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 7.

Über das Buch

In diesem Lesebuch sind die Stimmen von Menschen versammelt, die als Kinder oder Jugendliche in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Großbritannien fliehen konnten. Die meisten von ihnen kamen in den Jahren 1938/39 mit dem »Kindertransport« aus Deutschland, Österreich, Polen und der Tschechoslowakei.

Die Gesprächsausschnitte beruhen auf Interviews, die die Autorin Eva-Maria Thüne im Jahr 2017 in Großbritannien zumeist auf Deutsch geführt hat. Fragen nach dem Sprachwechsel und Erfahrungen in der neuen Kultur bildeten den Ausgangspunkt.

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Veranstaltungshinweis
14. November 2019 / 19.30 Uhr
Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Kunsthistorikerin
„Das Menschenrecht auf Erinnerung. Warum unsere Kunstwerke uns erzählen müssen, wer wir sind“

Aus der Reihe:

Morgenstunden. Mendelssohn-Lektionen für Berlin und Hamburg

Mit Unterstützung der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung

In Kooperation mit:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften;

Katholische Akademie Hamburg; Mendelssohn-Gesellschaft;

Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg

Ort:

Mendelssohn-Remise am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 51, 10117 Berlin

Anmeldung:

reservierung@mendelssohn-remise.de  oder Tel +4930 817047-26

Teilnahmegebühr: 10,00 €

Morgenstunden. Vorlesungen über das Daseyn Gottes“ hieß 1785 das letzte Werk Moses Mendelssohns. Bei den Mendelssohn-Lektionen sprechen Persönlichkeiten aus eigener Lebenserfahrung zu Themen der Gegenwart auf dem Hintergrund der Lebensthemen des jüdischen Philosophen und seiner Leidenschaft für den Dialog. Die Vortragsreihe findet alternierend in Berlin und Hamburg statt.

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Veranstaltungshinweis
8. November 2019 – 20. Januar 2020
Jussuf Abbo Ausstellung

Abbo gehört zu jenen Künstlern, die diese grundlos-unruhige Zeit nötig hat. […] Kraft, halt zu machen im Leben, haben die Seltensten nur noch.“ – mit diesen lobenden Worten beschreibt ein Rezensent das Werk des heute weitestgehend in Vergessenheit geratenen Bildhauers Jussuf Abbo. Dabei hatte es seinerzeit so vielversprechend angefangen. Joseph M. Abbo – später wird er sich in Jussuf Abbo umbenennen – wird Ende des 19. Jahrhunderts in Safed geboren. Nach einer Steinmetzlehre in Jerusalem nimmt er um 1913 sein Studium in Berlin auf. Noch vor Ende seiner Ausbildung stellt er erstmalig öffentlich aus – 1917 mit der Berliner Secession. Fortan geht es Schlag auf Schlag – renommierte Galeristen wie Paul Cassirer, Herbert von Garvens-Garvensburg und Ferdinand Möller stellen ihn aus. Eng befreundet mit Else Lasker-Schüler widmet diese ihm glühend formulierte Zeilen. „Abbo ist schwarz und temperamentvoll und trägt ein weißes (Herz) in der Brust und blieb unverdorben in diesem Lande in dieser Stadt der Hast und Zertretens.“ Der Künstler gibt sich exotisch und wird zum Liebling der Berliner Boheme. Früh entdecken ihn auch öffentliche Sammlungen – schon 1921 kauft die Nationalgalerie für 300 Reichsmark drei Zeichnungen an. Mitte der 1920er Jahre erwerben die Kunstsammlungen Chemnitz die Porträtbüste Max Friedländers.

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06.11.2019,18.00 Uhr
Eröffnung der Kunstausstellung ¿¡Angekommen?!

In den Jahren 1991 bis 2004 wanderten ca. 200.000 sowjetische Juden als sog. Kontingentflüchtlinge in die Bundesrepublik Deutschland ein. Für die Einwander*innen war es Flucht vor institutionellem Antisemitismus und politischer sowie wirtschaftlicher Unterdrückung. Für die Bundesrepublik bedeutete es die Möglichkeit, die durch die Shoah fast vollkommen ausgelöschten jüdischen Gemeinden neu zu beleben.

