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Montag, 27. Februar 2019
Gedenken an die »Fabrik-Aktion«
und den Protest in der Rosenstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im
Berliner Raum laden 
Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am
Mittwoch, den 27. Februar 2019, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und
Juden an 
ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz
deportiert wurden. 
In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende
darunter, die im Sammellager in 
der Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen
Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, 
interniert wurden.
Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie 
sich vor dem Gebäude;
es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – 
bis zur
Freilassung der Festgenommenen.

Am Ende der Gedenkzeremonie werden kleine Steinchen vor der Skulptur von
Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie einen mit! Herzlichen Dank.
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbiner Jonah Sievers, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße
16.25 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
– Gedenkode: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
– Begrüßung: Prof. Dr. Johannes Tuchel, Mitglied der Ständigen Konferenz und
Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

– Gedenkwort: Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags
– Merkwort: Dr. Mario Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde
(Adass Jisroel) zu Berlin

– Hebräischer Gebetsgesang: Rabbinerin Gesa S. Ederberg,
Jüdische Gemeinde zu Berlin

– Kaddisch: Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom

Musikalische Umrahmung durch den Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums

17.00 Uhr
Drei Generationen im Gespräch: Großmutter und Zeitzeugin
Dr. Helga Christoph mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin,
im Instituto Cervantes, Rosenstraße 18, Berlin-Mitte
Im Instituto Cervantes stehen warme Getränke bereit.

 

 

 

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