Veranstaltungsarchiv

19. April 2015
Buchpremiere
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Bettina Leder - LauingersBettina Leder
Lauingers: Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

„Lauingers. Eine Familiengeschichte“ aus Deutschland erzählt die Geschichte des 1879 in Augsburg geborenen Artur Lauinger und seines Sohnes Wolfgang. Artur Lauinger wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hatte er für die renommierte „Frankfurter Zeitung“ gearbeitet. Als er 1939 zur Emigration nach London gezwungen wird, lässt er seinen damals 20jährigen Sohn in Deutschland zurück, damit dieser „dem Vaterland“ – sprich: der Wehrmacht – diene.

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01. April bis 28. Juni 2015
»Ein Tallit für die Neue Synagoge«

Der Mantel, der in der Kuppel aufgehängt war, setzte sich aus ineinander verschlungenen Fäden zusammen, und war in Richtung aller Kultstätten verschiedener Religionen im heutigen Berlin ausgerichtet. Ein Gebet für den Dialog.
Guido Nosari (geboren in Bergamo 1984) lebt und arbeitet in Mailand und Berlin.

guinosari@gmail.com
www.guidonosari.wix.com/madre

„Er, der ausgespannt wie einen Flor die Himmel, und sie ausgebreitet wie ein Zelt zur Wohnung.“
Jesaja 40:22

Installation_Kuppel bei Nacht_Guido Nosari_2015 03 25_© CJ_Foto Anna Fischer_02

Donnerstag 26. Februar 2015
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager in der Rosenstraße 2-4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, interniert wurden. Als ihre Angehörigen, vorwiegend Frauen, erfuhren, wo sie sich befanden, harrten sie tagelang vor dem Gebäude aus – bis zu deren Freilassung.

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26. Januar 2015
Schalom und Alefbet
Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

26. Januar 2015Schalom und Alefbet  Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin

Buchpremiere in Anwesenheit des Autors

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin

Cover_Schalom (2) Programm Begrüßung: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Zeitzeugengespräch mit Inge Weinem, ehemalige Schülerin bis 1942. Der Abend wurde musikalisch umrahmt von der Band des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn Berlin. Schalom und Alefbet – Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin Die Geschichte des Berliner Judentums ist eng mit seiner Gemeindeschule verknüpft, die vor über 200 Jahren gegründet wurde. In Berlins Mitte, in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen Scheunenviertel, befindet sich das heutige „Jüdische Gymnasium Moses Mendelssohn“ in der Großen Hamburger Straße. Dieser Ort, einzigartig in Deutschland, kündet vom Aufbruch der jüdischen Gemeinschaft, ihrer Verfolgung, von jüdischem Widerstand wie auch vom interkulturellen Zusammenleben im Hier und Heute. Mit bisher unbekannten Fotos, Archivmaterialien und Interviews gelingt es dem Autor, die Geschichte der Schule und ihrer Menschen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu dokumentieren und zu rekonstruieren. Das Schulgebäude ist dabei nicht nur „Denkmal“, sondern Ausgangspunkt einer spannenden Exkursion durch das jüdische Berlin.

Mit einem Vorwort von Hermann Simon.

Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung, des Hentrich & Hentrich Verlag Berlin und der Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum.

Dirk Külow Schalom & Alefbet Die Geschichte des Jüdischen Gymnasiums in Berlin Sprache: Deutsch 240 Seiten, Hardcover 349 Abbildungen ISBN: 978-3-95565-030-8 24,90 € / 44,00 CH logo_Hentrich-und_Hentrichlogo RLS_www

22. Januar 2015
»Wenn ein Überlebender spricht, spricht er von Herzen. Das tut weh.«
Zeitzeugengespräch mit Uri Chanoch

Neue Synagoge Berlin, Großer Saal
Oranienburger Straße 28 – 30
10117 Berlin

Nach einer unbeschwerten Kindheit erlebte Uri Chanoch (*1928) die Besetzung seiner Heimatstadt Kaunas durch die Rote Armee 1940 und ein Jahr später durch die Wehrmacht. Bald darauf musste die Familie in ein Ghetto umziehen. Nach der Auflösung des Ghettos im Sommer 1944 wurde Uri mit Vater und Bruder in das KZ Kaufering deportiert, wo er Zwangsarbeit leisten musste. Uri floh vom ›Todesmarsch‹ im April 1945 und wurde bei Landsberg durch amerikanische Truppen befreit. 1946 wanderte er mit seinem Bruder nach Palästina aus, wo er nach mehreren Jahren im Militär Geschäftsmann wurde und einen eigenen Betrieb leitete.

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11. November 2014
Vortrag von Professor Guy Stern, Detroit (USA)
Wir waren Ritchie Boys – Erinnerungen an meinen Freund Kurt Jasen

Wir waren Ritchie Boys – Erinnerungen an meinen Freund Kurt Jasen Ein Vortrag von Professor Guy Stern, Detroit (USA) Dienstag, 11. November 2014 um 17:30 Uhr im historischen Repräsentantensaal der Neuen Synagoge, Oranienburger Straße 30, 10117 Berlin. Der Vortrag in deutscher Sprache war eine Begleitveranstaltung zu der Ausstellung Kurt Jacobowitz Jasen – eine deutsch-amerikanische Lebensgeschichte. 