Nach dem sog. „Königssteiner Schlüssel“ wurden Migrant*innen auf die Bundesländer verteilt, ohne allerdings darauf zu achten, ob in den jeweiligen Regionen überhaupt noch jüdische Gemeinden und Strukturen bestanden. Die Frage der Integration in die deutschsprachige Mehrheitsgesellschaft sowie in das religiöse jüdische Leben, das in der Sowjetunion unterdrückt wurde, blieb im Allgemeinen den jüdischen Gemeinden überlassen. Dies bedeutete eine enorme Herausforderung in Anbetracht der Anzahl und der großen Verschiedenartigkeit der Zuwander*innen.

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Veranstaltungshinweis
03.11.2019,11.00 -13.00 Uhr
Der Papst und die Kirchen, die zum Völkermord schwiegen. Rolf Hochhuths Theaterstück
„Der Stellvertreter“ [1963–1965]

Aus der Reihe:
Der Skandal als vorlauter Bote. Die großen deutschen Geschichtsdebatten 1956 bis 2014

Papst Pius XII. weigerte sich während des Krieges, gegen die Verbrechen Nazideutschlands öffentlich zu protestieren. Er schwieg selbst dann noch, als die römischen Juden 1943 nach Auschwitz deportiert wurden. Rolf Hochhuth macht in seinem Stück einen jungen italienischen Jesuiten, der durch einen hohen, von seinem Gewissen geplagten SS-Führer über die Massenmorde in den Vernichtungslagern informiert wird, zum Gegenspieler des „Stellvertreters Gottes auf Erden“: Das 1963 in Westberlin uraufgeführte Stück, stürzte beide Kirchen wegen deren Anpassung ans „Dritte Reich“ in eine tiefe Glaubwürdigkeitskrise. Aber das Thema des Wegsehens und Tolerierens betraf auch jeden einzelnen Deutschen – das war der eigentliche Kern des Skandals. // Filmausschnitte: HR, rbb

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30.10.2019,19.00 Uhr
Buchvorstellung „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“.

Buchvorstellung von Band 6: „Deutsches Reich und Protektorat Oktober 1941 – März 1943“

Mit Texten von Verfolgten, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Quellenedition den Holocaust. Der nun erschienene Band 6 schildert die Lage der Juden nach dem Beginn der systematischen Deportationen aus dem Deutschen Reich bis hin zur sogenannten Fabrik-Aktion, in der die bis dahin aus wirtschaftlichen Gründen verschonten jüdischen Rüstungsarbeiter deportiert wurden. Ein weiterer Schwerpunkt der Dokumente liegt auf der Situation der Juden im Protektorat Böhmen und Mähren und dort auf dem vermeintlichen Alters- und Vorzeigeghetto Theresienstadt, dem eine wichtige Rolle bei der Verschleierung der Vernichtungspolitik zukam.

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Veranstaltungshinweis
01. 10.2019, 19.30 Uhr
Ephraim-Veitel-Soirée

Ort: Märkisches Museum, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin


Theodor Fontane und die protestantischen Juden

Theodor Fontane (1819-1898) lernte bei seinen Aufenthalten im Riesengebirge die Familie Friedlaender kennen sowie die Familie Eberty, Nachkommen des Berliner Hofjuweliers und Bankiers Veitel Heine Ephraim. Sie hatten in der Hoffnung auf Erfolg und unter dem Anpassungsdruck des preußischen Staates ihren Namen und ihr Judentum abgelegt. Theodor Fontanes Haltung ihnen gegenüber schwankte zwischen Neugier, Sympathie und Skepsis. Vermutlich haben manche Gestalten in Fontanes Romanen ihre Vorbilder in diesem Milieu.

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22.09.2019,12.00 Uhr
Sturm auf die Museen …

Saxophon-Sturm auf die Berliner Museen auch in der Neuen Synagoge Berlin

 Saxophon-Studentinnen und -Studenten der Universität der Künste, der Hochschule für Musik Hanns Eisler
und des Jazz-Instituts Berlin stürmen die Berliner Museumslandschaft mit kleinen Konzertbeiträgen –
sowohl jazzig als auch klassisch.

Organisiert vom Landesmusikrat Berlin e. V.

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