Veranstaltungen, Veranstaltungsarchiv

Veranstaltungshinweis
12. Januar 2020 / 11.00-13.00 Uhr
Die Konfrontation mit dem Massenmord an den Juden. „Holocaust“- Serie und Holocaust-Debatten [1979]

 

Aus der Reihe:
Der Skandal als vorlauter Bote.
Die großen deutschen Geschichtsdebatten 1956 bis 2014

deutscher Familien in Berlin, die sich kannten: Im Schicksal der Familie des jüdischen Arztes Dr. Josef Weiss konnte man alle Stationen der Judenverfolgung bis zum Massenmord nachvollziehen, die Gegenfigur des Erik Dorf zeigte einen arbeitslosen Juristen, der als einer der Vollstrecker des Völkermordes Karriere machte. Die Serie wurde für die deutsche Gesellschaft zum Schock: 20 Millionen saßen vor den Fernsehern, 70 Prozent von ihnen berichteten von Erschütterung, Scham und Tränen. Der Holocaust war in den deutschen Wohnzimmern angekommen: Aus einer abstrakten Opferzahl wurden Menschen mit Gesichtern und Namen. Ab jetzt wurde des Judenmordes auch öffentlich gedacht. // Filmausschnitte: Marvin Chomsky „Holocaust“ (1978)

 

Moderation:
Prof. Dr. Julius H. Schoeps, Gründungsdirektor Moses Mendelssohn Zentrum

Konzeption der Reihe: Dr. Hannes Heer

In Kooperation mit der Urania Berlin, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.,
Bundeszentrale für politische Bildung u.a.

Ort: Urania Berlin – Kleist-Saal, An der Urania 17, 10787 Berlin

Eintritt frei

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