Guy Stern als

Guy Stern als „Kommissar Krukow“ im IPW-Team 37 ©privat

Professor Guy Stern, 1922 als Günter Stern in Hildesheim geboren, ist Distinguished Professor emeritus für deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Wayne State University und Direktor des International Institute of the Righteous des Holocaust Museums in Detroit. Zusammen mit Kurt Jasen gehörte er dem IPW (interrogators of prisoners of war) Team 37 an. Sie führten gemeinsam mit anderen des Teams Verhöre von deutschen Kriegsgefangenen und Überläufern, um entscheidende Informationen über Waffenstärke, Radarequipment und Positionierung der deutschen Wehrmacht zu erhalten.

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06. November 2014
Buchpräsentation „VON INNEN NACH AUSSEN“

Veranstaltungsort:
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin
bild buch für Web

Im Jahr 2013 – 75 Jahre nach den Novemberpogromen 1938 – widmeten sich das Auswärtige Amt und das Centrum Judaicum in einer Ausstellung den Berichten ausländischer Diplomaten über die Ereignisse. Wie schilderten die Vertreter anderer Staaten den Ausbruch offener Gewalt gegen die Juden in Deutschland? Wer waren die Verfasser der Berichte? Und wie reagierte das Auswärtige Amt auf Interventionen ausländischer Missionen? Dokumente aus über 20 Ländern werfen ein neues Licht auf die Diplomatiegeschichte des Jahres 1938. Sie zeigen, wie die Pogrome international wahrgenommen wurden und wie „VON INNEN NACH AUSSEN“ berichtet wurde. Jetzt liegt vom Metropol Verlag eine Publikation zur gleichnamigen Ausstellung vor, die von allen Beteiligten vorgestellt wird.
Christian Dirks • Hermann Simon (Hrsg.) Von innen nach aussen. Die Novemberpogrome 1938 in Diplomatenberichten aus Deutschland. From the inside to the outside. The 1938 November Pogroms in Diplomatic Reports from Germany ISBN 978-3-86331-218-3 224 S. • 24,00 Euro

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17. September 2014
Vortrag und Gespräch
Dora Diamant – Kafkas letzte Liebe

mit Kathi Diamant, der Autorin der Biografie Dora Diamants, (dem Kafka-Biografen Reiner Stach) und dem Verleger und Hörbuch-Sprecher Axel Grube

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Kathi Diamant forschte in deutschen, englischen, polnischen, russischen und israelischen Archiven, machte Familienangehörige auf mehreren Kontinenten ausfindig. Plötzlich entstand vor den Augen des Lesers eine lebendige, differenzierte, widerspruchsvolle Figur mit farbigem Hintergrund, wo es zuvor nur eine Skizze, ja beinahe nur ein Gerücht gegeben hatte. Und nun erst zeigte sich, wie unzulänglich, ja irreführend alle bisherigen Vorstellungen über Kafkas letzte Lebenszeit gewesen waren. Kafka hatte keine Muse getroffen, alles andere als das. Er war einer jungen Frau begegnet, die schon seit ihrer Kindheit eben jenen Zwiespalt gleichsam körperlich durchlebte und durchlitt, der für ihn selbst ein ethisches und intellektuelles Problem war: den Zwiespalt zwischen einer jüdischen Tradition, deren Vitalität mit Unwissen und Unfreiheit erkauft war, und dem Reichtum westlicher Bildung, der nur um den Preis von Individualismus, Abstraktion und sozialer Kälte zu haben war.

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14. September 2014
Margarete Susman (1872-1966).
Lebensweg einer kontroversen Denkerin
Buchvorstellung und Lesung

cover

Sie ist in einer Reihe zu nennen mit ihren Freunden Georg Simmel, Martin Buber, Gustav Landauer, Ernst Bloch, Franz Rosenzweig oder Paul Celan: die jüdische Religionsphilosophin Margarete Susman (1872–1966). Ihre Gedanken zur geistigen Bedeutung des Judentums für Europa, über die Revolution, die Frauenemanzipation, das Verhältnis von Religion und Staat und nicht zuletzt über die Beziehung zwischen Judentum und Christentum enthalten wichtige Anstöße für aktuelle Diskussionen.
Die Frankfurter Rabbinerin Elisa Klapheck hat eine Biographie über sie geschrieben und führt in Leben und Werk der religiösen Denkerin ein. Die Schauspielerin Esther Zimmering liest aus Susmans Texten.

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Lange Nacht der Synagogen
Samstag, 06. September 2014
Einlass bis 23 Uhr

Die beliebte Lange Nacht der Synagogen fand 2014 wieder im Rahmen der Langen Nacht der Religionen statt. Berliner Synagogen öffneten ihre Türen – Berliner und ihre Gäste waren herzlich eingeladen, das religiöse Leben in den Synagogen kennenzulernen, an der Hawdala-Zeremonie zum Schabbat-Ausgang teilzunehmen und ein vielfältiges Programm zu entdecken.

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