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Hinweis Schließphase

Die Dauerausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum „Tuet auf die Pforten“ wird vom 01. November 2017 bis voraussichtlich März 2018 umgestaltet. Während dieser Zeit wird der gesamte Museumsbereich geschlossen bleiben.
Anfragen für Führungen ab März 2018, werden ab Januar 2018 entgegengenommen. Umgebungsführungen können auch während der Schließphase weiterhin gebucht werden. 


Ausstellungseröffnung

Am 03. Mai 2017 wurde die Ausstellung „1937-Berlin im Schatten von morgen“ feierlich durch Paul Spies (Direktor Stadtmuseum Berlin und Chefkurator des Landes Berlin im Humboldt Forum) und Dr. Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin Senatsverwaltung für Kultur und Europa) im Märkischen Museum eröffnet.

Fotos (c) Anna Fischer

Provinienzforschung

Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum konnte drei Bücher aus dem
Besitz von Rabbiner Dr. Moses Moritz Kahn (1871–1946) restituieren. Die Exemplare
stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem umfangreichen Ankauf der Berliner
Stadtbibliothek von Büchern deportierter Berliner Juden im Jahr 1943. Außerdem steht
ein Exemplar mit den Sammlungen des Berlinischen Gymnasiums zum Grauen Kloster
(Streitsche Stiftung) im Zusammenhang. Über das Wirken von Rabbiner Moses Kahn
in der Streitschen Stiftung ist nichts bekannt. Nach der kriegsbedingten Zerstörung des
Schulgebäudes wurden die Archiv- und Bibliotheksbestände des Grauen Klosters in die
Berliner Stadtbibliothek überführt.

 

Fotos (c) S.Kummer

Die restituierten Bücher finden Sie bei Looted Cultural Assets

Kicker, Kämpfer und Legenden – Juden im deutschen Fußball

Die vom Centrum Judaicum kuratierte Ausstellung wird vom
12. April bis zum 7. Mai in der Synagoge Sulzbach-Rosenberg präsentiert.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der ehemaligen Synagoge Sulzbach.


Provinienzforschung

Das Centrum Judaicum konnte im Februar 2017 ein Exemplar der Minhah hadashah
an die Erbengemeinschaft der Familie Rosenthal (USA) restituieren. Hierbei handelt

es sich um einen Machsor, einem besonderen jüdischen Gebetbuch, dass zum
jüdischen Wochenfest Schawuout gelesen wird.

Die Familie Rosenthal lebte in Berlin und Bytom (dt: Beuthen/Oberschlesien). Ein
Großteil der Familienangehörigen wurde während der Shoah ermordet, einigen
gelang die Emigration. Heute leben die Angehörigen in den USA und Kanada. Das
zurückgegebene Exemplar entstammt vermutlich dem Altbestand der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin (Ost).

Fotos (c) S.Kummer

Das restituierte Buch finden Sie bei Looted Cultural Assets.

Pressetermin zur Frühjahrskur der unterirdischen Tunnelstationen der Nord-Süd-Bahn

Die Deutsche Bahn stellte am 26. Januar die umgesetzten Verschönerungsmaßnahmen der
S-Bahnstationen auf der Nord-Süd-Linie vor. Die neu gestalteten Bahnhöfe wurden mit
Fotografien aus historischen Sammlungen in Szene  gesetzt, welche sich an Ereignissen um
die jeweilige Station orientieren. So stellte u.a. das Archiv der Stiftung Neue Synagoge Berlin –
Centrum Judaicum für die Gestaltung der Bildergalerie am S-Bahnhof Oranienburger Straße
Fotografien der Synagoge bereit.

Fotos (c) Anna Fischer

26.01.2017 Der Tagesspiegel
Nord-Süd- Tunnel: Berliner S-Bahnhöfe werden zu Museen

01.02.2017 Berliner Woche
Bilder im S-Bahnhof: Die S-Bahnstationen der Nord-
Süd-Bahn sind Galerien mit historischen Fotos

 

Bildergalerie S-Bahnhof Oranienburger Straße

Die eindrucksvollen schwarz-weiß Fotografien zeigen die während
des 2. Weltkrieges stark beschädigte Neue Synagoge und lassen den
Betrachter am schrittweisen Wiederaufbau teilhaben.

Organisator Deutsche Bahn

Fotos (c) Anna Fischer