Events

Veranstaltungshinweis
3. Internationaler Kongress zu Jüdischer Architektur

Bei dem 3. Internationalen Kongress zu Jüdischer Architektur (TU Braunschweig, 21. bis 23. November 2016)
zum Thema „Synagogue and Museum“, wurde das Centrum Judaicum durch die stellvertretende Direktorin und Kuratorin, Dr. Chana Schütz, vertreten.
Der Kongress wurde von BET TIFLA Technische Universität Braunschweig, in Kooperation mit der
Hochschule für jüdische Studien Heidelberg veranstaltet.

Programmheft

(Deutsch) 06. November 2016, 16.00 Uhr
Robert Capa in Berlin

Sorry, this entry is only available in German.

06. November 2016, 19.00 Uhr
Pluralisierung des Judentums in Deutschland –
Chance und Herausforderung
Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt

Im Rahmen der Veranstaltung “Leo Baeck als Wegweiser für ein Judentum in Vielfalt”
zum 60. Todestag des Rabbiners wurde am 06.11.2016 das vom Deutschen Kulturrat erstellte Dossier
“Koscher, Kippa, Klezmer? – Judentum und Kultur” durch den Geschäftsführer Olaf Zimmermann
vorgestellt.
Bei der von der Leo Baeck Foundation organisierten Abendveranstaltung wurde in diversen Redebeiträgen,
u.a. durch die Präsidentin der IKG München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch,
der Staatssekretärin des Minsteriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur Land Brandenburg, Frau Dr. Ulrike Gutheil, und der Staatssekretärin und Bevollmächtigten des Landes Berlin, Frau Hella Dunger-Löper, dem Leben und Werk Leo Baecks gedacht.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Pluralisierung des Judentums in Deutschland näher betrachtet.

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September 26th 2016
Evening Lecture
Missing in Translation
by Prof. Dr. Ismar Schorsch

Missing in Translation:
The Fate of the Talmud in the
Struggle of German Jewry for Equality
and Integration

on Montag, September 26, 2016
at 8 pm

Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28/30
10117 Berlin.

Please allow time for security checks.

In Co-operation with:
Abraham Geiger Kolleg
Zentrum Jüdische Studien
School of Jewish Theology

Flyer

14. September 2016, 18 Uhr
Germanija.
Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde
Lesung und Gespräch

Dezember 1993, Dnepropetrowsk, Ukraine. Der 22-jährige
Dmitrij Belkin nimmt drei Taschen und sechs Bücher, setzt
sich in einen Bus und fährt ins völlig Ungewisse, nach
Deutschland, wie eine Viertelmillion andere Juden aus der
Ex-UdSSR auch. Er kommt als Einwanderer in ein Land im
Umbruch: Postsowjetischer Blick trifft auf alte und neue
Bundesrepublik, in der für ihn und seine Familie eine jüdische
Selbstentdeckung möglich wird. Deutsche Zeitgeschichte
im Spiegel einer sehr persönlichen und zugleich
politischen Erzählung, die ihr Licht auch auf die heutige
turbulente Zeit der Einwanderung wirft.

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11. September 2016
Mittenmang & Tolerant –
150th Anniversary of the New Synagogue

Mittenmang-tolerantCelebration of the 150th anniversary of the concecration of the New synagogue of Berlin

This September will mark the 150th time that the New Synagogue on Oranienburger Straße has celebrated its consecration. We will be celebrating this particular anniversary on Sunday 11th September in conjunction with the ´Tag des offenen Denkmals´ (Day of Open Monuments). Since the opening of the Centrum Judaicum in 1995, the New Synagogue has not held an anniversary celebration of this size and importance. Therefore, we see the Synagogue’s 150th birthday as a very important event and a special opportunity to emphasize the meaning of the New Synagogue to city and country alike.

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06. bis 09. September 2016
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Sammlungen

Vom 6. bis 9. September 2016 fand in Berlin das dreitägige Netzwerktreffen zur
40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen statt.

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum  präsentierte
das dreitägige Tagungsprogramm gemeinsam mit dem Jüdischen Museum Berlin,
der Stiftung Topographie des Terrors und dem Haus der Wannseekonferenz.
Ziel der jährlichen Treffen ist der fachliche Austausch und die Vernetzung von
Einrichtungen und Projekten, die sich mit jüdischer Geschichte und Kultur befassen.

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The Rescue: José Castellanos, Rescuer of thousands of Jews

Director Alvaro and Boris Castellanos
The Rescue, Canada 2016, English with German subtitles
Runtime: 23 minutes

Plakat_Castellanos_Web

THE RESCUE is a short film about José Arturo Castellanos, a diplomat from El Salvador in Central America. Although Castellanos used his diplomatic status to save thousands of Jews during the Shoah, he is almost unknown today.

THE RESCUE is not a standard documentary, but a very personal story by two grandsons of José Castellanos who set out to save their grandfather’s name from oblivion. In THE RESCUE, filmmakers Alvaro and Boris Castellanos show the challenges their grandfather had to overcome to organise his large-scale rescue operation. They not only talk to those saved from the Shoah by José Castellanos, but also their descendants now living scattered around the world.

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21. April 2016, 18.00 Uhr
The Jewish Experience and the Entangled
Web of Orientalism
Vortrag von Prof. Dr. Steven Aschheim

Ort:
Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Raum 0.01
Sophienstraße 22a
10178 Berlin

Much of the modern Jewish experience can be framed as one of multiple (and at times contradictory) negotiations with Orientalist and Occidentalist discourses that were constructed by, for and against the Jews. The Orientalist web was and remains a kind of all-enveloping thematic in which nearly all the permutations of modern Jewish history have been played. This lecture will probe these entanglements and analyse not only their ironic and debilitating but also their creative moments from the Enlightenment through to its central role within present-day Israeli political reality.

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7. April 2016, 19 Uhr
Grenzen. Jüdische Erfahrungen
Präsentation des neuen Jüdischen Almanachs der
Leo Baeck Institute

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Grenzen Cover© Suhrkamp Verlag.

Veranstaltungsort
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Großer Saal
Oranienburger Strasse 28-30, 10117 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten unter info@centrumjudaicum.de

Begrüßung:
Dr. Anja Siegemund (Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum)
Moderation:
Gisela Dachs (Publizistin, Tel Aviv)
Als Gäste nehmen folgende Autoren teil:
Prof. Joachim Schlör (University of Southampton)
Assaf Uni (Journalist, Tel Aviv/Berlin)
Gadi Goldberg (Literaturübersetzer, Berlin)

Grenzen bestehen immer und fast überall, sie trennen, blockieren und bremsen, schützen und beschränken. Sie funktionieren als Trennwände, Übergänge oder Nahtstellen. Deren Unüberwindbarkeit hat für Juden in der Vergangenheit aber auch oft den Tod bedeutet. Ihr Dasein als Minderheit und transnational vernetzte Diaspora, die einer spezifischen Tradition verpflichtet war, begründete viele Generationen lang den besonderen Status der Juden in Europa.
In dem Bestreben, als gleichberechtige Bürger dazuzugehören, d.h. in die jeweiligen Mehrheitsgesellschaften aufgenommen zu werden, mussten gesellschaftliche Schranken gesprengt werden. Wer dabei aber seine Identität(en) nicht aufgeben wollte, stand zugleich noch vor einer weiteren Herausforderung: die Bewahrung der eigenen Tradition, was wiederum Abgrenzung bedeutete. In diesem Almanach geht es um die Sichtung und Bedeutung dieser verschiedenen Grenzlinien – innere und äußere, psychologische und mentale, soziale, politische und geographische.

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