Veranstaltungsarchiv

12. Dezember 2013
»Eine unglaubliche Reise. Von Ostpreußen nach New York« – Zeitzeugengespräch mit Jerry (Gerd) Lindenstraus

Jerry (Gerd) Lindenstraus kam 1929 im ostpreußischen Gumbinnen zur Welt. Die jüdische Familie besaß seit 1883 das zweitgrößte Kaufhaus der Stadt. 1933 waren die Lindenstraus’ gezwungen, nach Danzig zu ziehen. Die »Kristallnacht« erlebte Gerd in Königsberg. Im Sommer 1939 gelang die Flucht nach Schanghai. 1947 ging es nach Kolumbien und 1951 in die USA, wo er in New York eine erfolgreiche Firma gründete. Erst 1992 konnte Jerry seine seit 1945 russische Heimatstadt besuchen.

Das Zeitzeugengespräch war eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen des Berliner Themenjahres 2013 Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938 mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.

Programm

Begrüßung
Dr. Hermann Simon (Direktor Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)

Grußwort
Karin Banse (Stellv. Vorsitzende Kreisgemeinschaft Gumbinnen)

Gespräch
Jerry (Gerd) Lindenstraus
Moderation: Wolf von Lojewski

Eintritt
frei

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